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Berlusconi nach Sturz im Krankenhaus

(dpa) - Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist nach Medienberichten nach einem Sturz ins Krankenhaus gebracht worden. Der 83-Jährige sei am Ende eines Treffens der Europäischen Volkspartei (EVP) in Zagreb am Donnerstag hingefallen, berichtete die Zeitung „Corriere della Sera“ am Freitag. Er müsse jetzt mehrere Tage in einer Klinik in Mailand bleiben.

Berlusconi war zwischen 1994 und 2011 insgesamt viermal italienischer Regierungschef und machte mit zahlreichen Skandalen Schlagzeilen. Derzeit ist der Politiker der konservativen Forza Italia Abgeordneter im EU-Parlament..    

Gestern

Kurzmeldungen Kultur 11.12.2019

Sarajevo und Kosovo erklären Handke zur unerwünschten Person

(dpa) - Die Republik Kosovo und der bosnische Kanton Sarajevo haben den frisch gebackenen Literaturnobelpreisträger Peter Handke zur persona non grata (unerwünschten Person) erklärt. Er habe diese Maßnahme wegen der Unterstützung ergriffen, die der österreichische Schriftsteller dem serbischen Führer Slobodan Milosevic (1941-2006) und „seiner genozidalen Politik im Kosovo und in Bosnien-Herzegowina zuteil werden ließ“, teilte der kosovarische Außenminister Behgjet Pacolli am Mittwoch über Twitter mit.

„Er (Handke) und das Nobelpreis-Komitee haben gegenüber den Opfern des Genozids Respektlosigkeit gezeigt“, twitterte Pacolli weiter. Ähnlich äußerte sich das Parlament des Kantons Sarajevo in einer Entschließung am selben Tag: „Die Verleihung des Nobelpreises an einen solchen Mann stellt eine erneute Beleidigung der Opfer und aller frei denkenden Menschen auf der Welt dar.“

Handke hatte am Dienstag in Stockholm den Nobelpreis für sein literarisches Schaffen entgegengenommen. Kritiker werfen ihm seine Nähe zu führenden serbischen Nationalisten und die Relativierung der Kriegsverbrechen der serbischen Seite in den jugoslawischen Zerfallskriegen der 1990er Jahre vor.



Spaniens König beauftragt Sánchez mit Regierungsbildung

(dpa) - Gut einen Monat nach der Parlamentsneuwahl in Spanien hat König Felipe VI. den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Pedro Sánchez mit der Bildung der neuen Regierung beauftragt. Der Monarch habe nach zweitägigen Konsultationen mit den Parteichefs den Sozialisten Sánchez als Kandidaten vorgeschlagen, sagte Parlamentspräsidentin Meritxell Batet in Madrid.

Der Termin für die Wahl im Parlament steht derweil noch nicht fest. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Sánchez sich noch in diesem Jahr im Parlament zur Wahl stellen wird - bisher hat er nicht die nötigen Stimmen hinter sich gebracht, um sich dort durchzusetzen. Die Sozialistische Arbeiterpartei des 47-Jährigen hatte die Wahl Ende April klar gewonnen, die absolute Mehrheit aber deutlich verfehlt.

Bei der Wahl des Ministerpräsidenten im spanischen Parlament benötigt der Kandidat in der ersten Runde eine absolute Mehrheit der Ja-Stimmen. Im zweiten Wahlgang reicht eine einfache Mehrheit.

20 Festnahmen bei Anti-Terror-Einsatz in Dänemark

(dpa) - Die dänische Polizei hat bei einem großen Anti-Terror-Einsatz an verschiedenen Orten im Land insgesamt rund 20 Verdächtige festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Utensilien zur Herstellung von Sprengstoff beschafft sowie versucht zu haben, an Schusswaffen zu gelangen, wie die Kopenhagener Polizei und der dänische Inlandsnachrichtendienst PET am Mittwoch bekanntgaben. Mehreren von ihnen werde Terrorismus vorgeworfen, sagte Kopenhagens Polizeichef Jørgen Bergen Skov am frühen Abend vor Journalisten. Auf freiem Fuß befinde sich keiner mehr.

