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Busunglück in Deutschland: Mehr als 30 Passagiere verletzt
International 2 Min. 12.09.2020

Busunglück in Deutschland: Mehr als 30 Passagiere verletzt

Der Unfall auf der Autobahn A24, etwa 100 Kilometer östlich von Hamburg, ereignete sich am frühen Samstagmorgen.

Busunglück in Deutschland: Mehr als 30 Passagiere verletzt

Der Unfall auf der Autobahn A24, etwa 100 Kilometer östlich von Hamburg, ereignete sich am frühen Samstagmorgen.
Foto: Ralf Drefin/dpa
International 2 Min. 12.09.2020

Busunglück in Deutschland: Mehr als 30 Passagiere verletzt

Busunfall in Mecklenburg-Vorpommern: Die Polizei spricht von 31 Verletzten, das Busunternehmen zunächst von drei. Die Unfallursache steht noch nicht fest, es gibt aber einen Verdacht.

(dpa) - Ein Fernbus ist am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 24 nahe Wöbbelin im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern verunglückt. Zur Zahl der Verletzten gab es unterschiedliche Angaben: Es seien 31 Insassen verletzt worden, berichtete die Polizei. Die Zahl sei deutlich niedriger, sagte ein Sprecher des Unternehmens Flixbus. Viele der Insassen, die vorsorglich in Krankenhäuser gebracht wurden, seien unverletzt wieder entlassen worden. In einer Klinik seien es fünf von sechs gewesen.

Die Polizei sprach von 28 Leicht- und drei Schwerverletzten. Flixbus bestätigte zunächst drei Verletzte. Alle Insassen des Busses, laut Flixbus 30 Fahrgäste und 2 Fahrer, seien vorsorglich in Krankenhäuser gekommen. „Wir können bestätigen, dass die Lenk- und Ruhezeiten eingehalten wurden“, sagte ein Flixbus-Sprecher.

Die Ursache für den Unfall nördlich von Ludwigslust werde noch ermittelt, möglicherweise handele es sich um Sekundenschlaf des Fahrers, sagte ein Polizeisprecher in Rostock. „Die Ermittlungen laufen.“ Nach Angaben des Sprechers herrschten zum Unfallzeitpunkt normale Witterungsverhältnisse. 

Busunfälle relativ selten

Der 47 Jahre alte tschechische Fahrer kam laut Polizei um 5.45 Uhr mit dem Doppelstockbus nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf die rechte Seite. Die drei Schwerverletzten seien nicht in Lebensgefahr, die Verletzungen auch nicht so gravierend. In dem Bus saßen laut Polizei deutsche, tschechische, rumänische, türkische, albanische, britische, indische, ägyptische und chinesische Staatsangehörige. Kinder seien nicht dabei gewesen.

40 Rettungskräfte und 6 freiwillige Feuerwehren mit 68 Einsatzkräften waren an den Unfallort geeilt. Die Autobahn wurde nach dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Wöbbelin und Hagenow in Fahrtrichtung Hamburg voll gesperrt. Zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst keine Angaben.


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Spektakulärer Busunfall in Hamburg
Aus bislang ungeklärten Gründen krachte ein Gelenkbus in einen Busbahnhof und blieb in prekärer Lage stecken.

Größere Busunfälle sorgen öfter für Aufsehen, sind aber relativ selten. Im Mai 2019 war ein Fernbus nahe Leipzig verunglückt. Eine Frau starb, neun Menschen, darunter der Busfahrer, wurden schwer verletzt. Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer wegen eines „medizinischen Problems“ sein Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle hatte. Im Juni 2019 wurden sieben Menschen verletzt, als ein Flixbus auf der Autobahn 5 bei Karlsruhe auf einen Lastwagen auffuhr, der plötzlich die Spur wechselte.

 Ein knappes Jahr zuvor waren nahe Rostock 22 Menschen verletzt worden. Ihr Bus war von der Fahrbahn abgekommen und in einem Graben umgekippt. Trotz solcher Unfälle zählen Fernbusse zu den sichersten Verkehrsmitteln. „Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist deutlich geringer, als wenn Sie mit dem eigenen Auto unterwegs sind“, heißt es beim ADAC. Laut Statistischem Bundesamt sind Busse nur in knapp zwei Prozent aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden involviert.


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