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Corona-Virus: WHO erklärt internationale Notlage
International 30.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Virus: WHO erklärt internationale Notlage

Bangkok: Touristen tragen Mundschutz beim Besuch des Erawan-Schreins.

Corona-Virus: WHO erklärt internationale Notlage

Bangkok: Touristen tragen Mundschutz beim Besuch des Erawan-Schreins.
Foto: DPA
International 30.01.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Virus: WHO erklärt internationale Notlage

Die Weltgesundheitsorganisation hat wegen des neuartigen Corona-Virus eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen.

(dpa) - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ausbruchs der neuen Lungenkrankheit in China eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen. Noch sei die Zahl der Infektionen außerhalb Chinas relativ gering, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend. Aber man wisse nicht, welchen Schaden das Virus in einem Land mit einem schwachen Gesundheitssystem anrichten würde.


The flight crew of the chartered Scoot airline which flew to Wuhan to evacuate Singaporean nationals arrive at Changi international airport on Singapore on January 30, 2020. - A group of Singaporean nationals evacuated from Wuhan, the Chinese city at the centre of a deadly virus outbreak, arrived in Singapore on January 30 aboard a charter plane. (Photo by Roslan RAHMAN / AFP)
Lungenkrankheit breitet sich weiter aus
Erneut ist die Zahl der bestätigten Infektionen deutlich gestiegen. Zwei Patienten in Frankreich sind schwer erkrankt.

Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Corona-Virus 2019-nCoV hat mittlerweile die weltweiten Fälle bei der Sars-Pandemie vor 17 Jahren übertroffen. Mit 317 neuen Erkrankungen, die die Behörden der schwer betroffenen Provinz Hubei in Zentralchina am Donnerstag berichteten, kletterte die Gesamtzahl weltweit auf mehr als 8100. An dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (Sars) waren 2002/2003 nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation 8096 Menschen erkrankt und 774 gestorben. Durch das neue Virus, das mit dem Sars-Erreger verwandt ist, sind bisher 170 Menschen ums Leben gekommen.


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Mit der ersten Erkrankung in Tibet sind nun in allen Regionen und Provinzen Chinas Infektionen nachgewiesen. Der Anstieg ist rasant. Vor zwei Wochen waren erst 40 Fälle gezählt worden. Der Höhepunkt der Epidemie wird frühestens in einer Woche erwartet. Außerhalb der Volksrepublik sind in rund 20 Ländern mehr als 100 Infektionen gezählt worden.



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