Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Boot mit Migranten sinkt vor türkischer Ägäis-Küste - fünf Tote
International 12.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Boot mit Migranten sinkt vor türkischer Ägäis-Küste - fünf Tote

Immer wieder ertrinken Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt durch das Mittelmeer.

Boot mit Migranten sinkt vor türkischer Ägäis-Küste - fünf Tote

Immer wieder ertrinken Flüchtlinge bei ihrer Überfahrt durch das Mittelmeer.
AFP
International 12.11.2018 Aus unserem online-Archiv

Boot mit Migranten sinkt vor türkischer Ägäis-Küste - fünf Tote

Immer wieder sterben Migranten im Mittelmeer, weil ihr Boot sinkt. Vor der türkischen Ägäis-Küste sind erneut mindestens fünf Tote zu beklagen, die Suche nach möglichen Überlebenden läuft noch.

(dpa) - Vor der Küste des westtürkischen Bezirks Dikili ist ein mit 15 Migranten besetztes Boot gesunken. Die Küstenwache teilte am Montag mit, fünf Menschen seien ertrunken, drei weitere seien gerettet worden. Unter den Toten seien drei Kinder.


Trotz des winterlichen Wetters kommen Flüchtlinge über das Meer nach Europa.
Rettungswesten schlechter Qualität: Dutzende Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken
Trotz stürmischer See wagen immer noch etliche Migranten die gefährliche Überfahrt von der Türkei nach Griechenland. Dutzende ertrinken, darunter mehrere Kinder. Viele legten falsche Rettungswesten an.

Die Suche nach Überlebenden in der Ägäis mit Booten und einem Helikopter ginge jedoch weiter. Zwei Menschen sei es gelungen, an Land zu schwimmen und die Behörden zu verständigen.

Nach Angaben der Geretteten waren 14 Afghanen und ein Iraner auf dem Boot, wie die Küstenwache weiter mitteilte. Vom Bezirk Dikili ist es nicht weit bis zur griechischen Insel Lesbos.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die Reportage: Tatenlos in Malta
Im Mittelmeer ertrinken Menschen, aber drei Rettungsschiffe dürfen Malta nicht verlassen. Für die Helfer heißt es: warten. Vor allem die Besatzung der „Lifeline“ ist zum Nichtstun gezwungen.
Das deutsche Seenotrettungsschiff  "Lifeline" liegt im Hafen von Malta, wo es seit Ende Juni festgehalten wird. Die Rettungswesten erinnern an die vorerst letzte Mission der "Lifeline", die Europaweit für Schlagzeilen sorgte.