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Bootsunglück vor Lampedusa: 13 Frauen tot geborgen

(KNA) Bei einem Bootsunglück wenige Seemeilen vor Lampedusa ist in der Nacht zu Montag eine noch unbekannte Zahl von Migranten ums Leben gekommen. Wie italienische Medien unter Berufung auf Behörden meldeten, wurden bis zum Nachmittag 13 Frauen tot geborgen; eine Frau liege im Koma. 

Die italienische Küstenwache hatte zuvor in der Nacht 22 Migranten gerettet. An Bord waren laut Aussagen Überlebender rund 50 Menschen, darunter auch acht Kinder. An der Suche nach Vermissten beteiligten sich auch private Seenotretter. 

Laut der italienischen Küstenwache hatte die Rettungsleitstelle in Palermo am späten Sonntagabend Notrufe erhalten. Beim Eintreffen eines Rettungsschiffs der Küstenwache sowie einer Einheit der Finanzpolizei an der Position sechs Meilen vor der Insel sei das überladene Flüchtlingsboot durch eine plötzliche Bewegung der Passagiere gekentert.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 25.05.2020

Kollision zwischen Auto und Bus fordert zwei Verletzte

In der Rue du Cimetière im Hauptstadtviertel Bonneweg sind am Montag gegen 16.45 Uhr ein Auto und ein Bus zusammengestoßen. Zwei Personen wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Die Straße ist bis auf Weiteres gesperrt. 

Bereits um 16 Uhr waren zwei Fahrzeuge in der Route de Longwy in Schouweiler kollidiert. Auch bei diesem Unfall wurden zwei Personen verletzt. 

Gegen 15 Uhr war indes ein Auto in der Avenue de Luxembourg in Niederkerschen in einer Baustelle verunglückt. Eine Person wurde verletzt.

Kurzmeldungen Lokales 25.05.2020

Zeugenaufruf nach Kollision mit Radfahrer

Im Zusammenhang mit einem Unfall am 15. April* in Mertzig sucht die Polizei nun nach Zeugen. An jenem Freitagnachmittag war ein Radfahrer in der Rue Principale in Richtung Niederfeulen unterwegs. In Höhe der Rue de Michelbrouch wurde er dann gegen 14.30 Uhr von einem überholenden Autofahrer erfasst. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Da der Unfallhergang noch nicht geklärt werden konnte, sucht die Polizei nach den Insassen von drei Autos und einem Lieferwagen, die an der Unfallstelle anhielten. Diese Personen sowie andere Zeugen werden gebeten, sich bei Polizeidienststelle Turelbaach unter Tel. 24485-1000 oder per E-Mail police.turelbaach@police.etat.lu zu melden. 

*In einer früheren Version war vom 15. Mai 2020 die Rede. Der Unfall ereignete sich allerdings bereits im April. Die Polizei hatte am Freitag zunächst falsche Angaben gemacht und diese am Montag korrigiert. 

Kurzmeldungen Panorama 25.05.2020

Israel: Sechsjähriger findet 3.500 Jahre alte Tontafel

(dpa) - Ein Sechsjähriger hat im Süden Israels bei einem Ausflug mit seinen Eltern eine 3.500 Jahre alte Tontafel entdeckt, die von Archäologen als einzigartig eingestuft wurde. Die Familie habe im März die archäologische Fundstelle Tell Dschemmeh nahe dem Ort Reim besucht, als dem Jungen die kleine, quadratische Tafel mit zwei eingravierten Figuren darauf auffiel, teilte die Altertumsbehörde des Landes am Montag mit. Die Familie habe das Stück anschließend an die zuständigen Behörden übergeben und der Junge sei dafür ausgezeichnet worden, den Fund gemeldet zu haben.

