Wählen Sie Ihre Nachrichten​

(KNA) - Der Kohlendioxid-Ausstoß durch Heizen, Verkehr und Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern ist in der Europäischen Union im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent gestiegen. Das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg erklärte die Entwicklung in einer Mitteilung am Freitag mit dem Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen. CO2 aus Brenn- und Kraftstoffen macht rund 75 Prozent aller von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen aus.

Die höchsten Anstiege verzeichneten Bulgarien mit 18 Prozent und Estland mit 13,1 Prozent, gefolgt von der Slowakei mit 11,4 Prozent und Italien mit 10,6 Prozent. Weniger CO2 produzierten von 27 Mitgliedstaaten einzig Portugal (minus 5,5 Prozent) und Finnland (minus 1,5 Prozent). In Luxemburg stieg der Kohlendioxid-Ausstoß durch Energieverbrauch um 3,5 Prozent. Deutschland (plus 6,1 Prozent), Frankreich (plus 4,9) und Belgien (plus 4,1) liegen ebenfalls unter dem EU-Durchschnitt (plus 6,3).

Die Hälfte des zusätzlichen CO2 geht laut Eurostat auf das Konto von Braun- und Steinkohle. Erdölprodukte waren für 29 Prozent des Zuwachses verantwortlich, Erdgas für 21 Prozent. 

Lesen Sie auch:

Wie Wasserstoff zum Energieträger der Zukunft werden soll  

Gestern

Robert Lewandowski im Zweikampf mit Rayo-Torwart Stole Dimitrievski.
Kurzmeldungen Sport 14.08.2022

(dpa/SID) - Nach dem torlosen Pflichtspiel-Debüt von Ex-Bayern-Stürmer Robert Lewandowski beim FC Barcelona haben spanische Medien die Leistung des Teams kritisch kommentiert. „Die Wahrheit des Fußballs liegt auf dem Platz und Barça fehlt es noch an Spiel und Zeit, um die Erwartungen zu erfüllen, die die Ankündigung eines spektakulären Debüts in der Liga geweckt hatte“, schrieb die Zeitung „El País“ am Sonntag.

Nach Ansicht von „Mundo Deportivo“ war das 0:0 gegen Rayo Vallecano zum Ligastart am Samstag eine „kalte Dusche“. Die Leistung des Gegners habe gezeigt, dass die Liga „kein Zuckerschlecken“ für Barcelona werde. „Vorbei ist die Euphorie des Wechselsommers.“

Immerhin Lewandowski bekam von der Fachzeitung „AS“ auch Lob: „Er hat nicht getroffen, aber er hat mehr als deutlich gemacht, dass er eine spektakuläre Neuverpflichtung ist“, schrieb die Zeitung zur Leistung des polnischen Weltfußballers. „Das Tor wird schon kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit.“ Nach acht Jahren beim FC Bayern war Lewandowski im Juli für eine Ablöse von 45 Millionen Euro zu den Katalanen gewechselt. Sein Vertrag in München wäre noch ein Jahr gelaufen.

Seit 2015 hatte der Pole gleich im ersten Saisonspiel immer getroffen, diesmal gelang dem 33-Jährigen für seinen neuen Klub nur das Abseitstor in der 13. Minute, kurz vor Schluss vergab er noch eine gute Möglichkeit (82.).

Dennoch war Barcelona-Trainer Xavi „zufrieden“ mit Lewandowski, „weil er für die Mannschaft arbeitet“, betonte der Ex-Profi: „Wir brauchen mehr Effektivität und sind alle etwas enttäuscht von diesem Ergebnis. Es ist eine Frage der Zeit, bis es einen Unterschied macht.“

Mehr Sportnachrichten

Walross Freya ruht sich am 19. Juli 2022 auf einem Boot in Frognerkilen im Oslofjord aus.
Kurzmeldungen Panorama 14.08.2022

(dpa) - Die große Aufmerksamkeit für das Walross-Weibchen Freya in Norwegen ist ihm nun zum Verhängnis geworden. Aus Sicherheitsgründen wurde das Tier am Sonntagmorgen eingeschläfert, wie die Fischereidirektion danach mitteilte.

