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Comey will nicht aussagen
International 13.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Entlassung durch Trump

Comey will nicht aussagen

US-Präsident Donald Trump hat den entlassenen FBI-Direktor James Comey vor einer Weitergabe von Informationen gewarnt.
Nach Entlassung durch Trump

Comey will nicht aussagen

US-Präsident Donald Trump hat den entlassenen FBI-Direktor James Comey vor einer Weitergabe von Informationen gewarnt.
Foto: AFP
International 13.05.2017 Aus unserem online-Archiv
Nach Entlassung durch Trump

Comey will nicht aussagen

Nathalie RODEN
Nathalie RODEN
Der gefeuerte FBI-Direktor James Comey wird sich am Dienstag nicht vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats äußern. Ein neuer Termin soll gefunden werden.

(dpa) - Der gefeuerte FBI-Direktor James Comey wird am kommenden Dienstag nicht vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen. Das bestätigte eine Sprecherin des Senators Mark Warner der Deutschen-Presse-Agentur am Freitag. Warner ist Vize-Vorsitzender des Ausschusses. Er erklärte in einer Mitteilung, der Ausschuss werde mit Comey zusammenarbeiten, um einen neuen Termin zu finden. Comey war eingeladen worden, in einer geschlossenen Sitzung auszusagen.

Präsident Donald Trump hatte den FBI-Direktor am Dienstagabend überraschend entlassen. Das Weiße Haus machte zu den Gründen wechselnde und zum Teil widersprüchliche Angaben. Das FBI ermittelt zu der mutmaßlich russischen Einflussnahme auf die US-Wahl und Kontakten zwischen Mitgliedern von Trumps Wahlkampfteam und Vertretern Russlands.


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