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(dpa) - Die Sicherheitslage in Afghanistan ist seit der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban weitgehend ruhig. Das geht aus einem wöchentlichen Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor, der am Mittwochabend veröffentlicht wurde. In den allermeisten Regionen des Landes sei die Sicherheitssituation im Berichtszeitraum - der Woche nach der Taliban-Machtübernahme - vergleichsweise ruhig.

In dem Bericht hieß es, im Süden seien Zivilistinnen und Zivilisten weiter von Explosionen durch am Straßenrand versteckte Bomben betroffen gewesen oder von Kugeln durch Freudenschüsse in den Provinzhauptstädten. Die großen Krankenhäuser in der südlichen Region hätten zudem eine große Zahl an Patienten aufgenommen, die bereits früher verletzt worden waren, wegen andauernder Gefechte und Straßensperren aber keine Möglichkeit gehabt hätten, in Krankenhäuser zu kommen. Im Nordosten habe es Berichte über Gefechte in den Bezirken Pul-i Hisar, Dih Salah und Bano der Provinz Baghlan gegeben. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge hatten Hausdurchsuchungen durch die Taliban diese Gefechte mit lokalen Milizen ausgelöst. Aus den Provinzen Kabul und Pandschir seien mehrere Sicherheitsvorfälle und Gewalttaten gemeldet worden. Allerdings gibt es in dem Bericht keine Details hierzu.

In der Stadt Dschalalabad im Osten seien Berichten zufolge zwei Zivilisten getötet und sechs weitere im Zuge eines Protests am Nationalfeiertag verletzt worden, hieß es weiter. Lokale Journalisten berichteten, Taliban-Kämpfer hätten das Feuer eröffnet. Vergangenen Samstag habe es bewaffnete Zusammenstöße zwischen Kämpfern der Taliban und der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Bezirk Alingar der Provinz Laghman im Osten gegeben.

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Heute

Kurzmeldungen Lokales Vor 40 Minuten

(TJ) – Das Gesundheitsministerium meldet am Montag zwei weitere Tote in Zusammenhang mit Covid-19. Am Freitag, Samstag und Sonntag wurden in Luxemburg 2.150 Tests durchgeführt, davon waren 256 positiv. 24 Patienten liegen in einem der Krankenhäuser, in einem Fall musste der Kranke auf die Intensivstation gelegt werden. Die Reproduktionszahl liegt aktuell bei 1,03

 

Kurzmeldungen Wirtschaft Heute um 14:43

(tom) – Am Montagvormittag kam es zu technischen Problemen im Netzwerk der Sparkasse. Sowohl Bankfilialen als auch Online-Banking seien betroffen. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Nachfrage einen entsprechenden Medienbericht, verneinte dabei aber einen Zusammenhang zu dem technischen Problem, das vergangene Woche die Kartenzahlung via Worldline gestört hatte. Man sei im Gang, das Problem zu lösen. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 12:47

(dpa/lrs) – Nach der Zerstörung einer Holzbrücke über die Prüm im Naturpark Südeifel in der Flutkatastrophe im Juli 2021 soll hier eine rund 110 Meter lange Hängebrücke entstehen. Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling (SPD) kündigte am Montag eine Förderung von 1,15 Millionen Euro aus dem Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern für das Projekt der Verbandsgemeinde Südeifel an.

Das Bauwerk bei den sogenannten Irreler Wasserfällen, die eher Stromschnellen sind, soll etwa 16 Meter hoch werden und das unterbrochene Wanderwegenetz wieder verbinden. „Die neue Hängebrücke wird sicher ein weiterer attraktiver Anziehungspunkt im Naturpark Südeifel und bietet tolle Ausblicke“, prophezeite Ebling. 

Die Attraktion befindet sich nur etwa fünf Kilometer von der Luxemburger Grenze entfernt. Das nahe Echternach wurde bei der Flutkatastrophe ebenfalls schwer getroffen.

