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Corona trennt werdende Eltern von ihren Leihmütter-Kindern
International 4 Min. 25.05.2020
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Corona trennt werdende Eltern von ihren Leihmütter-Kindern

Die ausgetragenen Kinder in Kiew warten auf ihre werdenden Eltern.

Corona trennt werdende Eltern von ihren Leihmütter-Kindern

Die ausgetragenen Kinder in Kiew warten auf ihre werdenden Eltern.
Symbolfoto: Getty Images
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Corona trennt werdende Eltern von ihren Leihmütter-Kindern

Es sollte der Traum vom Familienglück werden, doch wegen Corona können Hunderte Eltern ihre von Leihmüttern ausgetragenen Kinder nicht abholen. Hat das Auswirkungen auf die Psyche der Babys?

Von LW-Korrespondent Stefan Schocher (Wien)

Baby reiht sich an Baby. Sie liegen in Krippen, schreiend, ihre Gliedmaßen unkoordiniert in die Luft streckend. Sie heißen Kays, Sofia, David, Antonie-Rosmarie, Manuel. Ihre Eltern kommen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Finnland, China, Brasilien, den USA, Kanada, oder Argentinien. Geboren wurden sie in Kiew. Und da sind sie nun. Alleine. Ohne leibliche Eltern. Denn der Uterus in dem sie herangewachsen sind, der war nur gemietet. 

Es ist ein heikles Geschäftsfeld, auf das die administrativen Folgen der Corona-Krise die Sicht freigemacht haben: Das Geschäft mit dem Wunsch nach einem leiblichen Kind von Paaren, denen das auf natürlichem Weg verwehrt ist; das Geschäft mit der Leihmutterschaft; ein Geschäftsfeld, dessen Umfang plötzlich Namen hat: Die von 70 Neugeborenen, die derzeit ihre ersten Lebenstage und Wochen in einem Hotel am Rande Kiews verleben ...

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