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Clinton schießt scharf gegen Trump
International 03.06.2016 Aus unserem online-Archiv
"Er wäre ein Sicherheitsrisiko"

Clinton schießt scharf gegen Trump

Die wahrscheinliche US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton schaltet im Wahlkampf einen Gang höher.
"Er wäre ein Sicherheitsrisiko"

Clinton schießt scharf gegen Trump

Die wahrscheinliche US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton schaltet im Wahlkampf einen Gang höher.
Foto: REUTERS
International 03.06.2016 Aus unserem online-Archiv
"Er wäre ein Sicherheitsrisiko"

Clinton schießt scharf gegen Trump

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Hillary Clinton hält Donald Trump für charakterlich ungeeignet, US-Präsident zu sein. In einer außenpolitischen Grundsatzrede griff die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten ihren republikanischen Konkurrenten am Donnerstag ungewöhnlich scharf an.

(dpa) - Hillary Clinton hält Donald Trump für charakterlich ungeeignet, US-Präsident zu sein. In einer außenpolitischen Grundsatzrede griff die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten ihren republikanischen Konkurrenten am Donnerstag ungewöhnlich scharf an.

Niemals dürfe Trump das Land oder das US-Militär führen oder die Befehlsgewalt über die Atomcodes erhalten, sagte Clinton am Donnerstag in San Diego. Trump sei auf diese Aufgabe gänzlich unvorbereitet.

„Ich denke, dass die Person, die von den Republikanern nominiert wird, nicht geeignet ist, diesen Job zu übernehmen“, sagte Clinton. Seine Bemerkungen zur atomaren Bewaffnung anderer Länder oder zum Einsatz von Folter offenbarten einen erheblichen Mangel an Wissen über die USA und die Welt, sagte Clinton.

„Ich kann Trumps bizarre Faszination für Diktatoren und starke Männer nicht verstehen“, sagte Clinton. „Ich überlasse seine Vorliebe für Tyrannen den Psychologen.“ Wenn Trump gewönne, würde der Kreml feiern.

Die USA müssten sehr eng mit ihren Alliierten kooperieren, sagte die ehemalige Außenministerin. Sie fügte hinzu, immer dann, wenn Amerika nicht führe, hinterlasse es ein Vakuum.

Trump: Clinton muss in den Knast

Die Antwort von Donald Trump ließ nicht lange auf sich warten. Er forderte, dass seine demokratische Konkurrentin Hillary Clinton ins Gefängnis kommt. „Ich sag Ihnen eins: Hillary Clinton muss in den Knast“, sagte Trump im kalifornischen San Jose. „Ehrlich, Leute - sie ist sowas von schuldig“, sagte Trump im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre.

Clinton hatte kurz zuvor in San Diego massive Kritik an Trump geübt und ihm die charakterliche Eignung für die Präsidentschaft abgesprochen. Niemals dürfe Trump das Land oder das US-Militär führen oder die Befehlsgewalt über die Atomcodes erhalten, sagte sie.

Die 68-Jährige hatte während ihrer Zeit als Außenministerin ihre Kommunikation über einen privaten Server laufen lassen. Dafür wurde sie in einem Untersuchungsbericht des Außenministeriums gerügt. In dem am Mittwoch veröffentlichten Papier heißt es, Clinton habe sich im Ministerium keine Erlaubnis dafür eingeholt, den privaten Server zu nutzen.


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