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Kurzmeldungen International Heute um 11:38

(dpa) – Tonnen von Drogen beschlagnahmt, etliche Kriminelle gefasst: Der Europäischen Polizeibehörde Europol ist eigenen Angaben zufolge ein Schlag gegen ein Kokain-„Superkartell“ gelungen. Bei koordinierten Razzien in mehreren Ländern Europas sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAR) seien insgesamt 49 Verdächtige festgenommen worden, teilte Europol am Montag in Den Haag mit. Darunter waren den Angaben zufolge 6 als „hochrangige“ Drogenbosse eingestufte Personen, die alle in Dubai gefasst wurden. 

An den Einsätzen im November 2022 sowie im Vorjahr waren demnach Polizeibehörden Spaniens, Frankreichs, Belgiens, der Niederlande, der VAR und der USA beteiligt. Die Razzien hätten sich sowohl gegen eine Kommandozentrale als auch gegen die logistische Infrastruktur für den Drogenhandel in Europa gerichtet.

Die Festgenommenen sollen sich zu einem Kartell zusammengeschlossen haben, das rund ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrolliert und umfangreich Geldwäsche betrieben haben soll. Das Ausmaß des Kokainschmuggels nach Europa, der unter der Kontrolle dieses Kartells stand, sei „gewaltig“ gewesen: Insgesamt wurden laut Europol im Laufe der Ermittlungen mehr als 30 Tonnen Drogen beschlagnahmt.

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Kurzmeldungen International Heute um 08:46

(dpa) – Zwölf Stunden nach der Erstürmung eines Hotels in Somalia hat die islamistische Terrormiliz Al Shabaab das Gebäude in der Hauptstadt Mogadischu am Montag weiter unter ihrer Kontrolle gehabt. Sicherheitskräfte umstellten das Hotel Villa Rosa nahe dem Präsidentenpalast. Auch am Morgen waren Schüsse und Explosionen zu hören. Mindestens zehn Hotelgäste und ein Selbstmordattentäter wurden nach Polizeiangaben bei dem Angriff getötet, darunter auch zwei Personen mit einer doppelten somalisch-britischen Staatsbürgerschaft.

Unter den Verletzten ist der somalische Sicherheitsminister Ahmed Mohamed Doodishe, wie der Polizeibeamte Mohamed Dahir der Deutschen Presse-Agentur sagte. Die Opferzahl werde vermutlich steigen, sagte er. Man vermute, dass sich im Hotel viele Verletzte befinden.

Schwer bewaffnete Kämpfer der Al Shabaab hatten das Hotel, zu dem ausschließlich Politiker, ausgewählte Geschäftsleute und hochrangige Staatsgäste Zutritt haben, am Sonntagabend während der Gebetszeit gestürmt. Die Terrormiliz, die enge Verbindungen mit Al-Kaida pflegt, reklamierte den Angriff für sich. Der Anschlag erfolgte zwei Tage nach einer großangelegten Militäraktion somalischer Regierungstruppen im Zentrum des Landes, bei der nach Regierungsangaben 100 Al-Shabaab-Mitglieder getötet wurden.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(dpa/lrs) - Eine Autofahrerin ist mit ihrem Wagen über einen auf einem Parkplatz liegenden Mann gefahren. Der betrunkene 57-Jährige hatte sich anscheinend zum Schlafen auf den Parkplatz in Saarlouis gelegt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Der Mann sei dunkel bekleidet und der Parkplatz schwach beleuchtet gewesen. Die Fahrerin habe den 57-Jährigen am Samstagabend anscheinend übersehen, hieß es weiter. Der Mann sei leicht an den Beinen verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Gegen die Frau werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(dpa/lrs) - Ein 22-Jähriger soll einen Freund in einer Wohnung in Saarbrücken am Freitag mit einem Messer schwer verletzt haben. Der Mann wurde festgenommen. Am Sonntagmittag wurde der mutmaßliche Täter einem Haftrichter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Er sitzt nun wegen des Verdachts der versuchten Tötung in Untersuchungshaft, wie die Polizei mitteilte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die beiden Männer befreundet und verbrachten den Freitagabend zusammen. Der 22-Jährige soll den 21-Jährigen im Laufe der Nacht in dessen Wohnung im Stadtteil Malstatt verletzt haben. Die Gründe sind laut Polizei noch unklar. Der 21-Jährige habe offensichtlich mindestens eine Stichverletzung am Hals erlitten. Eine mögliche Tatwaffe sei gefunden worden.

