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Xavier Bettel berichtete auf Instagram von einem freundschaftlichen Arbeitsbesuch.

(dme) - Premierminister Xavier Bettel befindet sich aktuell auf einem Arbeitsbesuch in Paris. Nach einem offiziellen Treffen mit seiner Amtskollegin, der Premierministerin Elisabeth Borne, kam Bettel auch noch mit dem französischen Präsidenten, Emmanuel Macron, zusammen. Bei Instagram postete er ein Bild des Treffens.

„Wir sprachen über mehrere europäische Themen, darunter der Krieg in der Ukraine, die Notwendigkeit, eine europäische Lösung für die Energiekrise zu finden und die Schaffung einer neuen Struktur für die Zusammenarbeit auf dem europäischen Kontinent“, so Bettel.

Auch die Verbesserung der Bedingungen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit war ein Thema in den Gesprächen mit Borne, beispielsweise im Bereich der Telearbeit. Bettel lud seine Amtskollegin zu einem Besuch in Luxemburg ein.

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Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:29

(dpa) – Insgesamt 14 Schlangen sind neben einem Altkleidercontainer in Konz-Niedermennig nahe Trier erfroren. Die Tiere wurden dort wahrscheinlich am Samstag bei Minustemperaturen ausgesetzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Sie lagen in Kisten und Tüten in der Nähe eines Sportplatzes. Wer die Schlangen in der Kälte ausgesetzt hat, ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

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Gestern

(dpa) – Infolge von russischem Beschuss sind im südukrainischen Cherson lokalen Behördenangaben zufolge drei Menschen getötet worden. Sechs weitere seien verletzt worden, teilte die Chersoner Gebietsverwaltung am Sonntag mit. Getroffen wurde demnach unter anderem ein Klinikgebäude. Ein Regionalpolitiker veröffentlichte darüber hinaus Fotos von einem stark beschädigten Gebäude. Die Gebietshauptstadt des gleichnamigen Gebiets Cherson, die die ukrainische Armee vor wenigen Monaten zurückerobert hat, wird immer wieder von Russlands Streitkräften heftig beschossen.

Die russischen Besatzer in der benachbarten Region Saporischschja berichteten ihrerseits von vier Toten durch ukrainischen Beschuss. Die Angaben aus dem Kriegsgebiet lassen sich oft schwer unabhängig überprüfen. Saporischschja gehört neben Cherson, Donezk und Luhansk zu den ukrainischen Gebieten, die Russland in Teilen besetzt hält und im vergangenen Jahr annektiert hat. Darüber hinaus hat sich Moskau bereits 2014 die Schwarzmeer-Halbinsel Krim völkerrechtswidrig einverleibt.

(dpa) - Bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 im Nordwesten des Irans sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als 800 verletzt worden. Etwa 60 Schwerverletzte seien in nahen Krankenhäusern notoperiert worden, fast alle von ihnen seien in der Zwischenzeit außer Lebensgefahr, so die örtliche Gesundheitsbehörde laut Staatssender IRIB. Das Epizentrum des Bebens lag in der Stadt Choi in der Provinz West-Aserbaidschan, wie iranische Medien in der Nacht zum Sonntag berichteten. Demnach wurden in Choi und in Dutzenden weiteren Ortschaften in der Grenzregion zur Türkei zahlreiche Gebäude beschädigt. Laut örtlichen Behörden wurde das Gebiet in der Nacht zum Sonntag von zwölf Nachbeben erschüttert.

Die iranische Regierung schickte umgehend Rettungskräfte des Roten Halbmonds in die betroffenen Gebiete. Aus Angst vor weiteren Nachbeben mussten über 70.000 Familien trotz eisiger Kälte die Nacht im Freien verbringen.

Erst am Mittwoch vor einer Woche hatte es in der Region ein Erdbeben gegeben. Dabei wurden mindestens 120 Menschen verletzt und Hunderte Gebäude beschädigt.

(dpa) - Die Türkei hat ihre Bürger nach islamfeindlichen Aktionen vor Angriffen in Europa und den USA gewarnt. Türken, die in europäischen Ländern oder in den Vereinigten Staaten leben oder dorthin reisen, sollten sich wegen möglicher rassistischer Belästigungen und Angriffe vorsichtig verhalten. Das empfahl das türkische Außenministerium. Zudem sollten sie sich von Gegenden fernhalten, in denen es vermehrt zu Demonstrationen kommen könnte. In einigen europäischen Ländern hätten islamfeindliche und rassistische Handlungen zugenommen, hieß es weiter.  

