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(dpa) - Haitis Übergangs-Premierminister Claude Joseph gibt im Machtkampf nach der Ermordung des Staatspräsidenten Jovenel Moïse nach und wird nach Medienberichten zurücktreten. Er werde das Amt am Dienstag an den Ex-Innenminister Ariel Henry übergeben, sagte er am Montag der Zeitung „Le Nouvelliste“. Joseph bleibt demnach Außenminister. Moïse hatte Henry keine 36 Stunden vor seinem Tod zum Premierminister ernannt. Da Henry zum Zeitpunkt von Moïses Ermordung nicht vereidigt war, blieb der bisherige Premierminister und Außenminister Joseph im Amt. Er trete nun zum Wohle der Nation zurück, sagte er am Montag der „Washington Post“.

Am Samstag hatten sich bereits Vertreter der internationalen Gemeinschaft hinter Henry gestellt, nachdem sie zunächst Joseph als Interims-Premierminister anerkannt hatten. Die sogenannte Kerngruppe ermutigte einer Mitteilung zufolge nachdrücklich den 71 Jahre alte Neurochirurgen Henry, eine „konsensuelle und inklusive“ Regierung zu bilden. Der Kerngruppe gehören unter anderen die Botschafter Deutschlands, der USA und der EU in Haiti sowie ein Vertreter des UN-Generalsekretärs an.

Der Staatschef Moïse hatte am 5. Juli Henry zum bereits siebten Premierminister seiner Amtszeit ernannt und damit beauftragt, eine Regierung zu bilden. Der Premierminister ist in Haiti Regierungschef. Als Joseph die Regierungsgeschäfte nach Moïses Tod weiterführte, verhielt sich Henry zurückhaltend, sagte aber in einem Interview von „Le Nouvelliste“, seiner Ansicht nach sei er der wahre Interims-Premierminister. Da Haiti seit Anfang 2020 kein beschlussfähiges Parlament hat, wurde keiner von beiden verfassungsgemäß bestätigt. Am 26. September sind Präsidenten- und Parlamentswahlen in dem armen Karibikstaat geplant.

Der 53 Jahre alte Moïse war in der Nacht zum 7. Juli in seiner Residenz von einer schwer bewaffneten Kommandotruppe überfallen und erschossen worden. Nach Polizeiangaben führten kolumbianische Söldner den Mord aus. Zu den Hintermännern sollen ein haitianischer Arzt, der in den USA wohnte, und ein Ex-Funktionär des haitianischen Justizministeriums gehören. Einen kolumbianischen Medienbericht, wonach auch gegen Joseph ermittelt werde, wies Haitis Polizei zurück.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 16:54

(dpa) - Im Haus eines bettlägerigen Rentners in Nizza in Südfrankreich haben Angehörige mehr als 100 tote Katzen entdeckt. Den gruseligen Fund machten sie zwei Tage nach der Krankenhauseinweisung des 81-Jährigen, wie die Zeitung „Nice-Matin“ am Montag berichtete. Die teils bereits mumifizierten und verwesten Tierleichen befanden sich überwiegend in Holzkisten und Plastikdosen, die der alte Mann in seinem isoliert auf einem Berghang liegenden Haus aufbewahrte. Tierschutzhelfer bemühten sich den Sonntag über, die Kadaver zu bergen. Auf Videoaufnahmen war ein verwahrlostes Haus zu sehen, zwei tote Katzen lagen auch nebeneinander auf einem Sessel.

Der Rentner lebte seit dem Umzug seiner Schwester in ein Altenheim zu Anfang des Jahres alleine in dem Haus. Angehörige hatten zwar den Sozialdienst auf die schwierige Lage des Mannes hingewiesen, berichtete „Nice-Matin“, vor Ort hatte aber offensichtlich niemand nach dem Rechten gesehen. Nach seiner Einweisung ins Krankenhaus bat der Mann Angehörige, nach seinen Katzen zu sehen.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:53

Dreimal mussten die Einsatzteams des CGDIS seit Sonntagabend ausrücken.