Der mutmaßliche Täter habe sich noch nicht zu den Geschehnissen geäußert, so die Polizei. Der Zustand des Verletzten war am Sonntag unverändert.

Fußgänger am Donnerstag in Kiew.

(dpa) - Vier Tage nach schweren russischen Angriffen gibt es in der ukrainischen Hauptstadt Kiew fast überall wieder Strom. Seit Sonntagmorgen sei die Versorgung mit Strom, Wasser, Wärme und Mobilnetz in der Drei-Millionen-Einwohner-Metropole nahezu vollständig wiederhergestellt, teilte die Militärverwaltung im Nachrichtenkanal Telegram mit. Die Reparaturarbeiten am Stromnetz befänden sich in der Endphase. Aufgrund der hohen Belastung könne es noch zu lokalen Ausfällen kommen.

Wegen der tagelangen Stromausfälle in Kiew hatte zuvor Präsident Wolodymyr Selenskyj Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ungewöhnlich offen kritisiert. Der ehemalige Box-Weltmeister warnte daraufhin vor politischem Streit und rief zu Zusammenhalt auf. Klitschko versicherte in der „Bild am Sonntag“, dass in „Rekordtempo“ an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet werde.

Mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern hatte Russland am Mittwoch gezielt die Energie-Infrastruktur des Nachbarlandes beschossen und schwere Schäden angerichtet. Auch in vielen anderen Landesteilen fielen Strom, Wasser und Wärmeversorgung aus. Russland führt seit dem 24. Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

(dpa/jt) - Nach gescheiterten Tarifverhandlungen legen Österreichs Eisenbahner den Zugverkehr am Montag mit einem 24-stündigen Warnstreik still. 

Die staatlichen Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) kündigten an, dass schon ab Sonntag Fernverbindungen mit Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern von der Maßnahme betroffen seien. „Hier wird es bereits ab heute, Sonntagabend, bis Dienstagfrüh zu Ausfällen bei den Nightjet- und Euronight-Verbindungen kommen“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Gewerkschaft vida, die rund 50.000 Eisenbahnerinnen und Eisenbahner vertritt, hatte eine pauschale Lohnerhöhung von 400 Euro gefordert, was laut Arbeitnehmervertretern ein durchschnittliches Plus von etwa 12 Prozent ausmachen würde. Die Wirtschaftskammer, die auf Arbeitgeberseite die Verhandlungen führt, bot acht Prozent an. Am Sonntagvormittag erklärten beide Seiten die Gespräche für vorerst gescheitert. Die Inflation lag in Österreich im Oktober im Jahresvergleich bei elf Prozent.

Auch im belgischen Schienennetz legt ein Streik ab Montag viele Verbindungen lahm. Mehr dazu unter belgiantrain.be


Kurzmeldungen Lokales 27.11.2022

(jt) - Die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen hat in Luxemburg wieder leicht zugenommen. Wie die Regierung am Sonntag mitteilt, wurden in der Woche vom 14. bis 20. November 1.057 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. In der Woche davor waren es 913 Fälle, also 13 Prozent weniger. Auch die Zahl der Reinfektionen stieg von 518 auf 622.

In der Vorwoche starben vier Personen im Zusammenhang mit Covid-19. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug 67 Jahre. 

In den Krankenhäusern erfolgten 17 Neuaufnahmen von bestätigten Corona-Patienten auf der Normalstation, verglichen mit 14 in der Vorwoche. Auf der Intensivstation waren zwei Betten belegt.

Die Regierung weist die Bevölkerung darauf hin, dass das Impfzentrum Esch-Belval seit Samstag, den 26. November geschlossen ist. Impfungen können weiterhin im Impfzentrum in Luxemburg-Stadt sowie bei Hausärzten, Kinderärzten und in bestimmten Apotheken durchgeführt werden. Mehr Informationen unter impfen.lu.

