Wählen Sie Ihre Nachrichten​

 (dpa) - Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban (59) ist während eines Kroatien-Urlaubs nach einem Zeitungsbericht in der Adria aus Seenot gerettet worden. „Sein Schlauchboot war kaputtgegangen, und so habe ich ihn, seine Frau und seinen Leibwächter ans Ufer gebracht“, berichtete der Journalist Boris Vrkic der Tageszeitung „Slobodna Dalmacija“ (Montag). Dem Blatt, für das er früher selbst gearbeitet hatte, überließ er auch ein Foto, das ihn zusammen mit Orban in seinem Boot zeigt.

Der Vorfall ereignete sich demnach am Wochenende in einer Bucht der Insel Vis. Während der Rettungsaktion sei Orban guter Laune gewesen, führte Vrkic weiter aus. Anschließend habe er ihm ein Fischrestaurant über der Bucht von Rukavac empfohlen. Der rechtspopulistische Regierungschef Orban, der kürzlich auch bei einem Treffen von Anhängern des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Texas auftrat, verbringt seine Sommerurlaube meist in Kroatien am Meer.     

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:57

(dpa) - Nach dem Zusammenstoß eines Hotelschiffs mit einem Frachter ist die Mosel bei Cochem für die Schifffahrt gesperrt worden. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die Schiffe am Freitagabend an einer Engstelle kollidiert, teilte die Wasserschutzpolizei am Samstag mit. Der Frachter kam dabei vom Kurs ab und rammte eine Kaimauer. Das Hotelschiff blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt und konnte seine Weiterfahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Der Frachter stecke nun am Flussgrund fest und werde am Samstagabend freigelegt, sagte ein Polizeisprecher. Bis dahin sei die Schifffahrt auf der Mosel auf der Höhe von Briedern (Kreis Cochem-Zell) gesperrt. 

Weil durch den Aufprall des Frachters an die Kaimauer Gesteinsbrocken der Mauer auf die angrenzende Bundesstraße 49 fielen, musste die Straße zwischenzeitlich gesperrt werden. Zuvor hatte der „SWR“ berichtet.     

Lesen Sie auch:

Keine Engpässe an den Tankstellen in Luxemburg befürchtet

Schiff blockiert zeitweise Mittelrhein-Abschnitt

Kurzmeldungen International Heute um 08:48

(dpa) - Spaniens linke Regierung will mit einer zeitlich befristeten Reichensteuer Belastungen breiter Bevölkerungsschichten durch die hohe Inflation abfedern. „Wenn wir von Reichen sprechen, dann von Millionären“, sagte Finanzministerin María Jesús Montero dem TV-Sender La Sexta. „Es geht darum, die normalen Einkommen von 99 Prozent der Bürger des Landes zu schützen“, fügte sie hinzu. Betroffen sei „nur ein Prozent der Bevölkerung“. Ab welchem Vermögen genau die ab dem kommenden Jahr geplante neue Steuer erhoben werden und wie lange sie gelten soll, wie hoch der Steuersatz sein und mit welchen Einnahmen gerechnet wird, ließ die Regierung zunächst offen.

Die Inflation in Spanien liegt mit 10,5 Prozent im August leicht über dem EU-Durchschnitt von 10,1 Prozent. Grund sind auch dort die stark gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel vor allem infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Die Steuerdebatte hatte sich verschärft, weil nach Madrid auch Andalusien auf die Erhebung von Vermögenssteuer verzichten will. Die linke Koalitionsregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez wirft den beiden von den Konservativen regierten autonomen Gemeinschaften Steuerdumping vor, um Unternehmen aus anderen Landesteilen anzulocken.

Die Regierung hatte bereits zuvor zeitlich befristete Sondersteuern für Banken und Energieunternehmen angekündigt, gegen die sich die betroffenen Unternehmen aber gerichtlich wehren wollen. Die zusätzlichen Einnahmen sollen zur Finanzierung von Entlastungspaketen für die Bürger beitragen. Schon jetzt gibt es kostenlosen Nahverkehr, verbilligtes Benzin, Steuersenkungen auf Strom und Gas sowie eine Sonderzahlung für studentische Stipendiaten.    

