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Belgischer Bus verunglückt in Bayern: Ein Toter
International 31.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Belgischer Bus verunglückt in Bayern: Ein Toter

Der Fahrer des belgischen Reisebusses hatte offenbar zu spät reagiert.

Belgischer Bus verunglückt in Bayern: Ein Toter

Der Fahrer des belgischen Reisebusses hatte offenbar zu spät reagiert.
Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
International 31.03.2018 Aus unserem online-Archiv

Belgischer Bus verunglückt in Bayern: Ein Toter

Ein Busfahrer sieht offenbar einen Lastwagen zu spät und fährt auf. Der Mann stirbt bei dem Unfall, viele Fahrgäste werden verletzt.

(dpa) - Ein voll besetzter belgischer Reisebus ist auf einer Autobahn in Bayern bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg) verunglückt. Dabei kam der Busfahrer ums Leben, wie ein Polizeisprecher am Samstagmorgen sagte. 18 Menschen seien verletzt worden, drei davon schwer. Notärzte und Sanitäter versorgten die Opfer. In dem Bus saßen etwa 50 Menschen, wohin die Reisegruppe unterwegs war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Der Bus war in der Nacht zum Samstag auf einen Lastwagen aufgefahren. Der mit Glas beladene Sattelzug war laut Polizei mit langsamer Geschwindigkeit auf der rechten Fahrspur der Autobahn 3 in Richtung Nürnberg unterwegs. Der Busfahrer soll laut Ermittlern die Situation zu spät erkannt haben.


Feuerwehr und Rettungskräfte seien mit einem Großaufgebot zur Unglücksstelle geeilt. Auch ein Rettungshubschrauber war in der Luft. Der Rettungsdienst versorgte die leicht- und unverletzten Fahrgäste in einer nahegelegenen Autobahnraststätte. Der Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Die Autobahn in Richtung Nürnberg wurde nach der Bergung des verunglückten Busses gegen 7.45 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben, so ein Sprecher der Polizei. Zuvor waren die Autos nach einer Vollsperrung einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet worden.

Das belgische Busunternehmen versprach Aufklärung. „Wir sind noch dabei, Informationen zu sammeln und versuchen erst die Familien zu benachrichtigen“, sagte Linden Cars laut der flämischen Zeitung „De Morgen“ online am Samstag. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern. Wir werden eine Mitteilung machen, sobald wir alle nötigen Informationen haben.“  


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