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Buenos Aires: Mexikanischer Botschafter klaut Casanova-Biografie
International 09.12.2019

Buenos Aires: Mexikanischer Botschafter klaut Casanova-Biografie

Der mexikanische Botschafter war in Buenos Aires stationiert, als er das Buch angeblich mitgehen ließ.

Buenos Aires: Mexikanischer Botschafter klaut Casanova-Biografie

Der mexikanische Botschafter war in Buenos Aires stationiert, als er das Buch angeblich mitgehen ließ.
Foto: Pixabay
International 09.12.2019

Buenos Aires: Mexikanischer Botschafter klaut Casanova-Biografie

Eine Videoaufnahme zeigt den mexikanischen Botschafter in Argentinien angeblich dabei, wie er die Biografie aus einem Buchladen stiehlt. Der 76-jährige Botschafter wurde inzwischen in seine Heimat zurückbeordert.

(dpa) - Mexikos Botschafter in Argentinien ist wegen eines angeblichen Ladendiebstahls in seine Heimat zurückbeordert worden. Das bestätigte das mexikanische Außenministerium am Sonntag in einer Stellungnahme. Zuvor hatten örtliche Medien über den Fall berichtet. Der Vorwurf: Der 76-jährige Botschafter Óscar Ricardo Valero Recio soll versucht haben, eine umgerechnet rund zehn Euro teure Biografie des berühmten Frauenhelden Giacomo Casanova aus einer bekannten Buchhandlung in Buenos Aires zu stehlen.

In einem vom argentinischen Nachrichtenportal Infobae veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein in einem hellen Anzug gekleideter Mann mit Sonnenbrille gezielt ein Buch aus einem Regal nimmt und es zwischen die Seiten einer Zeitung legt. Als der Mann das Geschäft verlässt, ertönt ein Alarm. 

Sicherheitspersonal kontrolliert daraufhin seine Quittung. Darauf standen laut Medienberichten allerdings lediglich CDs. Das Buch über das Leben des venezianischen Schriftstellers aus dem 18. Jahrhundert, der vor allem wegen seiner Schilderungen zahlreicher Liebschaften bekannt ist, fehlte demnach auf dem Bon.


Sondland bestreitet die Vorwürfe und nennt sie "politisch motiviert".
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Der Fall sei zur Kenntnis genommen worden und müsse nun untersucht werden, schrieb das mexikanische Außenministerium weiter. Erst dann könnten geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Sollte sich das Video als wahr herausstellen, werde der Botschafter sofort abgesetzt, schrieb Mexikos Außenminister Marcelo Ebrard auf Twitter. "Null Toleranz für Unehrlichkeit", schrieb Ebrard weiter. Laut Medienberichten hat sich der Vorfall bereits im Oktober ereignet.


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