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:42

Die Zentrale der Rettungsdienste musste seit Freitagabend insgesamt fünf Einsätze koordinieren. Einen Verletzten gab es gegen 23 Uhr, als sich in der Rue „In Bouler“ in Howald ein Fahrzeug überschlug. Sanitäter und Feuerwehr aus der Hauptstadt rückten an. Bei einer Kollision gegen 18.15 Uhr in der Rue de Sanem in Zolwer zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde niemand verletzt. Das Einsatzzentrum Sassenheim-Differdingen übernahm den Einsatz.

Gegen 1.15 Uhr brannte in der Rue Jean Nicolas in Bascharage ein Gartenschuppen. Auch in diesem Fall blieb es bei Materialschaden, die Wehren aus Petingen und Käerjeng hatten die Flammen zügig gelöscht. Gegen 3.15 Uhr musste die hauptstädtische Feuerwehr einen Brand in einem Müllcontainer in der Rue des Ardennes in Bonneweg löschen. Bereits gegen 18.30 Uhr hatte die Feuerwehr aus dem Zentrum Nordstad nach Warken eilen müssen, nachdem dort eine Rauchentwicklung in einem elektrischen Verteilerkasten in der Cité Breechen gemeldet worden war.

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 

Gestern

Am Donnerstag wurden 1.084 Tests durchgeführt.
Kurzmeldungen Lokales 23.09.2022

(TJ) - Am Donnerstag wurden in Luxemburg 1.084 Tests durchgeführt. 243 Personen bekamen eine Infektion mit dem Corona-Virus bestätigt, das sind 22,46 Prozent. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 1,13.

Elf Patienten sind im Krankenhaus, eine Person muss wegen eines schweren Covid-19-Verlaufs in der Intensivstation betreut werden. Es gibt keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona.


Kurzmeldungen Lokales 23.09.2022

(TJ) - Der CGDIS musste am Freitagmittag in drei Fällen Hilfe organisieren. Auf dem Zubringer von der A3 auf die A6 kollidierten gegen 13 Uhr zwei Autos, wobei eine Person verletzt wurde. Sanitäter aus der Hauptstadt sowie die hauptstädtische Berufsfeuerwehr und ihre Kollegen aus Hesperingen eilten an den Unfallort. Gegen 16.15 Uhr krachte ein Auto auf der A4 zwischen Steinbrücken und Foetz gegen einen Lastwagen. Auch in diesem Fall gab es eine verletzte Person, die mit einem Rettungswagen aus der Hauptstadt ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Feuerwehren aus Monnerich und Esch/Alzette sicherten die Unfallstelle und organisierten die Räumungsarbeiten. 

Gegen 12 Uhr hatte in Weiwampach am Urenerweg ein Campingcar Feuer gefangen. In diesem Fall mussten die Feuerwehren aus Ulflingen, Weiswampach und Clerf zu Hilfe eilen. Es entstand erheblicher Materialschaden, Personen wurden nicht verletzt.

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2022

(TJ) In Höhe von Leudelingen sind auf der A4 in Richtung Esch/Alzette mehrere Fahrzeuge ineinander gekracht. Nach ersten Informationen sind der Pannenstreifen und die rechte Fahrspur durch die Unfallfahrzeuge blockiert. Gegen 16.30 Uhr staute sich der Verkehr ab dem Cessinger Kreuz. Es gilt, das Gebiet nach Möglichkeit zu umfahren.

Autofahrer im Stau sind gebeten, eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu bilden.

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 

International wurden in der vergangenen Woche 419 neue Fälle gemeldet, von insgesamt 24.256 Fällen starben bisher fünf Menschen.
Kurzmeldungen Lokales 23.09.2022

(dme) - Bis zum 21. September 2022 wurden in Luxemburg 55 Affenpocken-Fälle nachgewiesen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Seit der letzten Wochen wurden keine neuen Fälle gemeldet. International wurden 419 neue Fälle gemeldet, von insgesamt 24.256 Fällen starben bisher fünf Menschen an den Folgen der Krankheit.

Alle Infizierten im Großherzogtum sind männlichen Geschlechts und haben ein Durchschnittsalter von 37 Jahren. Drei Patienten mussten bisher in Luxemburg kurz im Krankenhaus behandelt werden.

Seit dem 16. August 2022 können sich Risikopersonen impfen lassen. Bisher erhielten 628 Menschen die erste Dosis und 230 Menschen die zweite Dosis. 

