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(dpa) - Trotz aller Warnungen hat das britische Unterhaus für das umstrittene Binnenmarktgesetz gestimmt, mit dem Großbritannien Teile des bereits gültigen Brexit-Deals mit der EU aushebeln will. Mit 340 zu 256 Stimmen brachte Premier Boris Johnson das Gesetz am Dienstagabend mit einer klaren Mehrheit durch das Londoner Parlament. Als nächstes muss das Gesetz noch das Oberhaus passieren.

Die EU hatte Johnsons Pläne zuvor als Vertrauensbruch verurteilt und London aufgefordert, bis Ende September einzulenken. Die britische Regierung pocht jedoch darauf, das Gesetz werde als „Sicherheitsnetz“ für den Fall eines harten Brexits gebraucht. Einige Abweichler in den eigenen Reihen hatte Johnson zuvor auf Linie gebracht, indem er ihnen weitere parlamentarische Kontrolle zugesichert hatte. Einige Torys, darunter auch Ex-Premierministerin Theresa May, hatten bis zuletzt Kritik geäußert. Ein Änderungsantrag der Labour-Partei, der die umstrittenen Passagen des Gesetzes ändern sollte, war am Dienstag zuvor abgelehnt worden.

Trotz des Konflikts mit der EU starteten die Verhandlungsteams beider Seiten am Dienstag in Brüssel in die neunte und vorerst letzte geplante Verhandlungsrunde über einen Handelspakt. Obwohl die Zeit immer knapper wird, stocken die Verhandlungen noch immer. Insbesondere über die Regeln zur Fischerei und zur staatlichen Unterstützung britischer Unternehmen werden sich die Unterhändler bislang nicht einig. Zum Jahreswechsel, wenn die Brexit-Übergangsphase ausläuft, droht der harte wirtschaftliche Bruch mit Zöllen und anderen Handelshürden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 22.06.2021

(SC) - Auf der A13 in Richtung Schengen hat ein Lastwagen auf der Höhe des Bettemburger Kreuz einen Reifen verloren. Der Reifen lag zeitweise mitten auf der Straße. Wegen einer Baustelle auf der roten Brücke in Schifflingen hat sich auf der A13 in Richtung Petingen außerdem ein zwei Kilometer langer Stau entwickelt.

Auf der A7 in Richtung Luxemburg-Stadt hatte sich zwischen der Auffahrt Waldhaff und dem Verteiler Grengewald ein Unfall mit vier Autos ereignet. Um kurz vor 17 Uhr wurde der Unfallort wieder für den Verkehr freigegeben. Auch der Unfall auf der A1 in Richtung Luxemburg-Stadt auf der Höhe der Abfahrt Senningerberg wurde inzwischen geräumt, wie die Polizei meldet.   

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Kurzmeldungen Lokales 22.06.2021

(jwi) - Am Dienstagmorgen geriet um 5.53 Uhr zwischen Niederkerschen und Küntzig ein Auto von der Fahrbahn ab und rutschte in einen Graben. Eine Person wurde dabei verletzt. Vor Ort waren die Einsatzkräfte aus Niederkerschen.

Auf dem CR115 in der Nähe vom Standort Openthalt ist um 7.16 Uhr eine Person von einem Auto angestoßen worden und wurde dabei verletzt. 

Und gegen 10.40 Uhr wurde den Rettungskräften eine Rauchentwicklung in der Rue Laduno in Erpeldingen gemeldet. Es gab keine Verletzten.

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Kurzmeldungen Lokales 22.06.2021

Die Polizei sucht nach einem Anrufer, der am Samstagmorgen gegen 6.15 Uhr nach einem Verkehrsunfall die Rettungsdienste verständigte. Der Zwischenfall war auf der N24 zwischen Beckerich und Oberpallen passiert, ein Fahrer hatte die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war gegen einen Baum geprallt.

Dabei wurden zwei Personen im Fahrzeug schwer verletzt. Die Polizei bittet zur Klärung der Unfallumstände die Person, die nach dem Unfall die Rettungsdienste alarmierte, sich bei der Polizeidienststelle Atert per Tel: (+352) 244 92 1000 oder per E-Mail: police.atert@police.etat.lu zu melden.