(dpa) - Im Iran sind nach Angaben von Menschenrechtlern seit Beginn der systemkritischen Kundgebungen vor mehr als vier Monaten mindestens 527 Menschen bei Protesten getötet worden. Darunter seien auch 71 Minderjährige, hieß es am Sonntag in einem Bericht der Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) mit Sitz in den USA. Zudem seien 70 Angehörige von Polizei und anderen Sicherheitsorganen ums Leben gekommen. Die Zahl der Festnahmen bezifferte die Organisation auf annähernd 20.000. Mehr als hundert Festgenommenen drohe ein Todesurteil. Mehrere Demonstranten wurden bereits hingerichtet.

Die Proteste in der Islamischen Republik hatten Mitte September begonnen. Auslöser war der Tod der 22 Jahre alten iranischen Kurdin Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie festgenommen, weil sie die Zwangsvorschriften für das Tragen eines Kopftuchs nicht eingehalten haben soll. Die Frau starb am 16. September in Polizeigewahrsam. Seither gibt es Demonstrationen gegen den repressiven Kurs der Regierung sowie das islamische Herrschaftssystem.

(dpa) - Bei einer zweitägigen Militäroperation hat die somalische Regierung nach eigenen Angaben mindestens 136 Kämpfer der islamistischen Terrormiliz Al-Shabaab getötet. „Die Kämpfer hatten sich für einen bevorstehenden Angriff auf Regierungssoldaten vorbereitet und wurden durch eine Präventivoperation unserer Spezialkommandos ausgeschaltet“, teilte der stellvertretende somalische Informationsminister, Abdirahman Yusuf, am Sonntag mit. Bei dem Angriff in der Provinz Shabeellaha Hoose seien außerdem 90 weitere Menschen verletzt worden. Über Verluste auf Seiten der somalischen Armee wurde zunächst nichts bekannt.

Das Land am Horn von Afrika mit etwa 16 Millionen Einwohnern wird seit Jahren von Anschlägen und anderen Gewalttaten, insbesondere durch Al-Shabaab, erschüttert. Seit mehreren Monaten geht die Regierung in Mogadischu mit einer militärischen Offensive gegen die Terrorgruppe vor. Al-Shabaab kontrolliert noch immer weite Teile im Süden des Landes.

(dpa) - Ein plötzlicher Extremregen mitten im neuseeländischen Sommer hat Teile von Auckland, der größten Stadt des Landes, überflutet und Erdrutsche ausgelöst. Auch am Wochenende regnete es weiter. Mindestens vier Menschen seien bisher durch das ungewöhnliche Sommer-Unwetter ums Leben gekommen, schrieben die Zeitung „New Zealand Herald“ und andere Medien am Sonntag.

Die Polizei hatte zuletzt von mindestens drei Toten und einem Vermissten in der Region um die 1,6 Millionen Einwohner zählende Stadt auf der Nordinsel gesprochen. Die Stadtregierung warnte, dass es zumindest bis Montagfrüh weiter stark regnen werde.


Kurzmeldungen Lokales 29.01.2023

(dpa/jt) - Nach dem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Neuerburg in der Eifel (D) unweit der luxemburgischen Grenze mit einem Todesopfer ist die Ursache für den Ausbruch des Feuers noch unklar. Ein Brandsachverständiger müsse noch prüfen, ob das ältere Haus nach dem Brand betreten werden könne, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Bitburg. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen.

Ein 42 Jahre alter Mann war bei dem Feuer in der Nacht zum Samstag ums Leben gekommen. Feuerwehrleute hatten den Mann zunächst aus dem brennenden Gebäude retten können, er starb jedoch danach im Krankenhaus. Sein 72 Jahre alter Vater, der das Haus eigenständig verlassen hatte, wurde nur leicht verletzt.

Mehr Lokalnachrichten

Das Wrack des ausgebrannten Busses an der Unfallstelle in Lasbela, Pakistan.

(dpa) - Ein Bus mit rund 50 Menschen an Bord ist in Pakistan in eine Schlucht gestürzt. Bei dem Unfall am Sonntag in der südwestlichen Provinz Belutschistan seien mindestens 41 Menschen ums Leben gekommen, teilten örtliche Behördenmitarbeiter mit. Der Busfahrer hatte den Angaben zufolge bei erhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Der Bus sei gegen einen Brückenpfeiler geprallt und in die Schlucht hinuntergestürzt, sagte Hamsa Andschum gegenüber Medien. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen. Vier Menschen seien mit Verletzungen in ein nahes Krankenhaus gebracht worden. Man gehe davon aus, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteige. Schwere Verkehrsunfälle sind in Pakistan wegen schlechter Infrastruktur und straßenuntauglicher Fahrzeuge keine Seltenheit.

