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Chile: Corona schürt Wut in Armenvierteln
International 3 Min. 14.07.2020
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Chile: Corona schürt Wut in Armenvierteln

Regelmäßig kommt es in der chilenischen Hauptstadt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

Chile: Corona schürt Wut in Armenvierteln

Regelmäßig kommt es in der chilenischen Hauptstadt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.
Foto: AFP
International 3 Min. 14.07.2020
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Chile: Corona schürt Wut in Armenvierteln

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise wächst in Chile der Zorn der Menschen gegenüber der Regierung. Die antwortet mit Repression statt Dialog.

Von LW-Korrespondent Klaus Ehringfeld (Mexiko City)  

Die ersten Juli-Tage sind in Chile oft Tage des Protestes. Es ist eine Tradition, die aus Zeiten der Diktatur von Augusto Pinochet (1973 bis 1990) stammt, als die Menschen am 2. und 3. Juli 1986 eine demokratische Öffnung forderten. Auch in Zeiten der Demokratie gehen die Chilenen in diesen Tagen wieder auf die Straße. 

Heute geht es nicht mehr um das Ende der Gewaltherrschaft, heute geht es gegen den ungeliebten Präsidenten Sebastián Piñera, seine Corona-Politik, seine Repression der Proteste und den neoliberalen Gesellschaftsentwurf, dessen Folgen sich auch in der Pandemie bemerkbar und den Menschen zu schaffen machen ...

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