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(dpa) - Ein wilder Bär hat in einem Nationalpark in Sibirien eine Touristengruppe angegriffen und einen 16-Jährigen getötet. Ein weiterer Mensch wurde verletzt, wie der Park in der Region Krasnojarsk mitteilte. Demnach kamen die Touristen von einem Campingplatz und waren weit abseits der offiziellen Wanderwege durch den Wald gelaufen. Mitarbeiter hätten nach dem Unglück stundenlang nach dem Bären gesucht und ihn schließlich erschossen. Der Park veröffentlichte am späten Montagabend (Ortszeit) ein Foto des getöteten Tieres.

Das aggressive Verhalten des Bären sei auch darauf zurückzuführen, dass er im langen Winter nicht genug zu fressen bekommen habe, sagte der Parkdirektor. Laut Staatsagentur Tass wurden einige Wege vorübergehend für Touristen gesperrt. Die regionale Zivilschutzbehörde kündigte an, den Vorfall zu untersuchen.

Kurzmeldungen Sport 22.06.2021

(dpa) - Nach Vorwürfen der Parteilichkeit hat die ARD ihren EM-Reporter Tom Bartels in Schutz genommen. Während des Gruppenspiels zwischen Dänemark und Russland am Montagabend hatten Zuschauer moniert, dass der 55 Jahre alte Kommentator des öffentlich-rechtlichen Senders hörbar mit den Dänen sympathisiert habe. „Tom Bartels kommentiert die Spiele mit bestem Wissen und Gewissen aus einer neutralen Perspektive. Dass das in manch einer emotionalen Situation gegebenenfalls nicht immer gelingt, bitten wir zu entschuldigen“, twitterte die „Sportschau“ in Reaktion auf eine der kritischen Stimmen.

Bartels kommt seit vielen Jahren bei großen Fußball-Turnieren am Mikrofon zum Einsatz. So hatte er für die ARD auch das WM-Finale 2014 mit dem 1:0-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Argentinien durch das entscheidende Tor von Mario Götze kommentiert.  

Kurzmeldungen Lokales 22.06.2021

(dpa/lrs) - Ein Autofahrer ist in Trier mit seinem Wagen gegen die Seite eines Radfahrers gefahren und vom Unfallort geflüchtet. Der 26 Jahre alte Radfahrer wurde bei dem Unfall in der Nacht zum Dienstag schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte.

Der Unfallverursacher war laut Polizei vermutlich mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Teile des Fahrzeugs seien an der Unfallstelle sichergestellt worden. Eine Fahndung blieb zunächst erfolglos. Die Polizei sucht nach Zeugen. 

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Kurzmeldungen Lokales 22.06.2021

(TJ) - Gegen 17.20 Uhr wurde am Montag in der Route de Thionville in Hesperingen ein Radfahrer von einem Bus angefahren. Die Unfallursache ist nicht überliefert, gewusst ist aber, dass der Mann mit Blessuren ins Krankenhaus gefahren werden musste. Der Einsatz war für Sanitäter aus der Hauptstadt und die Feuerwehr aus Hesperingen.

Gegen 2 Uhr in der Nacht musste die Feuerwehr aus Mertert in den Einsaz, nachdem aus der Kurzacht in Grevenmacher Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus gemeldet worden war. Nach einer Überprüfung konnten die Brandspezialisten wieder abziehen.

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Vorgestern

(dpa/SC) - Am Wochenende wurden im Fluss Waal in den Niederlanden, einem Mündungsarm des Rheins, zwei Leichen entdeckt. Wie der deutsche Sender RTL am Montag berichtet, soll es sich bei den Toten um zwei 13 und 14 Jahre alte Mädchen handeln, die vergangene Woche nach dem Baden im Rhein bei Duisburg verschwanden. Die Leichen wurden an unterschiedlichen Stellen bei Rossum und bei Gendt angeschwemmt, wie mehrere Medien berichteten. Die Eltern sollen die Mädchen anhand ihrer Kleidung und ihrem Schmuck auf Fotos identifiziert haben. Nun sollen DNA-Analysen ihre Identität bestätigen. 

Am vergangenen Mittwoch hatten die beiden Mädchen gemeinsam mit einer 17 Jahre alten Freundin bei Duisburg im Rhein gebadet. Plötzlich wurden sie unter Wasser gezogen. Die 17-Jährige konnte zwar geborgen werden, sie starb aber nach Wiederbelebungsversuchen. Von den beiden anderen Mädchen fehlte jede Spur, eine großangelegte Suche nach ihnen mit Tauchern und Hubschraubern wurde ohne Ergebnis eingestellt. 