Der Sänger Tom Verlaine, Frontmann der Rockband Television, während eines Konzerts im Juni 2014 beim Primavera Sound music festival in Porto, Portugal.
Kurzmeldungen Kultur 29.01.2023

(dpa) - Der US-Sänger, Gitarrist und Songwriter Tom Verlaine ist tot. Der ehemalige Frontman der Rockband Television starb nach kurzer Krankheit am Samstag (Ortszeit) in New York, wie unter anderem das Magazin „Rolling Stone“ und die „New York Times“ unter Berufung auf Jesse Paris Smith, Tochter von Rock-Legende Patti Smith, berichteten. 

Verlaine, der mit bürgerlichem Namen Thomas Miller hieß, wurde 73 Jahre alt. „Er starb friedlich in New York City im Kreise enger Freunde. Seine Vision und seine Vorstellungskraft werden uns fehlen“, teilte Smith demnach weiter mit.

Verlaine gründete Television 1973 mit dem Gitarristen Richard Lloyd. Berühmt wurde die Band mit dem Punk-Album „Marquee Moon“ (1977) mit dem gleichnamigen Titel-Song. Später war Verlaine als Solo-Musiker unterwegs. Er arbeitete unter anderem mit Künstlern wie David Bowie und Patti Smith (76).

Vorgestern

Mit einer Aussage über Homosexualität als Sünde hat Papst Franziskus für Aufsehen gesorgt.

(dpa) - Mit einer Aussage über Homosexualität als Sünde hat Papst Franziskus in dieser Woche für Aufsehen gesorgt. Nun räumte der Pontifex ein, dass eine entsprechende Antwort in einem Interview falsch verstanden werden konnte. „Als ich sagte, dass es eine Sünde ist, hatte ich mich schlicht auf die katholische Morallehre bezogen, die besagt, dass jeder sexuelle Kontakt außerhalb der Ehe eine Sünde sei“, schrieb Franziskus an den US-amerikanischen Pater James Martin. „Aber natürlich muss man die Umstände berücksichtigen, welche eine Schuld verringern oder ganz eliminieren können.“

Der Jesuiten-Priester veröffentlichte den Papst-Brief am Samstag auf der Website des katholischen LGBTQ-Magazins „Outreach“, dessen Herausgeber er ist. Der Papst erklärte, dass das Interview ein mündliches Gespräch gewesen und dass es „verständlich“ sei, wenn bei der Niederschrift gewisse Nuancen verloren gingen.

In dem Schreiben in spanischer Sprache unterstrich Franziskus, wie auch schon in dem Interview, dass Homosexualität für ihn kein Verbrechen sei. „Und ich sage jedem, der Homosexualität kriminalisieren möchte, dass er falsch liegt“, schrieb der 86 Jahre alte Argentinier.

(dpa) - Beim Kentern eines Bootes mit Migranten vor Kuba sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Weitere 12 Menschen würden vermisst und elf seien gerettet worden, berichtete der staatliche Lokalsender TV Yumurí am Freitagabend (Ortszeit). Insgesamt seien bereits am Montag 28 Bewohner der nordkubanischen Stadt Cárdenas in dem rudimentären Boot mit dem Ziel USA in See gestochen und am Dienstag verunglückt. Nach Angaben von Überlebenden sind starke Wellen die Ursache gewesen.

Im vergangenen Jahr wurden nach Zahlen des US-Grenzschutzes CBP an der US-Landgrenze mit Mexiko mehr als 306.000 Kubaner beim illegalen Grenzübertritt aufgegriffen. Das sind fast drei Prozent der Bevölkerung des sozialistischen Karibikstaates. Hinzu kommen Tausende Kubaner, die in teils selbst gebauten Booten versuchen, den rund 150 Kilometer entfernten US-Bundesstaat Florida zu erreichen - mehr als 5.000 fing die US-Küstenwache nach eigenen Angaben allein seit vergangenem Oktober ab. Sie werden in der Regel schnell zurückgeschickt. 

(dpa) - Die niederländische Polizei hat bei einer Demonstration von Klimaschützern in Den Haag Dutzende Menschen festgenommen. Sie hatten eine Schnellstraße blockiert, teilte die Polizei am Samstag im Radio mit. Die Klimaschutz-Gruppe Extinction Rebellion hatte zu der Demonstration aufgerufen, um gegen die Energiepolitik der Regierung zu protestieren. Hunderte von Demonstranten hatten den Zubringer zur Autobahn A12 in der Nähe von Regierungsgebäuden blockiert.

Mehr als hundert Menschen waren nach Polizeiangaben von der Straße entfernt worden. Einige hatten sich aneinander festgekettet oder an der Straße festgeklebt. Die Polizei hatte die Demonstranten zuvor gewarnt, dass eine Blockade der Schnellstraße verboten sei. Anfang der Woche waren bereits sechs Aktivisten von Extinction Rebellion festgenommen worden, nachdem sie zur Blockade der Straße aufgerufen hatten.