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Kurzmeldungen Sport 27.11.2022

(dpa) - Superstar Neymar hat die brasilianischen Fußballfans mit Fotos seines geschwollenen rechten Fußes am Samstagabend aufgeschreckt. Der 30-Jährige postete auf seinem Instagram-Account die Bilder, die zunächst wenig Hoffnungen auf einen baldigen Einsatz des Offensivspielers für die Seleção gaben. Doch Neymar kommentierte seinen Eintrag mit den optimistischen Worten: „Auf geht’s!!!“

Neymar wird Brasilien im zweiten Gruppenspiel am kommenden Montag gegen die Schweiz genau wie Danilo, der sich beim 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien ebenfalls am Sprunggelenk verletzt hatte, fehlen. Wie lange die beiden Profis genau ausfallen, ist noch unklar. Brasilianische Medien hatten zuletzt übereinstimmend berichtet, dass sogar die komplette Gruppenphase für beide gelaufen sei.

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Vorgestern

(dpa) - Aus Kritik an Menschenrechtsstandards im WM-Gastgeberland Katar wird in Londoner Bussen und U-Bahnen keine Werbung mehr für den Wüstenstaat gemacht. Die städtische Verkehrsgesellschaft Transport for London bestätigte der „Financial Times“, dass seit dieser Woche keine solchen Anzeigen mehr gezeigt würden, wie die Zeitung am Samstag berichtete.

Bereits vor einigen Jahren hatte das Verkehrsunternehmen auf Anweisung des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan Werbung etwa aus Ländern, in denen Homosexualität strafbar ist, unterbunden - allerdings gab es rund um die Fußball-Weltmeisterschaft dennoch zunächst eine Tourismuskampagne aus Katar auf Londoner Werbetafeln.

Katar will als Reaktion darauf bestehende und geplante Investments in London und anderen britischen Städten auf den Prüfstand stellen, wie die „Financial Times“ unter Berufung auf eine involvierte Quelle berichtete. Diese sagte der Zeitung, man habe den Eindruck, dass katarische Investitionen in der britischen Hauptstadt nicht willkommen seien und warf den Briten Doppelmoral vor. Eine offizielle Stellungnahme gab es zunächst nicht aus Katar.

(dpa) - Die Polizei in der italienischen Hauptstadt Rom hat drei Männer wegen Verdachts auf Erpressung von Touristen festgenommen. Sie hätten als Gladiatoren und römische Soldaten verkleidet am berühmten Kolosseum Fotos mit Touristen gemacht und im Anschluss bis zu 500 Euro von ihnen dafür gefordert, teilte die Polizei am Samstag mit. Mitunter bedrohten sie die Leute an der antiken Kampfarena, um das Geld zu bekommen. Die Staatsanwaltschaft ließ zwei von ihnen unter Hausarrest stellen, einer kam ins Gefängnis.

Mehrere ausländische Touristen hätten zwischen August und September dieses Jahres Anzeige erstattet, teilte die Polizei mit. Ein Ire habe nach dem Foto behauptet, kein Geld zu haben. Danach hätten ihn die Männer gezwungen, an einem Automaten Geld abzuheben. Als er mit 200 Euro wieder kam, sollen sie ihn aus Unzufriedenheit erneut losgeschickt haben, um weitere 50 Euro zu holen. Ein italienischer Tourist sollte laut Polizei nach dem Foto 40 Euro dafür bezahlen. Als er sich weigerte, kreisten ihn die Verdächtigen ein und drohten ihm Gewalt an, so dass sie am Ende 150 Euro von ihm erpressen konnten.

Kurzmeldungen Lokales 26.11.2022

(LW) - Die Polizei hat am Freitag zwei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen. Einer der beiden Verdächtigen war Beamten einer Patrouille gegen 22.40 Uhr in der Rue de Hollerich in der Hauptstadt durch eigenartiges Benehmen aufgefallen. 