In Derenbach „Am Saifert“ krachte kurz nach 19.30 Uhr ein Autofahrer mit seinem Wagen gegen einen Beleuchtungsmast. Dabei wurde im Fahrzeug eine Person verwundet. Die Feuerwehr aus Wintger und Sanitäter aus Wiltz rückten an.

Kurz vor 1 Uhr in der Nacht mussten die Feuerwehren aus Sassenheim-Differdingen und Käerjeng in der Rue de Soleuvre in Differdingen ein brennendes Fahrzeug löschen. Es blieb bei Materialschaden, zwei vorsorglich abkommandierte Rettungswagen konnten unverrichteter Dinge wieder in ihr Zentrum zurückkehren.

In der Rue de l'Eglise in Wolwelingen musste die Feuerwehr aus Rambrouch nach einem kleinen Brand eine Kontrolle durchführen. 

Verkehrsinfos finden Sie auf unserer Service-Seite.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 05.12.2021

(MaH) - Wie der CGDIS mitteilt, ist es am Sonntag zu zwei Zwischenfällen gekommen. Um 15 Uhr ist in Bondorf in der Gemeinde Rambrouch ein Wagen gegen einen Baum geprallt. Laut CGDIS-Bericht wurde dabei eine Person verletzt. Um 15:45 Uhr kam es derweil zu einem Schornsteinbrand in Niederkorn. 

Kurzmeldungen Lokales 05.12.2021

(LW) - Bei drei Unfällen am Samstagnachmittag und in der Nacht zum Sonntag sind in Luxemburg insgesamt fünf Personen verletzt worden. Kurz vor 17 Uhr stießen auf der Autobahn A13 in Richtung Petingen zwei Autos zusammen. Zwei Personen wurden dabei verletzt, wie der CGDIS berichtet.

Um 22.14 Uhr erhielt die Notrufzentrale die Meldung, dass sich ein Auto auf der Autobahn A3 in Richtung Luxemburg überschlagen hatte. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt.

Um 3.50 Uhr morgens stieß ein Autofahrer auf der N13 bei Lehrhof in Richtung Hierheck mit seinem Wagen gegen einen Baum. Eine Person wurde dabei verletzt.

Bereits in der Nacht zum Samstag war es auf den Straßen im Großherzogtum zu mehreren Unfällen gekommen.

Moderator Chris Cuomo.

(dpa) - Wenige Tage nach seiner Suspendierung ist der CNN-Moderator und Bruder des früheren New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo, Chris Cuomo (51), von seinem Arbeitgeber entlassen worden. Das teilte der CNN am Samstag (Ortszeit) mit. Chris Cuomo war am Mittwoch als Reaktion auf die Veröffentlichung neuer Dokumente in Zusammenhang mit den Vorwürfen sexueller Belästigung gegen Andrew Cuomo durch die New Yorker Staatsanwaltschaft freigestellt worden. Denen zufolge sollte Chris Cuomo enger in die Verteidigung seines Bruders eingebunden gewesen sein, als zunächst bekannt.

CNN erklärte, eine angesehene Anwaltskanzlei sei mit der Überprüfung (der Vorwürfe) beauftragt worden. „Während dieser Überprüfung sind zusätzliche Informationen ans Licht gekommen.“ Chris Cuomo werde nun mit sofortiger Wirkung entlassen. Chris Cuomo selbst sagte, er habe nicht gewollt, dass seine Zeit bei CNN so ende, aber er habe bereits gesagt, warum und wie er seinem Bruder geholfen habe.

Der demokratische Politiker Andrew Cuomo war im August nach Vorwürfen sexueller Belästigung durch mehrere Frauen von seinem Amt als Gouverneur New Yorks zurückgetreten. Sein Bruder Chris Cuomo hatte damals schon mitgeteilt, dass er seinem Bruder Rat erteilt habe - die nun veröffentlichten Dokumente deuten aber auf ein intensiveres Engagement hin. Chris Cuomo arbeitet seit rund 20 Jahren als TV-Moderator, seit rund zehn Jahren bei CNN. Die nun veröffentlichten Dokumente der New Yorker Generalstaatsanwältin zeigen laut CNN, „dass Chris Cuomo neben seiner Tätigkeit als einer der Top-Moderatoren von CNN auch als unbezahlter Berater des Gouverneurs tätig war“.

