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Biden: Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai
International 2 Min. 03.03.2021

Biden: Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Biden macht den Amerikanern Hoffnung.

Biden: Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Biden macht den Amerikanern Hoffnung.
Foto: AFP
International 2 Min. 03.03.2021

Biden: Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Die USA werden nach Worten von Präsident Joe Biden schon bis Ende Mai genügend Corona-Impfstoff für alle Erwachsenen im Land haben.

(dpa) - Bislang hatte Biden das Erreichen dieses Meilensteins im Kampf gegen das weltweit grassierende Virus bis Ende Juli angestrebt. Zudem sollen alle Lehrkräfte, Schulangestellten und Erzieher noch diesen Monat mindestens die erste Dosis eines Impfstoffs bekommen, um die Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs zu beschleunigen, versprach Biden am Dienstag (Ortszeit) weiter. Gleichzeitig lockerten mehrere Bundesstaaten ihre Corona-Auflagen - Texas preschte dabei besonders optimistisch voran.

Bidens Ankündigung folgte auf die Zulassung eines dritten Impfstoffs in den USA und erfolgreiche Bemühungen der Regierung, die Produktion der Präparate weiter anzukurbeln. „Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Die heutigen Ankündigungen sind bei den Bemühungen, diese Pandemie zu bewältigen, ein riesiger Schritt“, sagte Biden. Gleichzeitig ermahnte er die Amerikaner, sich weiter an die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zu halten. „Dieser Kampf ist noch längst nicht vorbei.“ Neue Varianten des Virus oder andere Entwicklungen könnten die jüngsten Fortschritte wieder zunichtemachen, warnte er.

Notfallzulassung für Johnson & Johnson


US President Joe Biden speaks about the 50 million doses of the Covid-19 vaccine shot administered in the US during an event commemorating the milestone in the Eisenhower Executive Office Building in Washington, DC, February 25, 2021. (Photo by SAUL LOEB / AFP)
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Die Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA) hatte am Samstag eine Notfallzulassung für den Impfstoff von Johnson & Johnson erteilt. Der Konzern hat einen Vertrag mit der US-Regierung zur Lieferung von 100 Millionen Dosen des Impfstoffs bis Ende Juni geschlossen. Dank Unterstützung der Regierung, die unter anderem eine Produktion rund um die Uhr ermögliche, könne die Lieferung nun aber schon bis Ende Mai erfolgen, erklärte das Gesundheitsministerium.

Zudem soll der neue Impfstoff nun auch vom konkurrierenden Pharmakonzern Merck produziert werden. Die Regierung werde Merck dafür eine Anschubfinanzierung von rund 270 Millionen Dollar (rund 225 Millionen Euro) zahlen, erklärte das Unternehmen. Der erfahrene Impfstoffhersteller hat bislang keinen eigenen Impfstoff gegen das Coronavirus im Programm. Bis wann Merck wie viele Dosen des Präparats von Johnson & Johnson herstellen will, blieb zunächst unklar.

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Biden kündigte zudem an, er werde die Bundesstaaten anweisen, Lehrkräfte, Mitarbeiter an Schulen und Erzieher bei den Impfungen zu bevorzugen, wo dies noch nicht geschehe. „Wir wollen, dass jeder Pädagoge, Schulmitarbeiter und Kinderbetreuer mindestens eine Impfung bis Ende des Monats März erhält“, sagte Biden. Es sei nötig, Kinder so bald wie möglich sicher in die Klassenzimmer zurückzubringen.   

Die Zahl der Neuinfektionen in den USA ist seit Anfang des Jahres stark zurückgegangen - von über 200.000 pro Tag auf durchschnittlich gut 60.000. Experten warnen jedoch, dass es auch wegen der neuen Varianten des Virus erneut zu einem Anstieg kommen könne.  

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