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Chinese wird Chef der UN-Ernährungsorganisation
International 23.06.2019

Chinese wird Chef der UN-Ernährungsorganisation

Qu Dongyu wurde für vier Jahre gewählt.

Chinese wird Chef der UN-Ernährungsorganisation

Qu Dongyu wurde für vier Jahre gewählt.
AFP
International 23.06.2019

Chinese wird Chef der UN-Ernährungsorganisation

Die Wahl gilt als richtungsweisend. China baut seinen Machtanspruch auch in Organisationen der Vereinten Nationen aus. Künftig leitet ein Chinese die Ernährungsorganisation der UN.

(dpa) - Niederlage für die EU: Mit Qu Dongyu leitet erstmals ein Chinese die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO. Der promovierte Genetiker setzte sich am Sonntag auch gegen die von der EU favorisierte französische Kandidatin Catherine Geslain-Lanéelle als neuer Generaldirektor durch.

Der Vize-Landwirtschaftsminister des kommunistischen Landes bekam 108 Stimmen, die Französin 71. Der von den US unterstütze Kandidat aus Georgien erhielt zwölf Stimmen.


This June 20, 2019 picture released by North Korea's official Korean Central News Agency (KCNA) on June 21, 2019 shows North Korean leader Kim Jong Un (R) shaking hands with Chinese President Xi Jinping in Pyongyang. - North Korean leader Kim Jong Un held talks with Chinese President Xi Jinping in Pyongyang June 20 during a historic visit to burnish an uneasy alliance, as the two men each face challenges of their own with US President Donald Trump. (Photo by KCNA VIA KNS / KCNA VIA KNS / AFP) / South Korea OUT / ---EDITORS NOTE--- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO/KCNA VIA KNS" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS / THIS PICTURE WAS MADE AVAILABLE BY A THIRD PARTY. AFP CAN NOT INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, LOCATION, DATE AND CONTENT OF THIS IMAGE --- /
Nordkorea und China wollen Zusammenarbeit vertiefen
Längere Zeit waren die Beziehungen zwischen Nordkorea und China wegen des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms merklich abgekühlt. Seit dem vergangenen Jahr gibt es wieder eine stärkere Annäherung.

Die FAO ist eine der größten Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und hat ihren Sitz in Rom. Ihr Ziel ist der weltweite Kampf gegen den Hunger. Die USA, Japan, China und Deutschland sind die größten Geldgeber.

Machtkampf zwischen EU und China

Vor der Wahl hatte sich im Hintergrund ein Machtkampf zwischen der EU und China abgespielt. China versucht, auch mit Einfluss in UN-Organisationen seinen Machtanspruch in der Welt zu festigen. „Die Wahl geht weit über die Besetzung der FAO hinaus. Es ist eine Richtungsentscheidung“, hieß es aus Kreisen von Konferenzteilnehmern. Es gehe um den Einfluss der Staaten in der Welt. China hat vor allem in afrikanischen Ländern großen Einfluss und investiert dort stark.

Qu Dongyu folgt dem Brasilianer José Graziano da Silva als Generaldirektor, der die Organisation acht Jahre lang geleitet hatte. Der 55-Jährige wurde nun für vier Jahre gewählt.


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