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Corona: Impfungen in der EU beginnen am 27. Dezember
International 17.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona: Impfungen in der EU beginnen am 27. Dezember

In allen EU-Ländern wird bereits der Ablauf der Corona-Schutzimpfung trainiert.

Corona: Impfungen in der EU beginnen am 27. Dezember

In allen EU-Ländern wird bereits der Ablauf der Corona-Schutzimpfung trainiert.
Foto: Martin Schutt/dpa
International 17.12.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona: Impfungen in der EU beginnen am 27. Dezember

Der EU-weite Start der Massenimpfungen steht kurz bevor. Das Serum soll an alle Mitgliedsstaaten gleichzeitig ausgeliefert werden.

(dpa) - In der Europäischen Union sollen die ersten Menschen zwischen 27. und 29. Dezember gegen Corona geimpft werden. Das teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf Twitter mit. „Wir schützen gemeinsam unsere Bürger“, schrieb die 62-Jährige am Donnerstag.

Später wurde allerdings deutlich, dass der Start wohl doch nicht ganz einheitlich sein wird. Die Niederlande etwa wollen erst am 8. Januar mit dem Impfen beginnen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.  


TOPSHOT - CORRECTION - Nurse May Parsons (R) administers the Pfizer/BioNtech Covid-19 vaccine to Margaret Keenan (L), 90, at University Hospital in Coventry, central England, on December 8, 2020 making Keenan the first person to receive the vaccine in the country's biggest ever immunisation programme. - Britain on December 8 hailed a turning point in the fight against the coronavirus pandemic, as it begins the biggest vaccination programme in the country's history with a new Covid-19 jab. (Photo by Jacob King / POOL / AFP) / �The erroneous mention[s] appearing in the metadata of this photo by Jacob King has been modified in AFP systems in the following manner: Pictures were taken on [December 8, 2020] instead of [December 9, 2020]. Please immediately remove the erroneous mention[s] from all your online services and delete it (them) from your servers. If you have been authorized by AFP to distribute it (them) to third parties, please ensure that the same actions are carried out by them. Failure to promptly comply with these instructions will entail liability on your part for any continued or post notification usage. Therefore we thank you very much for all your attention and prompt action. We are sorry for the inconvenience this notification may cause and remain at your disposal for any further information you may require.�
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Voraussetzung sei die Zulassung des Impfstoffs von Biontech und Pfizer, erläuterte Kommissionssprecher Eric Mamer. Die Empfehlung dafür wird für den 21. Dezember von der EU-Arzneimittelbehörde EMA erwartet. Die Kommission will dann „binnen zwei Tagen“ über die Zulassung entscheiden. Das Unternehmen wolle den Impfstoff am 26. Dezember liefern, sagte Mamer. Danach müssten die EU-Staaten die Verteilung und die Impfungen organisieren.

Der Impfstoff soll gleichzeitig an alle EU-Mitgliedstaaten ausgeliefert werden. In Luxemburg wurden bereits entsprechende logistische Vorbereitungen getroffen. 

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch einen gemeinsamen Beginn der Impfungen gegen das Corona-Virus in der gesamten Europäischen Union vorgeschlagen. Entscheidend sei nicht, dass alle am selben Tag begännen, sondern dass es ein koordinierter Start sei, sagte Mamer.


ARCHIV - 10.11.2020, Bayern, Kempten: ILLUSTRATION - Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Bald dürfte es mit dem Impfen gegen Corona losgehen. Hersteller haben bereits für zwei Präparate Zulassungsanträge in der EU gestellt, eine Freigabe könnte es binnen Wochen geben. (zu dpa "Corona-Impfungen rücken näher - Wie sicher sind die Impfstoffe?") Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Die Kommission gab darüber hinaus am Donnerstag bekannt, dass sie Sondierungsgespräche mit dem Pharmahersteller Novavax über die Lieferung von bis zu 200 Millionen Dosen von dessen Impfstoff abgeschlossen habe. Damit könnte das Impfstoff-Portfolio der EU nochmals erweitert werden. Der Novavax-Impfstoff sei in Testphase drei.

Die Kommission hat für die EU-Staaten bereits sechs Impfstoffe vertraglich gesichert. Neben dem Vakzin von Biontech/Pfizer sind das Mittel von AstraZeneca, Sanofi-GSK, Janssen Pharmaceutica, Curevac und Moderna.    


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