Nach Angaben der Veranstalter waren mehrere Tausende Menschen nach Den Haag gekommen, die Polizei sprach von einigen Hundert Teilnehmern. Mehrere Hundert Menschen versammelten sich auch entlang der Straße und auf einem nahe gelegenen großen Platz, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete.

(dpa) - Die Spannungen mit der Türkei wegen islamfeindlicher Aktionen haben nach Aussage der schwedischen Regierung Auswirkungen auf den Nato-Beitrittsprozess des Landes. Die Zwischenfälle der vergangenen Wochen hätten zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Nato-Prozesses geführt, sagte der schwedische Außenminister Tobias Billström am Samstag der Zeitung „Expressen“ zufolge. Die schwedische Regierung investiere Zeit und Mühe, um wieder voranzukommen und hoffe weiterhin darauf, dass der Prozess im Sommer abgeschlossen werden könne. Auch Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson hatte sich vor wenigen Tagen in dieser Frage optimistisch gezeigt.

Schweden will zusammen mit Finnland infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Mitglied der westlichen Militärallianz werden. Das Nato-Mitglied Türkei will einer Aufnahme bislang nicht zustimmen.

Anfang der Woche hatte Präsident Recep Tayyip Erdogan gesagt, Schweden könne nicht mit der Unterstützung seines Landes für einen Beitritt rechnen, nachdem ein islamfeindlicher Politiker nahe der türkischen Botschaft in Stockholm einen Koran verbrannt hatte.

Kurzmeldungen Lokales 28.01.2023

Die Polizei in Luxemburg hat in der Nacht von Freitag auf Samstag insgesamt sieben Führerscheine eingezogen.

In Sandweiler stieß eine Fahrerin gegen 23.30 Uhr mit ihrem Auto gegen zwei geparkte Fahrzeuge. Vor Ort stellte die Polizei fest, dass die Unfallverursacherin unter Alkoholeinfluss stand. Ihr Führerschein wurde eingezogen. Der Unfall wurde zu Protokoll genommen.

Gegen 0.30 Uhr konnte die Polizei ein Fahrzeug beobachten, welches die Busspur am Boulevard Royal in Luxemburg-Stadt benutzte sowie kurz danach ein Durchfahrtsverbot an der Côte d’Eich missachtete. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Gegen 03.45 Uhr wurde gelegentlich einer Verkehrskontrolle in Assel ein Fahrzeug gestoppt, welches mit 65 anstatt der dort erlaubten 50 km/h unterwegs war. Der Fahrer stand zudem unter Alkoholeinfluss, sodass sein Führerschein eingezogen wurde.

Gegen 4.30 Uhr wurde ein Fahrzeug in Esch/Alzette gesichtet, welches den falschen Weg durch eine Einbahnstraße fuhr sowie eine rote Verkehrsampel ignorierte. Aufgrund von Alkohol am Steuer wurde der Führerschein des Fahrers eingezogen.

Gegen 5 Uhr wurde ein Fahrzeug auf der N6 zwischen Capellen und Mamer gesichtet, welches mit ausgeschalteter Beleuchtung gesteuert wurde. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Sein Führerschein wurde eingezogen.

Ein weiterer Führerschein – ebenfalls wegen Alkohol am Steuer – wurde gegen 05.30 Uhr am Boulevard Joseph II in Luxemburg-Stadt eingezogen.

Gegen 6.00 Uhr wurde ein Fahrzeug gemeldet, welches in der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt über die Tramschienen fuhr. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass die Fahrerin unter Alkoholeinfluss stand. Der Führerscheinentzug wurde zugestellt.

In allen Fällen wurde Anzeige geschrieben.

Mehr Lokalnachrichten

(dpa/jt) - Weniger als ein Jahr nach ihrem Neustart hat die britische Regionalfluglinie Flybe erneut Insolvenz angemeldet. Alle Flüge aus und nach Großbritannien seien abgesagt worden, teilte das Unternehmen am frühen Samstagmorgen bei Twitter mit. Passagiere, die Flüge bei dem Unternehmen gebucht hätten, wurden aufgerufen, nicht zum Flughafen zu fahren. Es würden keine alternativen Flüge angeboten, hieß es in einer Mitteilung auf der Flybe-Webseite.

Das Unternehmen bot unter anderem Flüge aus Birmingham, der nordirischen Hauptstadt Belfast und vom Flughafen London-Heathrow an und hatte Verbindungen nach Amsterdam und Genf. Auch Luxemburg war zeitweise eine Flybe-Destination.

Die Gesellschaft hatte zuvor bereits im März 2020 wegen der Pandemie Insolvenz angemeldet. Etwa 2.400 Beschäftigte verloren ihre Jobs. Reisende strandeten. Im März vergangenen Jahres kündigte die Fluglinie einen Neustart mit einem neuen Netz an.

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