Das knapp 600 Kilogramm schwere Walross war in den vergangenen Wochen vor der norwegischen Hauptstadt Oslo immer wieder aufgetaucht, hatte sich auf vor Anker liegende Boote gelegt und sich zur Sommerattraktion entwickelt. Normalerweise leben Walrosse weiter nördlich in arktischen Gewässern.

Die Behörden hatten Schaulustige, Touristen und Anwohner wiederholt gewarnt, Abstand zu halten. Die Fischereidirektion störte sich vor allem daran, dass Leute zu Freya ins Wasser gehüpft waren und dem Tier mit Kindern am Ufer sehr nahe gekommen waren, um Fotos zu machen.

„Wir haben alle möglichen Optionen abgewogen“, sagte der Leiter der Fischereidirektion, Frank Bakke-Jensen, einer Mitteilung zufolge. Zuvor war auch eine Verlegung des Tieres diskutiert worden. Allerdings seien die Risiken für eine solche Aktion zu groß gewesen.

Man könne verstehen, wenn die Öffentlichkeit nun bestürzt sei, sagte Bakke-Jensen. Aber obwohl der Tierschutz ein hohes Gut sei, müsse das Leben und die Sicherheit von Menschen vorgehen.

Noch im Juli wollten die Behörden die Einschläferung unbedingt vermeiden. „Walrosse sind wilde, geschützte und auf der Roten Liste stehende Tiere. Das bedeutet, dass die Tötung die letzte Option ist“, hieß es damals in einer Mitteilung.

 

(KNA) - Bei Schüssen nahe der Klagemauer in Jerusalem sind in der Nacht zu Sonntag mindestens acht Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Nach mehrstündigem Polizeieinsatz stellte sich der Angreifer auf einer Polizeistation, wie örtliche Medien berichteten. Es soll sich demnach um einen 27-jährigen Palästinenser aus Ostjerusalem handeln. Zu den Schwerverletzten gehört eine Schwangere, die einen Notkaiserschnitt hatte, sowie ihr Neugeborenes.

Der Verdächtige hatte laut Berichten an zwei Stellen entlang der südlichen Altstadtmauer zwischen dem Zionstor und der Klagemauer das Feuer eröffnet, darunter auf einen Bus. Danach sei ihm zunächst die Flucht gelungen. Die Polizei riegelte die Altstadt zwischenzeitlich ab und setzte bei der Suche nach dem Täter Hubschrauber über mehreren arabischen Stadtvierteln ein. Die Polizei geht laut der Tageszeitung „Haaretz“ von einem Einzeltäter aus, befürchtet jedoch mögliche Nachahmungstaten.

Jerusalem sei Israels Hauptstadt und ein Touristenzentrum für alle Religionen. Die Sicherheitskräfte arbeiteten daran, Ruhe und Sicherheit in der Stadt wiederherzustellen, erklärte Ministerpräsident Jair Lapid laut Regierungspressebüro am Sonntag. „Alle, die uns Schaden zufügen wollen, sollten wissen, dass sie für jeden Schaden an unseren Zivilisten einen Preis zahlen werden.“

Mehr Nachrichten aus dem Ausland

Die Feuerwehren mussten mehrmals ausrücken.
Kurzmeldungen Lokales 14.08.2022

(jt) - In den vergangenen 24 Stunden wurden in Luxemburg insgesamt sieben Brände gezählt. Wie aus den Bulletins des CGDIS hervorgeht, kamen bei den meisten der Feuer keine Personen zu Schaden.

Auf dem CR106 zwischen Monnerich und Limpach brannte am Samstag kurz vor 16 Uhr ein Traktor. Zuvor waren Einsatzkräfte zu einem Feld- beziehungsweise einem Wiesenbrand nach Consdorf und Winseler gerufen worden. Am Samstagmorgen gegen 4.15 Uhr hatten die Helfer der Einsatzzentren Bauschleiden und Stausee einen Waldbrand abseits der Straße zwischen Harlingen und Harlingen-Poteau (CR309) gelöscht.

