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Biden warnt vor Bedrohung der Demokratie in Amerika
International 03.11.2022
Vor Midterms

Biden warnt vor Bedrohung der Demokratie in Amerika

Biden wies darauf hin, dass die Wahl am kommenden Dienstag die erste US-Wahl sei, seit gewalttätige Trump-Anhänger am 6. Januar 2021 das US-Kapitol stürmten.
Vor Midterms

Biden warnt vor Bedrohung der Demokratie in Amerika

Biden wies darauf hin, dass die Wahl am kommenden Dienstag die erste US-Wahl sei, seit gewalttätige Trump-Anhänger am 6. Januar 2021 das US-Kapitol stürmten.
Foto: AFP
International 03.11.2022
Vor Midterms

Biden warnt vor Bedrohung der Demokratie in Amerika

Auf einer Wahlkampfveranstaltung hat der amtierende US-Präsident deutliche Worte für die Bedeutung der diesjährigen US-Kongresswahlen gefunden.

(dpa) – Sechs Tage vor den US-Kongresswahlen hat US-Präsident Joe Biden vor einer wachsenden Bedrohung der Demokratie in Amerika gewarnt. Mit eindringlichen Worten rief er die Wählerinnen und Wähler dazu auf, am 8. November ihre Stimme abzugeben. „In einem normalen Jahr sind wir nicht mit der Frage konfrontiert, ob die von uns abgegebene Stimme die Demokratie bewahrt oder sie gefährdet“, sagte der US-Präsident. „Aber dieses Jahr sind wir es.“ Biden sprach am Mittwochabend (Ortszeit) bei einer Wahlkampfveranstaltung der Demokraten in Washington.


ROBSTOWN, TEXAS - OCTOBER 22: Donald Trump merchandise is seen for sale at the 'Save America' rally on October 22, 2022 in Robstown, Texas. The former president, alongside other Republican nominees and leaders held a rally where they energized supporters and voters ahead of the midterm election.   Brandon Bell/Getty Images/AFP
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Biden wies darauf hin, dass die Wahl am kommenden Dienstag die erste US-Wahl sei, seit gewalttätige Anhänger des Ex-Präsidenten Donald Trump am 6. Januar 2021 das US-Kapitol stürmten. „Ich wünschte, ich könnte sagen, dass der Angriff auf unsere Demokratie an diesem Tag endete. Aber das kann ich nicht“, sagte er. Bei den anstehenden Wahlen in den USA stellten sich auf allen Ebenen Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, „die sich nicht dazu verpflichten wollen, die Ergebnisse der Wahlen zu akzeptieren, an denen sie teilnehmen.“

Bidens republikanischer Amtsvorgänger Trump weigert sich bis heute, seine Niederlage bei der Präsidentenwahl 2020 anzuerkennen. Ohne Belege behauptet er weiterhin, er sei durch Wahlbetrug um einen Sieg gebracht worden. Nach diesem Vorbild lassen auch einzelne Republikaner, die bei den „Midterm“-Wahlen am 8. November für Mandate oder Ämter antreten, offen, ob sie den Wahlausgang in jedem Fall akzeptieren werden.

Bei der Zwischenwahl in der Mitte von Bidens Amtszeit werden in der kommenden Woche in den USA alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Ebenso stehen in zahlreichen Bundesstaaten Gouverneurswahlen an. Auch über viele andere Posten wird abgestimmt.

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