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Boris Johnson muss Strafgeld zahlen
International 12.04.2022
„Partygate“

Boris Johnson muss Strafgeld zahlen

Boris Johnson und Rishi Sunak dürfte das Lachen vergangen sein.
„Partygate“

Boris Johnson muss Strafgeld zahlen

Boris Johnson und Rishi Sunak dürfte das Lachen vergangen sein.
Foto: AFP
International 12.04.2022
„Partygate“

Boris Johnson muss Strafgeld zahlen

Regelmäßige Partys in der Downing Street hielten London über Wochen in Atem. Nun kommt auch der Premier nicht mehr ungeschoren davon.

(dpa) – In der „Partygate“-Affäre um verbotene Feiern während des Corona-Lockdowns in der Downing Street muss Premierminister Boris Johnson ein Strafgeld zahlen. Das bestätigte eine Regierungssprecherin am Dienstag der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, nachdem die Londoner Polizei mehr als 50 Strafgelder gegen Beteiligte verhängt hatte. Auch Finanzminister Rishi Sunak soll eine Strafe zahlen müssen.

Die „Partygate“-Affäre hatte Premierminister Johnson schwer unter Druck gesetzt. Er musste sich auch gegen Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen seiner Konservativen Partei zur Wehr setzen, da er regelmäßige Partys in seinem Amtssitz geduldet und bei einigen auch dabei gewesen sein soll. Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine sitzt Johnson wieder fester im Sattel.

2020 und 2021


Britain's Chancellor of the Exchequer Rishi Sunak arrives to attend a Service of Thanksgiving for Britain's Prince Philip, Duke of Edinburgh, at Westminster Abbey in central London on March 29, 2022. - A thanksgiving service will take place on Tuesday for Queen Elizabeth II's late husband, Prince Philip, nearly a year after his death and funeral held under coronavirus restrictions. Philip, who was married to the queen for 73 years, died on April 9 last year aged 99, following a month-long stay in hospital with a heart complaint. (Photo by Daniel LEAL / AFP)
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Die Metropolitan-Police untersucht zwölf Veranstaltungen aus den Jahren 2020 und 2021. Damals galten im Zuge der Pandemie strenge Kontaktbeschränkungen. Mehr als 100 Beschäftigten und Mitarbeitern der Regierung, auch Johnson und seiner Ehefrau, waren von der Polizei Fragebögen zugeschickt worden. Die Ermittlungen laufen noch immer, weitere Bußgelder könnten folgen. Man bemühe sich, die immer noch laufenden Ermittlungen schnellstmöglich voranzutreiben, hieß es am Dienstag von Scotland Yard. In den meisten Fällen soll es sich um Geldstrafen von 50 Pfund (60 Euro) handeln.    

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