Lesen Sie auch:

Keine Beschränkungen, „wenn das Virus in der Risikogruppe bleibt“  

(dpa) - Als Hurrikan der zweitstärksten Kategorie hat sich der Wirbelsturm „Fiona“ Bermuda genähert. Das Sturmzentrum werde in der Nacht (Ortszeit) nah an dem britischen Überseegebiet vorbeiziehen und sich am Freitag auf Kanada zubewegen, sagte das US-Hurrikanzentrum NHC am Donnerstag voraus.

„Fiona“ werde sich voraussichtlich bis dahin leicht abschwächen, aber als großer, kräftiger Wirbelsturm mit Hurrikan-Stärke über die kanadische Provinz Nova Scotia ziehen. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern handelte es sich am Donnerstag, wie schon am Vortag, um einen Hurrikan der Stärke vier von fünf.

Lesen Sie auch:

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2022

(lm) - Am Donnerstagabend kam es laut CGDIS zu zwei Verkehrsunfällen, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde.

Um 17.54 Uhr wurde in der Eischener Rue de Steinfort ein Radfahrer angefahren und verletzt. Die Rettungsdienste aus Hobscheid, Petingen und Steinfort waren vor Ort.

Etwas später am Abend, um 23.11 Uhr, verunfallte zudem ein Autofahrer in der Rue de Rollingergrund in Rollingergrund. Eine Person kam hierbei zu Schaden. Die Wehren aus der Hauptstadt kümmerten sich um die Erstversorgung der verletzten Person. 

Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 


Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2022

Am Donnerstagabend meldet das Gesundheitsministerium 198 neue Infektionen mit dem Corona-Virus. Die Zahl bezieht sich auf 1.012 Tests, die am Mittwoch in Luxemburg durchgeführt und zwischenzeitlich ausgewertet wurden. Das ergibt eine Positivitätsrate von 19,6 Prozent. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 1,16.

13 Menschen liegen mit einem schweren Krankheitsverlauf im Krankenhaus, ein Patient wird auf der Intensivstation betreut. Es gibt keinen weiteren Sterbefall, die Gesamtzahl der Opfer bleibt also bei 1.127.

Lesen Sie auch:

Zahl der Corona-Fälle steigt im Wochenvergleich

(dpa) – Nach der angekündigten Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper könnte der deutsche Staat bei einem weiteren Energieunternehmen eingreifen. Dabei handelt es sich um die Securing Energy for Europe (Sefe), die bereits unter Treuhänderschaft der Bundesnetzagentur steht. Nach einem „Spiegel“-Bericht soll Sefe in den Besitz des Staates übergehen. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des russischen Staatskonzerns Gazprom.  


Kurzmeldungen Lokales 22.09.2022

(GlS) – Das Centre Hospitalier Émile Mayrisch (CHEM) wird an diesem Samstag zwischen 9 Uhr und 10 Uhr nicht per Telefon erreichbar sein. Dies teilte das Krankenhaus, das Standorte in Esch, Düdelingen und Niederkorn betreibt, am Donnerstag mit.

Grund für den zeitweiligen Ausfall ist eine Umstellung des Telefonnetzwerkes. Im Falle eines Notfalles soll demnach nicht beim Krankenhaus angerufen, sondern die Notrufnummer 112 gewählt werden.

(dpa) – Wenige Tage nach einem heftigen Erdbeben in Mexiko hat ein Nachbeben mitten in der Nacht zwei weitere Menschenleben gefordert. Das sagte Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit) in einer kurzen Videoansprache auf Twitter. Bereits am Montag waren bei einem Erdbeben der Stärke 7,7 zwei Menschen gestorben.

Das Zentrum des jüngsten Bebens der Stärke 6,9 lag an der Pazifikküste im Bundesstaat Michoacán, wie das nationale Seismologische Institut mitteilte. Die US-Behörde USGS gab die Stärke mit 6,8 an. Das Nachbeben überraschte die Menschen um 1.06 Uhr Ortszeit, als die meisten bereits schliefen.

Nach dem Erdbeben vom Montag - genau am Jahrestag der starken Beben von 2017 und 1985 - registrierte das Seismologische Institut mehr als 1200 Nachbeben, die in mehreren Bundesstaaten zu spüren waren.

Mexiko sowie die ganze Westküste Süd-, Mittel- und Nordamerikas liegen auf dem Pazifischen Feuerring. Das ist die geologisch aktivste Region der Welt. Dort ereignen sich 90 Prozent aller Erdbeben weltweit.