Archäologen untersuchten den Angaben zufolge die Tafel mit den Maßen 2,8 mal 2,8 Zentimeter und stuften sie als einzigartig ein. Ein solcher Fund sei bei Ausgrabungen in Israel bislang nicht gemacht worden. Die Tafel zeigt demnach einen Mann, der einen nackten und gefesselten Gefangenen führt. Der Künstler habe die Demütigung des Gefangenen hervorheben wollen. Der Fund helfe dabei, die Kämpfe um die Herrschaft im Süden Landes zur Zeit der Kanaaniter zu verstehen. Die Kanaaniter lebten vor den Israeliten in dem Gebiet, das dem heutigen Israel und Libanon sowie Teilen von Jordanien und Syrien entspricht.

Kurzmeldungen Lokales 25.05.2020

Gestohlener Pkw wiederaufgefunden

(jag)-Vor einer Garage in der rue des Galois in Luxemburg-Bonneweg wurde gestern zwischen 12.00 und 17.00 Uhr ein Pkw mit Keyless-System gestohlen. Während der Klageaufnahme konnte der Besitzer mittels Mobiltelefon seinen Wagen in Errouville in Frankreich orten. Die französischen Autoritäten wurden umgehend informiert, die das verlassene Fahrzeug in der Ortschaft ausfindig machen konnten. Zu diesem Zeitpunkt konnte keine verdächtige Person vor Ort ermittelt werden. Das Fahrzeug wird an seinen Eigentümer zurückerstattet werden. 

Kurzmeldungen Lokales 25.05.2020

Rheinland-Pfalz: Autofahrer rast in die Mosel und ertrinkt

(SC) - Wie der "Trierische Volksfreund" am Montagmorgen meldet, kam es am Sonntagabend zu einem tödlichen Verkehrsunfall in Zeltingen-Rachtig bei Wittlich.

Der Unfall habe sich nach ersten Informationen der Polizei gegen 22 Uhr auf einem Parkplatz vor einer Bootsanlegestelle zugetragen, von dem aus ein Mann Mitte Fünfzig mit hoher Geschwindigkeit in die Mosel gerast sei. Die Gründe sind bislang ungeklärt.

Der Kombi lief innerhalb weniger Minuten mit Wasser voll und versank komplett. Die Strömung riss das Fahrzeug berichten zufolge noch etwa 20 Meter mit sich. Obwohl die Einsatzkräfte schnell vor Ort waren, kam für den Mann jede Hilfe zu spät - er ertrank und konnte nur noch tot geborgen werden.

Sturm sorgt für Verwüstung im Westen Australiens

(dpa) - In Australien hat ein gewaltiger Sturm an der Küste des Bundesstaates Western Australia eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Wie die Wetterbehörde am Montag bekannt gab, wurden in der regionalen Hauptstadt Perth und anderen Orten Tausende Häuser von der Stromversorgung abgeschnitten. Viele Gebäude wurden beschädigt, Häuser abgedeckt und Bäume umgerissen.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 126 Kilometern in der Stunde tobte der Sturm am heftigsten am Kap Leeuwin im Südwesten des Bundesstaates. Die starken Windböen sorgten stellenweise für Sandstürme, hieß es. In der Nacht waren laut Medien rund 50.000 Häuser ohne Stromversorgung.

Vorgestern

(FILES) This file photo taken on July 28, 2018 shows the logo of car maker Volkswagen (VW) at the company's construction plant in Bratislava, Slovakia. - Poland's consumer protection office (OUKiK) on Wednesday, January 15, 2020 announced a 120 million zloty (28.5 million euros, $31.8 million) fine for Volkswagen's Polish subsidiary over the Dieselgate emissions scandal. (Photo by VLADIMIR SIMICEK / AFP)

Erstes Urteil zum Dieselskandal wird bald gesprochen

(dpa) - Gut viereinhalb Jahre nach Auffliegen des Dieselskandals verkündet der Bundesgerichtshof (BGH) am Montag (11.00 Uhr) das erste höchstrichterliche Urteil. Damit entscheidet sich, ob der Hersteller VW betroffenen Autobesitzern wegen der illegalen Abgastechnik Schadenersatz zahlen muss. Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe geben die Linie vor für die vielen Tausend noch laufenden Verfahren gegen den Wolfsburger Autokonzern. Zentrale Frage ist, ob VW wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung die Autos zurücknehmen muss. Außerdem ist offen, ob die Käufer den vollen Preis zurückbekommen oder nur einen Teil davon. 

