In seinem Buch "Trumps Amerika" betreibt der Journalist Martin Klingst Ursachenforschung, wie es zum Aufstieg Donald Trumps zum US-Präsidenten kommen konnte.
Buchbesprechung: Trumps Amerika - Reise in ein weißes Land
Donald Trump fiel nicht vom Himmel. 63 Millionen Amerikaner wählten ihn 2016 zu ihrem Präsidenten. Martin Klingst zeichnet in "Trumps Amerika" (Reclam) ein intimes Bild der Wählerschaft des Präsidenten.
Von LW-Korrespondent Thomas Spang (Washington)
Der langjährige US-Korrespondent der "Zeit" gesteht, er habe wie viele andere die Wahl Trumps nicht kommen gesehen oder für möglich gehalten. "Ich habe mich gewaltig geirrt", legt Klingst im Vorwort des bei Reclam erschienen Büchleins ein sympathisches "Mea Culpa" ab. Dabei gehört er nicht zu den Kollegen, die ihr Wissen über die USA vorrangig aus den Echokammern der Denkfabriken bezogen.
Klingst verließ während seiner Zeit als Korrespondent (2007-14) regelmäßig die Washingtoner Blase, um das Land besser zu verstehen ...
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