Nach Polizeiangaben bestand der Verdacht, dass ein Terrorangriff mit einem „militanten, islamistischen Motiv“ vorbereitet werde.


Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

Politologe Kies wird Verwaltungsrat bei 100,7

Der Regierungsrat hat am Mittwoch den Politologen Raphaël Kies als Verwaltungsrat des Radiosenders 100,7 nominiert. Der 46-jährige Kies arbeitet als Forscher für die Uni Luxemburg und die Freie Universität Brüssel (ULB). Er ist zudem Autor des Luxemburg-Kapitels im jährlichen "Media Pluralism Monitor", der die Medienvielfalt in den 28 EU-Staaten untersucht. 

Vor kurzem hatte die Regierung mit der früheren Gréng-Abgeordneten Renée Wagener eine weitere neue Verwaltungsrätin für 100,7 bestimmt. Neue Präsidentin des Verwaltungsrats soll die Ethnologin Véronique Faber werden, wie bereits Ende November bekannt wurde. Laurent Loschetter war davor überraschend als Vorsitzender des Gremiums zurückgetreten.

Kurzmeldungen Politik 11.12.2019

RTL-Journalistin erhielt anonymen Drohbrief

(LW) - Der Journalistenverband ALJP verurteilt die Bedrohung gegen die RTL-Journalistin Annick Goerens aufs Schärfste. Das teilte die ALJP am Mittwoch in einer Pressekommuniqué mit. 

Wer Journalisten bedrohe, bedrohe die Pressefreiheit und letztendlich die Demokratie. Der Verband fordert die Polizei und die Staatsanwaltschaft auf, alles zu unternehmen, um die Tat aufzuklären. Annick Goerens erhielt einen anonymen Drohbrief, nachdem eine RTL-Reportage über den Filmfonds veröffentlicht worden war.

Kurzmeldungen Panorama 11.12.2019

Trier: 200 Kg schwerer Tresor im Wald entdeckt

(SC) - Im Trierer Stadtteil Kernscheid entdeckte ein Mann am Sonntagmorgen einen großen Tresor in einem Waldstück. Die Beamten folgten dem Hinweis und fanden den rund 200 Kilogramm schweren, aufgebrochenen Tresor.

Kurze Zeit später ging beim Polizeipräsidium Trier ein weiterer Anruf ein. Ein Post-Container im Stadtteil Olewig wurde am Wochenende von Unbekannten  geknackt und der Tresor entwendet.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass mehrere Täter den 200 Kg schweren Tresor geraubt und entsorgt haben müssen. Der entwendete Tresor wurde anschließend in dem Waldstück bei Kernscheid geöffnet. Die Täter ließen Briefmarken und Bargeld mitgehen.

Die Polizei ermittelt in dem Fall und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen.

Angst vor neuem Ausbruch: Vulkaninsel bleibt gesperrt

(dpa) - Wegen der Gefahr eines neuen Ausbruchs bleibt die neuseeländische Vulkaninsel White Island weiterhin gesperrt. Den Bergungsteams gelang es auch am Mittwoch nicht, die vermutlich noch acht Toten von der Insel zu holen. Die Leiterin des nationalen Zivilschutzes, Sarah Stuart-Black, sprach von einer „höchst tragischen Situation“, nicht nur für die Hinterbliebenen.

Bei dem Ausbruch am Montag kamen nach einer bisherigen inoffiziellen Bilanz 14 Menschen ums Leben. Mehrere Inselbesucher schweben in Lebensgefahr. Am Mittwoch wurden noch insgesamt 30 Verletzte wegen ihrer Verbrennungen in Spezialkliniken behandelt. Darunter sind auch vier deutsche Neuseeland-Urlauber. Wie schlimm die Bundesbürger verletzt sind, ist unklar.