Chris Cuomo wies darauf hin, dass er nie über den Skandal berichtet oder versucht habe, sich in die Berichterstattung von CNN einzumischen. Das CNN-Management unterstützte Cuomo zunächst und ließ die Sendung „Cuomo Prime Time“ im Programm. Einige CNN-Mitarbeiter sollen damit jedoch unzufrieden gewesen sein. „Cuomo Prime Time“ war oft die Sendung mit den höchsten Einschaltquoten des Senders.

(dpa) - In Österreich sind drei Skitourengänger von einer Lawine verschüttet und getötet worden. Das Unglück ereignete sich am Samstag auf der Lackenspitze bei Tweng im Salzburger Lungau, wie die Polizei berichtete. 

Zwei von drei Vermissten seien tot geborgen worden, ein weiterer wurde zwar reanimiert und ins Krankenhaus gebracht, verstarb dort aber. Zwei weitere Menschen wurden nicht verschüttet, aber verletzt. Sie waren alle Teil einer Gruppe von elf Personen unter 30 Jahren aus Österreich. Die Lawine hatte sich in rund 2400 Metern gelöst. Es sei ein Schneebrett von 200 Metern Breite und 500 Metern Länge abgegangen.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 04.12.2021

(dpa) - Eine 13-Jährige hat in Frankreich in der Badewanne einen tödlichen Stromschlag erlitten, als ihr zum Laden eingestöpseltes Handy ins Wasser gefallen ist. Rettungskräfte konnten das Mädchen nach dem Vorfall in Mâcon zunächst wiederbeleben, berichtete die Zeitung „Le Parisien“ am Samstag. Einige Tage lang befand sie sich in der Universitätsklinik von Lyon im Koma und starb dann. Das Mädchen hatte sich mit einer Freundin zu Hause verabredet, als es zu dem Unglück kam. Die Freundin kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Die genauen Abläufe werden noch ermittelt.

Unterdessen appellierte die Mutter des Mädchens in der örtlichen Zeitung an andere Jugendliche und deren Eltern, wie „Le Parisien“ berichtete. „Das muss anderen Teenagern eine Warnung sein, denn sie haben alle ihre Handys quasi in die Hand implantiert. Wir müssen wirklich darauf bestehen: keine Telefone in Badewannen, weil das so dramatisch enden kann.“

Kurzmeldungen Lokales 04.12.2021

(LW) - Bei einem Unfall in Esch/Alzette sind in der Nacht zum Samstag vier Personen verletzt worden. Wie der CGDIS berichtet, waren zwei Autos in den Unfall im Rond-point Raemerich an der Stadteinfahrt verwickelt. Helfer aus mehreren Einsatzzentren eilten kurz vor 4 Uhr nachts zum Unfallort. Weitere Informationen liegen zur Zeit nicht vor.

Auf der Route de Niederkorn in Petingen wurde am Freitagabend gegen 19.20 Uhr ein Fußgänger von einem Auto umgestoßen und verletzt. Zuvor war in der Rue du X Septembre in Esch/Alzette ein Motorrad mit einem Auto zusammengestoßen. Eine Person wurde dabei verletzt.

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Kurzmeldungen Lokales 04.12.2021

(dpa/lrs) - Ein Autofahrer ist bei einem Unfall in Echternacherbrück im Eifelkreis Bitburg-Prüm (D) schwer verletzt worden. 

Aus bislang ungeklärter Ursache war der 31-Jährige am späten Freitagabend mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und gegen eine Steinmauer geprallt. Der Mann wurde bei dem Unfall in seinem Auto eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

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