Im konkreten Fall hatte der Besitzer eines gebrauchten VW Sharan aus Rheinland-Pfalz geklagt. Er sieht sich von Volkswagen getäuscht und will den kompletten Kaufpreis für sein Auto wiederhaben. Volkswagen bestreitet, dass den Käufern durch die illegale Abgastechnik überhaupt ein Schaden entstanden ist. Die BGH-Richter hatten in der Verhandlung vor knapp drei Wochen erkennen lassen, dass dem Kunden aus ihrer Sicht Schadenersatz zusteht - allerdings mit Abzug einer sogenannten Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer. So hatte es zuvor auch das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.

Hunderte Migranten kommen auf Sizilien an

(dpa) - In Süditalien sind am Wochenende nach Medienberichten mehrere hundert Migranten in Booten angekommen. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag schrieb, seien alleine bei Palma di Montechiaro in der Provinz Agrigent rund 400 Menschen ausgeschifft worden und an Land gegangen. Sie hätten versucht, Autofahrer anzuhalten, um Wasser zu bitten und mitgenommen zu werden. Die Küstenwache suchte vor Sizilien nach einem größeren Schiff, mit dem die Menschen übers Mittelmeer transportiert worden seien. 

Polizei und Militär versuchten an Land, die Ankömmlinge zu fassen. Für alle Einreisen - auch illegale - nach Italien gilt wegen der Corona-Pandemie eine zweiwöchige Quarantänepflicht. Auf der kleinen Insel Linosa - zwischen Afrika und Sizilien - wurden unterdessen rund 50 Migranten aufgegriffen. Die Küstenwache sollte sie nach Lampedusa bringen. Dort seien am Samstag bereits Dutzende gelandet.

Die Agentur zitierte das Innenministerium in Rom damit, dass im Jahr 2020 bis zum 22. Mai rund 4.500 Menschen in ihrer Hoffnung auf ein neues Leben nach Italien gekommen seien. Im gleichen Vorjahreszeitraum habe die Zahl der Migranten mit rund 1.360 deutlich niedriger gelegen. 2018 allerdings seien es viel mehr gewesen, nämlich mehr als 10.000 Menschen.

Kurzmeldungen Lokales 24.05.2020

Mann randaliert in Rodange

Ein alkoholisierter Mann klingelte am Samstagabend gegen 21 Uhr an der Tür eines Wohnhauses in der Route de Luxembourg in Rodange. Da die Hausbewohner ihn aber nicht kannten verweigerten sie ihm den Eintritt. 

Daraufhin rastete er aus und schlug die Glasscheiben der Eingangstür sowie ein Küchenfenster mit Gegenständen ein. 

Die Hausbewohner alarmierten umgehend die Polizei. Vor Ort trafen die Beamten auf den Mann, der laut Polizeibericht kaum stehen konnte und derart lallte, dass er nicht erklären konnte, was vorgefallen war. Als er aufgefordert wurde, sich auszuweisen, schlug er um sich und musste immobilisiert werden. Die Nacht verbrachte er in der Ausnüchterungszelle.

Kurzmeldungen Lokales 24.05.2020

Radfahrer bei Krakelshof verletzt

Gegen 18.15 Uhr wurde am Samstag in der Nähe von Krakelshof (Bettemburg) ein Radfahrer von einem Auto angefahren. Dabei stürzte der Mann und zog sich Verletzungen zu. Ein Rettungswagen und die Feuerwehr aus Bettemburg wurden zum Unfallort bestellt. Der Mann wurde zur Untersuchung und weiteren Behandlung ins Krankenhaus gefahren.

Gegen 21.30 Uhr musste die hauptstädtische Feuerwehr ausrücken: In der Rue des Pommiers in Cents war es zu einem Küchenbrand gekommen, den die Spezialisten jedoch schnell löschen konnten. Bei diesem Einsatz blieb es bei beträchtlichem Materialschaden.