Kurzmeldungen Panorama 21.06.2021

(dpa) - Der US-Schauspieler James Michael Tyler (59), der in der Erfolgsserie „Friends“ den Kellner Gunther spielte, hat Krebs. Im September 2018 sei bei ihm Prostata-Krebs diagnostiziert worden, der auch auf seine Knochen übergegangen sei, sagte Tyler am Montag dem US-Sender NBC. „Seit fast drei Jahren muss ich mit dieser Diagnose umgehen. Es ist jetzt im Endstadium. Wahrscheinlich wird es mich irgendwann kriegen.“ Bei einer „Friends“-Spezialsendung im vergangenen Monat hatte Tyler nur kurz per Videoschalte mitmachen können. Er habe die Stimmung nicht vermiesen, aber trotzdem dabei sein wollen, sagte Tyler.

 (dpa) - Der neugewählte iranische Präsident Ebrahim Raeissi hat ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden strikt abgelehnt. Auf die Frage, ob er sich ein Treffen mit Biden vorstellen könne, antwortete Raeissi am Montag bei der ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg in Teheran: „Nein.“ Biden ignoriere das Wiener Atomabkommen von 2015 und unterstütze „unmenschliche Sanktionen“ gegen das iranische Volk. „Biden muss als erstes alle Sanktionen aufheben, um die USA im Iran wieder glaubwürdig erscheinen zu lassen.“

Der 60-Jährige hatte die Präsidentenwahl am Freitag mit mehr als 60 Prozent deutlich gewonnen. Raeissi war Spitzenkandidat der Hardliner und nach einer strengen Auslese der Kandidaten durch den sogenannten Wächterrat quasi konkurrenzlos. Die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent - ein Negativrekord bei Präsidentenwahlen im Iran.    

 (dpa) - Der Volkswagen-Konzern will über die Zukunft der Luxusmarke Bugatti bis Ende Juni entscheiden. Das kündigte VW-Konzernvorstand und Porsche-Chef Oliver Blume am Montag in Weissach bei Stuttgart an. Im ersten Halbjahr solle eine Entscheidung fallen. Dabei liege man voll im Zeitplan.

In der vergangenen Woche hatte das „Manager Magazin“ berichtet, dass Porsche gemeinsam mit Rimac in Kürze auch Bugatti übernehmen solle. Porsche wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Volkswagen-Konzern will die vom früheren Patriarchen Ferdinand Piëch aufgebaute Luxusmarke schon länger abgeben.

Porsche hält eine Beteiligung an dem kroatischen Autobauer Rimac. Porsche-Chef Blume ist im Volkswagenkonzern für die Markengruppe „Sport & Luxury“ zuständig. Über die Zukunft von Luxusmarken wie Lamborghini, Bugatti und Bentley oder dem Motorradhersteller Ducati im VW-Konzern gibt es immer wieder Spekulationen. Zum Konzern gehören Skoda und Seat ebenso wie Porsche und die Lastwagenbauer MAN und Scania. Diese hat VW inzwischen in der Nutzfahrzeugholding Traton zusammengefasst.    

Kurzmeldungen Lokales 21.06.2021

Zweimal mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Sonntagabend nach Verkehrsunfällen ausrücken.

Der erste Zwischenfall geht auf 17.30 Uhr zurück, als in der Hauptstraße von Wilwerdingen ein Auto und ein Motorrad kollidierten. Dabei wurde eine Person verwundet, sodass Sanitäter und die Feuerwehr aus Ulflingen abbestellt wurden. 

Der zweite Unfall trug sich ebenfalls im Norden des Landes - genauer gesagt zwischen Mertzig und Niederfeulen zu. In diesem Fall war ein einzelnes Auto von der Piste abgekommen. Eine Person trug Verletzungen davon, die Feuerwehr aus Feulen und eine Ambulanz aus Ettelbrück wurden in den Einsatz geschickt. 

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Kurzmeldungen Lokales 21.06.2021

 (dpa/lrs) - Ein Radfahrer hat sich bei einem Sturz in Trier schwere Kopfverletzungen zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, war der 53-Jährige am Sonntagnachmittag auf einem abschüssigen Rad- und Gehweg auf dem Petrisberg unterwegs, als er aus bislang ungeklärter Ursache stürzte. 

Ein Jogger fand den Schwerverletzten, alarmierte den Notruf und leistete selbst Erste Hilfe. Der Radfahrer, der sich zudem auch mehrere Schürfwunden zuzog, hatte keinen Helm getragen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.  

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