Die Polizei hat schon länger keine Hoffnung mehr, auf der Insel 50 Kilometer vor der Küste noch Überlebende zu finden. Polizei-Vize John Tims sagte, seine Leute stünden bereit, auf White Island zu gehen. Derzeit sei es aber zu gefährlich. Nach Angaben des Geoforschungszentrums GNS liegt die Gefahr neuer Eruptionen bei mehr als 50 Prozent.

Der Arzt Peter Watson sagte, die Verletzten seien dringend auf Hilfe angewiesen. Die meisten würden künstlich beatmet. Bei einigen seien 90 bis 95 Prozent der Hautoberfläche verbrannt. Die Hälfte der 47 Inselbesucher stammte aus Australien. Andere kamen aus China, den USA und Großbritannien.

Kurzmeldungen Lokales 11.12.2019

Zwei Verletzte in Unfällen am Dienstagabend

(SC) - Am Dienstagabend kam es in der Rue de Bouillon in Luxemburg-Stadt zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen. Bei der Kollision, die sich gegen 17.30 Uhr ereignete, wurde eine Person leicht verletzt. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt waren vor Ort.

Rund eine halbe Stunde später, gegen kurz nach 18 Uhr, verunfallte ein Auto in der Straße Burrebeerig in Noertringen. Eine Person wurde dabei verletzt. Einsatzkräfte aus Hosingen, Ettelkbrück, Wiltz und Winseler waren zur Stelle.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 10.12.2019

Berufung von Bill Cosby abgewiesen

(dpa) - Ein Gericht im US-Bundesstaat Pennsylvania hat die Berufung des wegen sexueller Nötigung verurteilten Schauspielers Bill Cosby abgewiesen. Die Richter sahen die Einwände der Verteidiger des 82-Jährigen gegen das Urteil vom April 2018 am Dienstag als unbegründet an, wie US-Medien übereinstimmend berichteten. „Herr Cosby bleibt hoffnungsvoll und steht hinter seiner Unschuld“, ließ dessen Sprecher Andrew Wyatt laut CNN mitteilen. Die Entscheidung des Gerichts sei „fürchterlich und enttäuschend“.

Cosby sitzt seit mehr als einem Jahr im Gefängnis und hatte im Juni Berufung gegen das Urteil eingelegt. Seine Verteidiger argumentierten unter anderem, dass Aussagen von Frauen, die Cosby belastet hatten, „auffallend unterschiedlich“ seien. Der ehemalige Komiker muss eine Strafe von mindestens drei und höchstens zehn Jahren Haft absitzen.


Neues Freihandelsabkommen für Nordamerika kommt

(dpa) - Nach zähen Verhandlungen sehen sich alle Seiten als Sieger: US-Präsident Donald Trump hat ein von ihm angestoßenes Freihandelsabkommen für Nordamerika durchgesetzt, die Demokraten im Kongress wiederum wollen den Pakt deutlich verbessert haben. Sogar die Gewerkschaften begrüßen die Einigung. Der Pakt umfasse jetzt unter anderem strengere Regeln für die Rechte von Arbeitnehmern und den Umweltschutz, sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Dienstag vor Journalisten.

Das USMCA genannte Abkommen für die USA, Mexiko und Kanada soll nun in Kürze vom Parlament ratifiziert werden. Es wird den 1994 abgeschlossenen nordamerikanischen Freihandelspakt Nafta ablösen. „Es ist keine Frage, dass dieses Abkommen besser ist als Nafta“, sagte Pelosi. USMCA umfasse auch stärkere Mechanismen zur Durchsetzung der vereinbarten Normen. 

Das Abkommen betrifft fast 500 Millionen Menschen und deckt ein Gebiet mit einer Gesamtwirtschaftsleistung von rund 23 Billionen US-Dollar (20,8 Billionen Euro) ab. Die Partnerländer tauschten 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 1,4 Billionen Dollar aus.

