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Buschfeuer und heftiger Regen halten Australien in Atem
International 18.01.2020

Buschfeuer und heftiger Regen halten Australien in Atem

Schätzungsweise eine Milliarde Tiere kamen in den Feuern um.

Buschfeuer und heftiger Regen halten Australien in Atem

Schätzungsweise eine Milliarde Tiere kamen in den Feuern um.
Foto: AFP
International 18.01.2020

Buschfeuer und heftiger Regen halten Australien in Atem

Das seit Monaten von Dürre und riesigen Bränden heimgesuchte Australien kämpft nun auch mit Wetterextremen anderer Art.

(dpa) - Heftiger Regen überflutete am Samstagmorgen im Bundesstaat Queensland mehrere Autobahnen und Straßen, wie die Polizei mitteilte. In einigen Gegenden fielen demzufolge bis zu 33 Zentimeter Niederschlag. Das Wetterbüro warnte vor lebensgefährlichen Springfluten. An der Goldküste südlich von Brisbane mussten zwei Menschen aus den Fluten gerettet werden.


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In Queenslands südlichem Nachbarstaat New South Wales fiel in nördlichen Gegenden ebenfalls Regen, er begünstigte die Löscharbeiten vieler der 75 derzeit im Staat lodernden Buschfeuer. 25 der Brände seien aber weiter außer Kontrolle, teilte die Feuerbehörde von New South Wales, RFS, mit. Im Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens wüteten am Samstag noch mehr als ein Dutzend Brände, allen voran in der östlichen Region East Gippsland und der Alpen-Region im Nordosten.

Schlechte Luftqualität

In Victorias Hauptstadt Melbourne beginnen am Montag die Australian Open. Die schlechte Luft hatte den Tennisspielern in der Qualifikationsrunde große Probleme gemacht. Die Buschfeuer hätten die Luftqualität im gesamten Staat von „gut“ auf „sehr schlecht“ sinken lassen, teilte die Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency mit.


Melbourne CBD is seen from Eureka Tower as smoke haze from the bushfires continues to hang over Melbourne. Wednesday, January 15, 2020. (AAP Image/David Crosling) NO ARCHIVING
Melbourne leidet unter Rauch: Kampf gegen Feuer geht weiter
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Seit Ausbruch der ersten Feuer dieser Brandsaison im September starben mindestens 28 Menschen, mehr als 11,8 Millionen Hektar Land verbrannten. Nach groben Schätzungen verendeten mehr als eine Milliarde Tiere.



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