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Betrugsermittlungen um Firma von Donald Trump

(dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Manhattan pocht weiter auf die Einsicht in Finanzunterlagen von US-Präsident Donald Trump. Sie erhofft sich davon offenbar Hinweise auf möglichen Versicherungs- und Bankbetrug durch Trumps Firma und dortige Angestellte, wie aus einem Schreiben von Staatsanwalt Cyrus Vance am Montag an ein Gericht hervorgeht. 

Bislang war bekannt, dass sich Ermittlungen von Vance' Behörde um angebliche Schweigegeldzahlungen drehten, die Trumps Ex-Anwalt Michael Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben, was dieser dementiert.

Der Staatsanwalt erklärt in seinem Schreiben nicht explizit den Gegenstand und das Ziel seiner Ermittlungen. Er weist allerdings die Annahme von Trumps Anwälten als falsch zurück, dass sich die Ermittlungen auf die angeblichen Schweigegeldzahlungen beschränkten. „Unbestrittene“ Medienberichte über „möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten bei der Trump Organisation“ machten deutlich, dass seine Behörde eine rechtliche Grundlage habe, Finanzunterlagen von Trumps Buchhalterfirma Mazars anzufordern, erklärte Vance.

Die Staatsanwaltschaft hat Mazars unter Strafandrohung aufgefordert, Finanzunterlagen von Trump und dessen Firmen herauszugeben. Trump versucht dies zu verhindern und war in dem Rechtsstreit bis vor das Oberste US-Gericht gezogen. Der Supreme Court hatte Anfang Juli entschieden, dass auch der Präsident nicht von der Pflicht ausgenommen sei, bei entsprechender Aufforderung Beweise in einem Strafverfahren zu liefern. Damit sprach das Gericht dem Staatsanwalt in Manhattan grundsätzlich das Recht zu, im Zuge von Ermittlungen Finanzunterlagen einzusehen. Die Einzelheiten müssen nun aber in unterer Instanz geklärt werden.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Sieben Kilometer Stau auf der A1

In Höhe von Howald ist eine Spur der A1 gesperrt, nachdem ein Auto eine Panne hatte. Die Fahrzeuge stauen sich ab Kirchberg in Richtung Gasperich.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Berchem: Auto geht in Flammen auf

(str) - Gegen 15.40 Uhr wurden Feuerwehrkräfte des Einsatzzentrums Roeserbann alarmiert, weil in Berchem ein Auto in Brand geraten war. Das Feuer wurde gelöscht. Verletzt wurde niemand. 

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Niederkerschen: Fußgänger angefahren und verletzt

(str) - Um 14.45 Uhr ist am Montagnachmittag ein Fußgänger in Niederkerschen von einem Fahrzeug erfasst und verletzt worden. Das meldet die Leitstelle der Rettungsdienste. Nähere Informationen zu dem Vorfall liegen nicht vor. 

Vor Ort waren Rettungskräfte der Einsatzzentren Petingen und Käerjeng im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Zeugenaufruf nach Unfall

(L.E.) Am Freitag wurde eine Fußgängerin bei einem Unfall, in den auch ein Lastwagen verwickelt war, leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 9.50 Uhr an der Kreuzung des Boulevard Roosevelt mit der Avenue de la Liberté .

Um die genauen Umstände des Unfalls zu klären, sucht die Polizei nach einer Frau und einem Mann, die beide Zeugen waren, sich aber beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort befanden. 

Die Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat in der Oberstadt unter der Telefonnummer 244 21 1000 oder per E-Mail an police.villehaute@police.etat.lu zu melden. 

Bitcoin klettert auf Allzeithoch

Die Digitalwährung Bitcoin ist so wertvoll wie nie. Am Montag stieg der Kurs der ältesten und bekanntesten Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 19.808 US-Dollar. Damit wurde das etwa drei Jahre alte Rekordhoch von Ende 2017 übertroffen. Auf Bitstamp wurde damals ein Höchststand von 19.666 Dollar markiert. Auf anderen Plattformen, von denen es zahlreiche gibt, weichen die jeweiligen Rekordstände etwas ab.

Der Bitcoin hat in den vergangenen Wochen stark an Wert gewonnen. Allein seit Anfang Oktober hat sich sein Wert fast verdoppelt. Als Haupttriebfeder gilt das Vorhaben des großen Bezahldienstes Paypal, seinen Kunden künftig das Bezahlen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu ermöglichen.