In der Béigener Strooss in Wintger fingen am Samstagabend kurz nach 18 Uhr ein Traktor und ein Anhänger Feuer. Mitglieder der Einsatzzentren Clerf und Wintger eilten zur Brandbekämpfung. Eine Stunde später brannte es im Keller eines Hauses in der Rue de Mamer in Bartringen. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt, Bartringen und Steinfort waren vor Ort.

In der Rue Notre Dame in Luxemburg-Stadt wurde am Sonntag um 3.15 Uhr morgens ein Feuer in einem Blumenkasten gemeldet. Eine Person wurde verletzt.

Mehr Lokalnachrichten

(dpa) - China hat die höchsten Corona-Infektionszahlen seit über drei Monaten gemeldet. Wie die nationale Gesundheitskommission am Sonntag mitteilte, seien mehr als 2.400 Ansteckungen im Land registriert worden. Das ist der höchste Wert seit dem 12. Mai. Bei drei Viertel der Fälle handele es sich um Infektionen, bei denen die Betroffenen keine Symptome zeigten.

Nach wie vor hält die chinesische Regierung an ihrer rigiden „Null Covid“-Strategie fest, bei der selbst kleine Ausbrüche mit Massentests und Lockdowns eingedämmt werden sollen. Die Maßnahmen sorgten zwar seit dem zweiten Halbjahr 2020 dafür, dass das Virus vorübergehend unter Kontrolle gebracht und sich die Volkswirtschaft rasch erholen konnte. Doch spätestens mit Verbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante stößt die chinesische Strategie an ihre Grenzen.

Regelmäßige Lockdowns lähmen die zweitgrößte Volkswirtschaft und haben insbesondere den Binnentourismus regelrecht einbrechen lassen. Auf der südchinesischen Ferieninsel Hainan, wo derzeit landesweit die meisten Corona-Infektionen gezählt werden, sitzen weiterhin Zehntausende Touristen fest, nachdem die Lokalbehörden einen flächendeckenden Lockdown angeordnet haben.

Mehr zum Thema:

China und Corona: Die Lockdown-Angst ist zurück

Anshu Jain am 21. Mai 2015.

(dpa) - Der frühere Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain ist tot. Der britisch-indische Manager sei in der Nacht zum Samstag im Alter von 59 Jahren an den Folgen einer langen, schweren Krankheit gestorben, teilte die Deutsche Bank am Samstag mit. Jain leitete von 2012 bis 2015 gemeinsam mit Jürgen Fitschen die Deutsche Bank. Im Sommer 2015 verließ er das größte deutsche Geldhaus nach wachsender Kritik.

Jain habe über zwei Jahrzehnte „eine prägende Rolle in der Entwicklung der Deutschen Bank“ gespielt und das globale Kapitalmarktgeschäft des Konzerns maßgeblich mit aufgebaut, hieß es in der Mitteilung. Vorstandschef Christian Sewing erinnerte sich an die „leidenschaftliche Führungskraft von intellektueller Brillanz“ des Managers. „Viele von uns hat er mit seiner Energie und Loyalität zu unserer Bank zutiefst beeindruckt.“

Das Image als skrupelloser Investmentbanker wurde der indischstämmige Brite in seinen drei Jahren als Co-Chef der Deutschen Bank allerdings nie ganz los: Die Liste der Skandale des Instituts war lang, und die Aktionäre straften die Doppelspitze Anshu Jain/Jürgen Fitschen am Ende ab.

Jains Familie schrieb in einem Statement, das der „Financial Times“ vorlag, Jain sei nach einem fünfjährigen Kampf gegen den Krebs gestorben. Er habe allerdings vier Jahre länger gelebt als die ursprüngliche Prognose seiner Ärzte. „Bis zum letzten Tag hat Anshu sein lebenslanges Ziel verfolgt, 'keine Statistik' zu sein“, hieß es nach Angaben des Blattes.