Nachdem die Beamten während der Kontrolle im Mundwinkel der Person einen Fremdkörper mit Verdacht auf Plomben sowie anschließende Schluckbewegungen festgestellt hatten, wurde die Staatsanwaltschaft informiert. Diese ordnete eine Scanneruntersuchung im Krankenhaus an. Dort wurden mindestens zwei Fremdkörper festgestellt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete außerdem die Festnahme eines Mannes an, der in der Rue des Jardins in Petingen eine Tasche mit einer größeren Menge Drogen an sich genommen hatte. Diese Tasche wurde am späten Freitagvormittag von Gemeindearbeitern in einem Gestrüpp entdeckt, woraufhin diese die Polizei darüber informierten. Schlussendlich wurde ein Mann einige Zeit später ertappt, welcher die Tasche dort an sich nahm. Die Tasche wurde beschlagnahmt. Der Mann wurde dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

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André Mehlen wechselt vom Weinbauinstitut ins Management der Domaines Vinsmoselle.

(LW) - Die Domaines Vinsmoselle geben die Ernennung von Dr. André Mehlen als Generaldirektor der Winzergenossenschaft bekannt. Mehlen wird sein Amt am 1. Februar 2023 antreten, wie das Unternehmen mit Sitz in Stadtbredimus am Freitag mitteilte. Mehlen ist derzeit Abteilungsleiter der AOP (Appellation d'Origine Protégée) und Weinkontrolleur am Institut Viti-Vinicole in Remich. 

In den Domaines Vinsmoselle seien „weitere strukturelle Veränderungen im Gange“, berichtet der Verwaltungsrat unter Leitung von Josy Gloden. Man werde in Kürze weitere Details dazu bekannt geben. Ziel sei es, allen Genossenschaftsmitgliedern sowie den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive mit „Rentabilität, Entwicklung, Fortbestand und Wohlbefinden“ zu bieten.

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(dpa) - Den europäischen Polizei- und Justizbehörden ist ein Schlag gegen ein weltweit agierendes Verbrechernetzwerk gelungen. Die europäische Polizeiorganisation Europol und die europäische Justizbehörde Eurojust teilten am Freitag gemeinsam mit, bei Razzien seien 44 Menschen in zehn Ländern – darunter neun in Frankreich und einer in Deutschland – festgenommen worden. Ihnen werde unter anderem Drogenhandel und Geldwäsche vorgeworfen. Sie würden verdächtigt, einem kriminellen Netzwerk anzugehören, das als eines der gefährlichsten in der Europäischen Union gilt.

Bei den Ermittlungen sei festgestellt worden, dass mehrere kriminelle Organisationen auf drei Kontinenten zusammenarbeiteten, um großangelegte Verbrechen in- und außerhalb der Europäischen Union zu begehen, hieß es weiter. Es habe am Dienstag 94 Durchsuchungen in ganz Europa gegeben, die sich gegen die Anführer dieser kriminellen Organisationen und ihre Komplizen gerichtet hätten. Die kriminellen Gruppen des Netzwerks operieren den Angaben zufolge in Litauen, Lettland, Tschechien, Polen, Frankreich, Deutschland und der Slowakei.

Allein das Ausmaß des Drogenhandels, das diesem kriminellen Netzwerk zugeschrieben wird, ist laut Europol und Eurojust gewaltig. Bei den Razzien seien große Mengen verschiedener illegaler Drogen wie Kokain, Haschisch und Cannabis sowie Methamphetamin beschlagnahmt worden. Das Netzwerk sei wie ein Unternehmen strukturiert, mit verschiedenen kriminellen Gruppen, die grenzüberschreitend zusammenarbeiten. So werde versucht, die gesamte Kette des Drogenhandels zu kontrollieren – von der Organisation riesiger Drogenlieferungen bis zur Verteilung. Die Bandenmitglieder seien äußerst flexibel, um den Strafverfolgungsbehörden zu entgehen.

An der „beispiellosen internationalen Operation“ waren den Angaben zufolge Justiz- und Strafverfolgungsbehörden aus elf Ländern beteiligt, darunter aus Deutschland, den USA, Frankreich und Spanien. Die Ermittlungen wurden von litauischen Behörden geführt sowie von Europol und Eurojust koordiniert.

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