Unilever wird rein britisches Unternehmen

(dpa) - Der Lebensmittel- und Drogeriewarenkonzern Unilever wird ein rein britisches Unternehmen. Man habe nach der Zustimmung eines Gerichts den britischen und niederländischen Teil des Unternehmens zur Unilever plc. verschmolzen und den Hauptsitz vollständig nach London verlegt, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. 

Zuvor hatte Unilever eine Doppelstruktur mit einem weiteren Hauptsitz in Rotterdam. Es solle jedoch „keine Veränderungen im operativen Geschäft, an den Standorten, Aktivitäten oder am Personal“ in beiden Ländern geben, hieß es. Zu dem Konzern gehören Marken wie die Seifenmarke Dove oder die Eissorte Ben & Jerry's.  

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Vier Verletzte bei drei Unfällen am Montagmorgen

Die Leitstelle der Rettungsdienste meldet am späten Montagvormittag drei Verkehrsunfälle mit Verletzten.

Zunächst waren zwei Fahrzeuge gegen 6.50 Uhr am Parishaff kollidiert. Eine Person wurde verletzt. Vor Ort waren Rettungsdienste aus Junglinster und Niederanven im Einsatz. 

Zwei Verletzte gab es dann gegen 7.30 Uhr bei einer weiteren Kollision zweier Fahrzeuge auf der N17 zwischen Bleesbrück und Tandel. Hier waren Rettungskräfte aus Ettelbrück, Diekirch und Tandel im Einsatz.

Kurz vor zehn Uhr folgte dann eine dritte Kollision zwischen zwei Autos in Ettelbrück. Dabei wurde eine Person verletzt und von Einsatzkräften aus Ettelbrück versorgt.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

A13: Fahrweise wird Betrunkenem zum Verhängnis

(str) - Kurz vor 23 Uhr meldeten Zeugen der Polizei am Sonntagabend einen mutmaßlich betrunkenen Autofahrer auf der Autobahn A13, der durch seine auffällige Fahrweise hervorstach. Beamte konnten den Fahrer in Kayl stoppen. Der Anfangsverdacht bestätigte sich: Der Mann war betrunken. Er musste seinen Führerschein abgeben. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2020

Ein Verletzter bei Unfall auf der A13

(SC) - Am Sonntagabend kam es gegen 21.45 Uhr auf der A13 zwischen Düdelingen und Kayl zu einem Unfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab und kam in einer Grube zum Halt. Einsatzkräfte aus Bettemburg und dem Roeserbann waren zur Stelle, um den Unfallort zu sichern und sich um die verletzte Person zu kümmern.

Gegen 18.20 Uhr kollidierten im Kreisverkehr Gluck in Richtung Rocade de Bonnevoie zwei Autos miteinander. Ein Samu-Wagen und ein Rettungswagen waren zur Stelle, verletzt wurde allerdings niemand.

Am Sonntagabend war außerdem ein kleines Feuer zu verzeichnen. Gegen 17.50 Uhr wurde in der Rue du dix Octobre in Bereldingen ein kleines Feuer auf einem Balkon gemeldet. Einsatzkräfte aus der Hauptstadt und aus Walferdingen waren zur Stelle. Verletzt wurde niemand.


Frankreich: Anklage gegen vier Polizisten nach brutalem Einsatz

(dpa) - Wegen eines Angriffs auf einen schwarzen Musikproduzenten ist in Frankreich in der Nacht zum Montag Anklage gegen vier Polizisten erhoben worden. Das berichtete die Agentur AFP am Montagmorgen unter Berufung auf die Justizbehörden. Der brutale Polizeieinsatz in Paris hatte in den vergangenen Tagen in Frankreich landesweit für Empörung und Proteste gesorgt.

Ein am Donnerstag veröffentlichtes Video zeigt, wie mehrere Polizisten einen Musikproduzenten im Eingang seines Produktionsstudios massiv attackieren.

Am Wochenende hatten über 100.000 Menschen in Frankreich gegen Polizeigewalt und ein geplantes Sicherheitsgesetz demonstriert.