Angriff auf Hotel in Mogadischu - mindestens fünf Tote

(dpa) - Kämpfer der Terrorgruppe Al-Shabaab haben ein Hotel in Somalias Hauptstadt angegriffen, dabei wurden mindestens fünf Menschen getötet. Bei den Todesopfern handele es sich um zwei Sicherheitsleute des Hotels, einen Kämpfer, einen Mitarbeiter der Regierung und einen Zivilisten, sagte ein Polizist, Ahmed Bashane, am Dienstag. Auch Regierungssprecher Ismail Mukhtar Omar sprach von fünf Toten. Die Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte die Tat über den Radiosender Al-Andalus für sich, Omar bestätigte dies.

Al-Shabaab kämpft in dem Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Die Extremisten kontrollieren große Gebiete im Süden und Zentrum Somalias und verüben immer wieder Anschläge.

Kurzmeldungen Panorama 10.12.2019

Neunjähriger Hochbegabter stoppt Studium

(dpa) – „Wunderkind“ Laurent Simons (9) hat sein Studium an der niederländischen Universität TU-Eindhoven nach einem Streit gestoppt. Die Eltern des belgisch-niederländischen Jungen hätten das entschieden, teilte der Vater Alexander Simons am Dienstag in Amsterdam mit. Laurent ist hochbegabt und hatte erst im Alter von acht Jahren sein Abitur gemacht. Er stand kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Elektro-Technik in Eindhoven.

Nach Angaben der Universitätsleitung wollten die Eltern, dass ihr Sohn vor seinem 10. Geburtstag Ende Dezember Examen machte. Das sei aber nicht möglich, erklärte die Universität. Laurent hätte noch einige Prüfungen ablegen müssen. Nach dem Zeitplan der Universität sollte Laurent Mitte 2020 sein Diplom bekommen.

Nach Angaben der Eltern gibt es Angebote von anderen Spitzenuniversitäten. Sie fürchten, dass die TU Eindhoven Laurent ohne Grund länger festhalten wolle. Das weist die Uni zurück. Noch nie zuvor habe ein Student so viel persönliche Begleitung bekommen wie Laurent. Es wäre noch immer außerordentlich schnell, wenn er das Studium von normalerweise drei Jahren in zehn Monaten absolviere.


Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Alkoholisierte Fahrer unterwegs

(SH) - Ein alkoholisierter Fahrer hatte am Montag gegen 17.40 Uhr in der Duarrefstrooss in Weiswampach bei einem Abbiegemanöver zwei abgestellte Fahrzeuge beschädigt, bevor er mitten auf der Fahrbahn stehen blieb. Ein erster Alkoholtest verlief positiv. Da der Mann den Beamten Schläge androhte, musste er für die Fahrt zur Dienststelle in Handschellen gelegt werden. Auf dem Revier wurde ein weiterer Alkoholtest durchgeführt. Der Mann ließ zudem eine Blutprobe durchführen.

In der Rue d'Audun in Esch/Alzette fiel einer Polizeistreife bei einer Kontrolle am Dienstag gegen 3.40 Uhr unterdessen ein Fahrer auf, der nach Alkohol roch. Ein Test fiel positiv aus. Der Mann gab zudem an, Drogen konsumiert zu haben. Da auch dieser Test positiv ausfiel, wurde das Fahrzeug durchsucht. Hierbei konnten die Beamten illegale Substanzen und Drogenutensilien sicherstellen. Der Führerschein wurde eingezogen. Zudem muss der Fahrer mit strafrechtlichen Folgen rechnen.


Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Falschparker bestraft

(SH) - In der vergangenen Woche hat die Polizei Falschparker verstärkt in die Mangel genommen. So wurden am 3. und 4. Dezember während der Kampagne zur Nichteinhaltung der Parkvorschriften landesweit über 280 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 500 Verstöße festgestellt.

