Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Corona: 400.000 Euro aus Luxemburg
International 28.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona: 400.000 Euro aus Luxemburg

Covid-19, wie das Corona-Virus offiziell heisst, stellt die Gesundheitssysteme vieler Länder vor gewaltige Herausforderungen.

Corona: 400.000 Euro aus Luxemburg

Covid-19, wie das Corona-Virus offiziell heisst, stellt die Gesundheitssysteme vieler Länder vor gewaltige Herausforderungen.
Foto: AFP
International 28.02.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona: 400.000 Euro aus Luxemburg

Luxemburg unterstützt die Weltgesundheitsorganisation mit 400.000 Euro im Kampf gegen das Corona-Virus. Zudem wird sanitäres Schutzmaterial nach China entsendet.

(C./fh) - Um gegen die Verbreitung des Corona-Virus zu kämpfen und insbesondere um die Länder mit weniger robusten Gesundheitssystemen zu schützen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) einen Vorbereitungs- und Interventionsplan in Höhe von 620 Millionen Euro für den Zeitraum von Februar bis April 2020 lanciert. 

Aus Solidarität hat Kooperationsminister Franz Fayot entschieden, diesem „Plan stratégique de préparation et de réponse“ (SPRP) zur Eindämmung des Corona-Virus 200.000 Euro aus der Luxemburger Entwicklungszusammenarbeit zukommen zu lassen. Dies geht aus in einer Pressemitteilung des Außenministeriums und der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Angelegenheiten hervor. 

Reaktionsfähigkeit stärken

Der Plan definiert die für internationale Gesundheitsorganisationen notwendigen Aktivitäten und Ressourcen, um den Zustand der Vorbereitung und die Reaktionsfähigkeit der Länder zu stärken. Ziel des Plans ist es, die Virus-Verbreitung zu beschränken, insbesondere in den im Fall einer Epidemie fragilsten Ländern, die Patienten zu isolieren und zu pflegen, auf adäquate Art und Weise über die Risiken zu kommunizieren sowie die sozio-ökonomischen Auswirkungen zu minimalisieren. 

In Höhe von 200.000 Euro wird Luxemburg ebenfalls den WHO-Reservefonds für Notfälle unterstützen – einen Fonds, der vor vier Jahren geschaffen wurde, um der WHO die Möglichkeit zu geben, auf epidemische Ausbrüche weltweit zu reagieren und der daher in diesem Moment besonders stark gefordert wird, um die globale Gesundheitsreaktion auf Covid-19 zu unterstützen. 


A man wears a mask and face covering as a preventive measure against the COVID-19 coronavirus as he rides a bike in a cycle lane in Beijing on February 27, 2020. - China on February 27 reported 29 more deaths from the new coronavirus epidemic, the lowest daily figure in almost a month, and the number of fresh infections rose slightly. (Photo by GREG BAKER / AFP)
Corona-Virus: Hat das autoritäre China einen Vorteil?
Das demokratische Südkorea wählt einen gänzlich anderen Weg bei der Virusbekämpfung als das benachbarte China. Der Rahmen des Machbaren ist im Rechtsstaat beschränkt.

Im Rahmen seiner bilateralen Beziehungen wird die Luxemburger Regierung zudem eine Nothilfe in Form von sanitärem Schutzmaterial nach China, dem bislang am schlimmsten betroffenen Land, entsenden.

Der Regierungsrat teilte am Freitag mit, bezüglich des Corona-Virus eine permanente interministerielle Kommunikationseinheit zu schaffen, um die Bürger zu informieren und über Präventionsmaßnahmen aufzuklären.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Bisher war Südamerika vom Coronavirus verschont geblieben. Statt aus China scheint sich das Virus aus Italien dort eingeschlichen zu haben.
Brazilian Frevo dancers perform during the traditional Galo da Madrugada (Dawn Rooster) carnival parade along the streets of Sao Paulo, Brazil, on February 25, 2020. (Photo by NELSON ALMEIDA / AFP)