Vorgestern

Erstes TV-Interview seit Wahl: Trump klagt über angeblichen Betrug

(dpa) - In seinem ersten Fernsehinterview seit der US-Wahl hat der amtierende Präsident Donald Trump seine unbewiesenen Behauptungen zu angeblichem Wahlbetrug wiederholt. Die Abstimmung vom 3. November sei „ein kompletter Betrug“ gewesen, sagte Trump am Sonntag in einem telefonischen Interview mit dem Nachrichtensender Fox News. Trump erneuerte in dem fast einstündigen Gespräch seine Behauptungen, wonach viele Tote abgestimmt hätten und es wegen der Zunahme der Briefwahl zu „massivem Betrug“ gekommen sei.

Trump hat bislang keine belastbaren Beweise für den angeblichen Wahlbetrug vorgelegt, von dem er seit Wochen spricht. US-Gerichte haben bereits zahlreiche Klagen abgeschmettert, mit denen er und seine republikanischen Verbündeten das Wahlergebnis anfechten wollten. Erst am Freitag hatte ein Bundesrichter, der einst von Trump nominiert worden war, im Bundesstaat Pennsylvania eine wichtige Klage in Bausch und Bogen als unbegründet abgewiesen. US-Behörden und die Wahlleiter in den Bundesstaaten haben die Abstimmung als sicher und erfolgreich bewertet - es sind keine großen Betrugsfälle bekannt. Trump (74) weigert sich jedoch weiter, den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden (78) anzuerkennen.

UN: Mindestens 110 Menschen bei Angriff in Nigeria getötet

(dpa) - Im Nordosten Nigerias sind der UN zufolge bei einem „brutalen“ Angriff mindestens 110 Menschen getötet worden. Bewaffnete Männer auf Motorrädern hätten am Samstag Männer und Frauen in Koshobe und umliegenden Orten im Bundesstaat Borno angegriffen, die bei der Ernte zugange gewesen seien, wie Edward Kallon, der humanitäre Koordinator der UN in Nigeria, am Sonntag mitteilte. Etliche weitere Menschen seien verletzt worden. „Der Vorfall ist der brutalste direkte Angriff auf unschuldige Zivilisten in diesem Jahr.“

Wer hinter der Gräueltat steckte, war zunächst unklar. Allerdings kommt es in Borno seit Jahren immer wieder zu Angriffen der Terrorgruppen Boko Haram oder der Splittergruppe ISWAP, die vor einigen Jahren dem Islamischen Staat (IS) die Treue geschworen hat.

Kurzmeldungen Panorama 29.11.2020

Feuerkugel über Deutschland gesichtet

(dpa) - Am Samstagabend haben zahlreiche Menschen in Deutschland ein helles Objekt am Himmel gesehen. „Wir hatten innerhalb weniger Stunden etwa 90 Eingänge auf unserer Meldeadresse“, bestätigte Jürgen Oberst vom Feuerkugelnetz. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der TU Berlin. „Die Meldungen beziehen sich alle auf ein Event um etwa 18.40 Uhr, und die meisten Meldungen kommen aus dem Raum Köln-Frankfurt-Stuttgart.“ Um welchen Himmelskörper es sich genau handele, sei noch nicht klar.

Ein Beobachter aus Siegen berichtete laut Oberst von einem am Himmel entlangziehenden hellen Strahl, der in eine grüne jadeähnliche Farbe übergegangen sei. Der größte Teil sei anscheinend zerbrochen und es seien zwei kleinere hell leuchtende Kugeln abgegangen. Die Dauer der Sichtung habe höchstens fünf bis sieben Sekunden betragen.

„Sehr heller Feuerball von Düsseldorf-Ludenberg Richtung Mettmann. Ist dann in mehrere Teile zerfallen. Uhrzeit 18:40h“, schrieb ein Himmelsbeobachter der „Rheinischen Post“, wie sie am Sonntag berichtete.

Aber auch im Norden Deutschlands war die Himmelserscheinung zu beobachten. „Sichtung eines von West nach Ost fliegenden hellen Objekts mit grünem Schweif. Schweif 3-4x so groß wie das Objekt, mit Ablösung kleinerer Bestandteile“, schrieb ein Mann aus Schleswig-Holstein auf einer Seite der Sternwarte Gahberg (Österreich).

Noch ist nicht genau bekannt, um was es sich handelt. Das DLR unterscheidet jedoch Sternschnuppen mit einer Leuchtdauer von weniger als einer Sekunde und Feuerkugeln. „Eine Feuerkugel hat eine Leuchtdauer von vielleicht 5 Sekunden, selten sind es mehr.“ Mitunter scheine sie am Ende ihrer Bahn zu zerplatzen oder die Farbe zu ändern.    