190 Fahrzeugbesitzer erhielten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie einen Bürgersteig blockierten. Fast 100 Autos waren in einem Halte- und/oder Stationierungsverbot abgestellt worden, 24 Fahrzeuge blockierten unrechtmäßig einen Parkplatz für Lieferanten, 16 einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung. In neun Fällen stand ein Wagen auf einer Bushaltestelle und in sieben Fällen wurde eine Garageneinfahrt blockiert.

Verkehrsteilnehmer, die ihren Wagen nicht ordnungsgemäß abstellen und somit beispielsweise einen Schul- oder Radweg blockieren, gefährden nicht nur die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer.

Priester in Polen fährt volltrunken zu Beerdigung

Warschau (dpa) - Ein Priester in Polen ist volltrunken mit seinem Auto zu einer Beerdigung gefahren. Der 32-jährige Geistliche erschien laut Nachrichtenagentur PAP alkoholisiert vor dem Haus in einem Dorf in Ermland-Masuren, in dem die Beerdigungszeremonie beginnen sollte. Eine Teilnehmerin der Trauerfeier habe das Verhalten des Priesters auffallend gefunden und die Polizei gerufen, berichtete die Zeitung „Gazeta Gizycka“ auf ihrer Webseite. Die Beamten stellten bei einem Atemtest 2,5 Promille bei dem Mann fest. Den Trauergottesdienst übernahm ein anderer Priester aus der Gemeinde.

Kurzmeldungen Lokales 10.12.2019

Fußgänger in Rodange und Bonneweg angefahren

(TJ) - Fast zeitgleich mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Montagabend gegen 18 Uhr drei Einsätze leisten. Dabei galt es, drei Verwundete zu versorgen und ins Krankenhaus zu fahren.

  • Auf der Route de Longwy in Rodange wurde ein Fußgänger von einem Wagen erfasst und stürzte zu Boden. Dabei wurde er verletzt. Sanitäter und Feuerwehr aus Petingen waren im Einsatz.
  • Ein ähnliches Szenario trug sich auf dem Boulevard Baden-Powell in Bonneweg zu. In diesem Fall mussten die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt und ihre Kollegen aus dem Einsatzzentrum von Hesperingen mit Rettungswagen anrücken.
  •  Zwei Fahrzeuge kollidierten im Val St. André in Rollingergrund. Dabei wurde einer der Insassen verwundet. In diesem Fall war ebenfalls die Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Militärflugzeug auf Flug in die Antarktis verschollen

 (dpa) - Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Flug in die Antarktis verschollen. Die C-130 Hercules mit 17 Besatzungsmitgliedern und 21 Passagieren startete am Montagnachmittag (Ortszeit) in der im Süden gelegenen Stadt Punta Arenas in der Region Patagonien. Knapp zwei Stunden später brach der Kontakt zu der Maschine ab, wie die Luftwaffe am Montagabend mitteilte. Ziel des Flugzeugs war der Antarktisstützpunkt Presidente Frei.

Um 00:40 Ortszeit (04:40 MEZ) müsse der Maschine der Treibstoff ausgegangen sein, wie ein Militärsprecher dem Sender Radio Cooperativa erklärte. Die Luftwaffe erklärte das Flugzeug als verunglückt. Im Fokus der Suche stehe die Bergung von möglichen Überlebenden. Die Landung war für 19:17 (23:17 MEZ) am Montag vorgesehen.

Drei Flugzeuge der chilenischen Luftwaffe starteten zur Suche der viermotorigen C-130, vier weitere Maschinen wurden in der Nacht zum Dienstag zum Einsatz vorbereitet. Vier Schiffe steuerten den mutmaßlichen Unfallpunkt auf Drakestraße an, die die verschollene Maschine zum Zeitpunkt der Funkunterbrechung überflog. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen.

Die C-130 transportierte Personal, das Wartungsarbeiten der schwimmenden Pipeline des chilenischen Antarktisstützpunktes verrichten sollte. An Bord befanden sich auch drei Heeresoffiziere, unter ihnen ein General, berichtete der Sender Radio Bío Bío.