In den vergangenen Jahren hatte sich Jain beruflich Richtung USA orientiert. 2016 nahm er einen Beraterjob im Silicon Valley beim Fintech-Unternehmen Social Finance (Sofi) an, 2017 heuerte er beim New Yorker Finanzdienstleister Cantor Fitzgerald an, wo er sich um die Wachstumsstrategie kümmerte.

Vorgestern

(jt) - In Kaiserslautern (D) hat ein betrunkener Autofahrer aus Luxemburg am Freitagnachmittag einen Verkehrsunfall verursacht. Der 38-Jährige hatte beim Auffahren auf die B270 gewendet, statt sich einzufädeln. Dabei stieß er mit seinem Fahrzeug gegen das Auto eines 50-jährigen Manns aus dem Kreis Kaiserslautern, der in Richtung Vogelweh unterwegs war.

Der Luxemburger Autofahrer entfernte sich zunächst von der Unfallstelle, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung festgestellt werden. Bei dem Mann wurden 1,72 Promille Alkohol im Blut festgestellt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß nur leicht beschädigt und waren laut Polizei weiterhin fahrbereit. Der Unfall hatte sich am Freitag gegen 17.37 Uhr auf der B270 zwischen Hohenecken und Vogelweh ereignet.

Der Rhein bei Oestrich Winkel in Hessen.

(dpa) - Der für die Schifffahrt auf dem Rhein wichtige Pegelstand bei Kaub in Rheinland-Pfalz ist weiter gesunken. Er lag nach Angaben der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) am frühen Samstagmorgen bei 36 Zentimetern und damit rund 6 Zentimeter niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vortags. Einer Prognose der Behörde zufolge könnte am Montag die Marke von 30 Zentimetern erreicht werden.

Der Pegelstand zeigt nicht die tatsächliche Wassertiefe an, sondern die Differenz zwischen der Wasseroberfläche und dem sogenannten Pegelnullpunkt. Der wiederum liegt nicht am tiefsten Punkt der Flusssohle. WSV-Angaben vom Freitag zufolge lag die Fahrrinnentiefe bei Kaub am Freitagmorgen bei 1,54 Metern. Niedriger als in Kaub im Rhein-Lahn-Kreis ist die Fahrrinnentiefe laut WSV an keinem anderen Abschnitt des Mittel- und Niederrheins. Sie ist letztlich entscheidend dafür, wie viel Fracht Binnenschiffer noch zuladen können.

Vor allem Fracht- und Personenschiffe kämpfen seit Wochen mit Niedrigwasser. Die Binnenschiffer müssen bei ihrer Ladung den Tiefgang des Schiffes beachten. Bei niedrigen Wasserständen können sie weniger Fracht befördern – irgendwann wird der Transport unwirtschaftlich. Kaub im Rhein-Lahn-Kreis gilt als wichtiger Punkt für die Binnenschifffahrt auf dem Rhein.

Mehr zum Thema:

Das Niedrigwasser im Rhein bekommt auch der Hafen in Mertert zu spüren 

Kurzmeldungen Lokales 13.08.2022

(jt) - Die Feuerwehren in Luxemburg hatten zwischen Freitagabend und Samstagmorgen einiges zu tun. Im Val Ste Croix in Luxemburg-Stadt geriet gegen 18.30 Uhr eine Wiese in Brand. In der Rue de la Gare in Mersch und auf der Mierscherstrooss in Simmern musste am späten Abend jeweils brennender Abfall gelöscht werden.

Im Morgengrauen gegen 4.15 Uhr wurden die Helfer der Einsatzzentren Bauschleiden und Stausee zu einem Waldbrand abseits der Straße zwischen Harlingen und Harlingen-Poteau (CR309) gerufen. 

Bei keinem der Einsätze kamen Personen zu Schaden.

Mehr Lokalnachrichten