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Schlägerei am Bahnhof Luxemburg

(TJ) - Am späten Samstagabend kam es am Eingang zum Bahnhof Luxemburg zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen. Bei der Rauferei gegen 23 Uhr wurde eine Person verwundet, so dass ein Krankenwagen bestellt werden musste. Die Sanitäter brachten den Verwundeten ins Krankenhaus. Drei der Raufbolde sind flüchtig, eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Sonntagmorgen: Zwei Verletzte bei Kopstal

Gegen 10.30 Uhr kam es am Sonntagmorgen zu einem Unfall zwischen Kopstal und Quatre-Vents. Wie es zu dem Zwischenfall auf der N12 gekommen ist, ist nicht bekannt, nach ersten Informationen war ein einzelnes Fahrzeug darin verwickelt. Zwei Personen wurden verwundet, der Notarzt aus der Hauptstadt sowie die Feuerwehren aus Kopstal und Luxemburg wurden zum Unfallort abbestellt. Sanitäter aus Mamer brachten die zwei Verletzten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Gegen 8.15 Uhr hatte ein Auto im Val du Scheid in Hamm Feuer gefangen. Die hauptstädtische Berufsfeuerwehr konnte das Fahrzeug schnell löschen, dennoch ist der Materialschaden hoch.

Mindestens 25 Soldaten bei Anschlag in Afghanistan getötet

(dpa) - Bei einem Anschlag in der afghanischen Provinz Ghasni sind mindestens 25 Soldaten getötet worden. Viele weitere Sicherheitskräfte seien bei dem Angriff verwundet worden, sagten Provinzräte am Sonntag. Demnach sei ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einen Militärstützpunkt eingedrungen und dort detoniert.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Die militant-islamistischen Taliban sind in der schwer umkämpften Provinz aktiv. Auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist in dem Land aktiv und verübt regelmäßig Anschläge.

Afghanistans Regierung und die Taliban führen seit mehr als zwei Monaten Friedensgespräche. Der Konflikt im Land geht unterdessen brutal weiter. Am Samstag meldeten beide Konfliktparteien jedoch erste Fortschritte bei den Gesprächen. Beide Seiten hätten sich vor rund zwei Wochen auf wichtige Verfahrensfragen geeinigt.   

Kurzmeldungen Panorama 29.11.2020

Saarbrücken: Polizeieinsatz wegen Fotoshooting

(dpa/lrs) - Martialisch gekleidet und ausgestattet mit Spielzeugwaffen hat ein 23 Jahre alter Mann in Saarbrücken die Polizei auf den Plan gerufen. Wie ein Sprecher der Behörde am Samstag sagte, waren Passanten auf den vermeintlich bewaffneten Mann und seine Freundin im Deutsch-Französischen Garten aufmerksam geworden. Daraufhin hätten sie die Polizei alarmiert.

„Bei der Kontrolle fanden die Kollegen schnell heraus, dass es sich um ein Fotoshooting handelte und keine Gefahr drohte“, sagte der Sprecher. Für die Fotoaufnahmen habe der Mann nicht nur zwei Spielzeugwaffen und Tarnkleidung getragen; auch einen Gurt mit Munitionsattrappen habe er am Samstagmittag bei sich gehabt. Ob das Paar die Aufnahmen an einem anderen Ort fortgesetzt hat, blieb offen. Der Saarländische Rundfunk hatte zuvor über den Vorfall berichtet.   

Kurzmeldungen Lokales 29.11.2020

Motorradfahrer in Lamadelaine gestürzt

Am späten Samstagnachmittag verletzte sich in der Route de Luxembourg in Lamadelaine ein Motorradfahrer bei einem Sturz. Wie es zu dem Unfall kam, ist nicht überliefert, gewusst ist allerdings, dass Sekuristen und Feuerwehr aus Petingen zum Unfallort abkommandiert wurden.

Die hauptstädtische Berufsfeuerwehr musste um 17.45 Uhr und um 2 Uhr in der Nacht auf den Sonntag ausrücken: In der Avenue Gaston Diederich brannte ein Müllkübel und in Mühlenbach hatte sich Müll entzündet. In beiden Fällen blieb es bei geringem Materialschaden.