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(dpa) - Aus Protest gegen Belgiens frühere Schreckensherrschaft im Kongo sind in Brüssel Statuen des ehemaligen Königs Leopold II. beschädigt worden. Auch Straßenschilder mit seinem Namen wurden in der Nacht zum Freitag übermalt, wie der belgische Sender RTBF berichtete. Seit Tagen mehren sich derartige Aktionen. Zudem gibt es Online-Petitionen mit Zehntausenden Unterschriften, die einen Abbau der Statuen fordern.

Unter der Herrschaft Leopolds II. wurde der Kongo systematisch ausgeplündert. Millionen Menschen kamen unter der Terrorherrschaft ums Leben. Um die Jahrhundertwende kamen die Gräuel nach und nach ans Licht. Das zentralafrikanische Land gehörte noch bis 1960 zum belgischen Kolonialreich.     

Heute

Kurzmeldungen International Vor 21 Minuten

(dpa) - Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete russische Menschenrechtsorganisation Memorial verliert nach ihrer Auflösung nun auch ihren Stammsitz in Moskau. Ein Gericht in der russischen Hauptstadt schlug das Gebäude am Freitag in einem als politisch motiviert kritisierten Verfahren dem russischen Staat zu. Memorial kündigte an, seinen Kampf um die Menschenrechte trotzdem fortzusetzen und den Nobelpreis zu feiern.

Das Nobelkomitee hatte auch dem belarussischen Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki und dem ukrainischen Center for Civil Liberties die Auszeichnung zugesprochen. Wir sind dem Nobelkomitee dankbar für diese ehrenvolle Auszeichnung“, teilte Memorial am Abend nach stundenlangem Ringen mit der Justiz um seinen Stammsitz mit. Die Justiz hatte die Organisation im vergangenen Jahr aufgelöst.

Die Arbeit solle trotz des Drucks der Behörden „unter allen Umständen“ weitergehen – nach dem Vorbild von Gründungsvater Andrej Sacharow, teilte Memorial weiter mit. Der Physiker Sacharow, auch bekannt als Erfinder der sowjetischen Wasserstoffbombe, hatte den Friedensnobelpreis 1975 erhalten.

Netz, Menschen, Bewegung

„Idee und Mission von Memorial sind Menschen, Geschichte, Hilfe für die Opfer von Repressionen, der Kampf gegen staatliche Gewalt“, hieß es weiter in der Stellungnahme. „Memorial – das ist ein Netz, das sind Menschen, das ist eine Bewegung.“ Die Arbeit laufe in Russland und in der Ukraine sowie in anderen Ländern. Memorial erfahre aktuell wie andere russische Bürgerrechtsorganisationen auch „starken Druck“. „Aber es ist nicht möglich, Erinnerung und Freiheit zu verbieten.“

Dabei denke Memorial an den in Belarus inhaftierten Bjaljazki sowie andere politische Gefangene in dem Land und an die in der Ukraine unter Bedingungen des russischen Angriffskrieges arbeitenden Kollegen. Der Friedensnobelpreis komme in einer Zeit, in der Russland einen Eroberungskrieg in der Ukraine führe und im eigenen Land Rechte und Freiheiten zerstöre. Das sei eine Gefahr für die Welt.    

Kurzmeldungen Panorama Heute um 20:37

dpa) - Der Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr in der britischen Stadt Liverpool stattfinden. Das teilte der Schauspieler und TV-Moderator Graham Norton im Namen der BBC am Freitagabend in der „BBC One Show“ mit. Als Datum wurde der 13. Mai festgelegt. Zuvor war auch noch die schottische Stadt Glasgow in der engeren Auswahl gewesen.

Großbritannien springt 2023 als Gastgeberland des Eurovision Song Contests für die Ukraine ein, die beim diesjährigen Wettbewerb in Turin mit dem Kalush Orchestra gewonnen hat. Es ist bereits das neunte Mal, dass der ESC im Vereinigten Königreich stattfinden wird. Liverpool ist allerdings zum ersten Mal Gastgeberstadt. In der Hafenstadt hatten sich für die BBC-Übertragung am Abend mehrere ESC-Fans versammelt, die nach der Entscheidung in Jubel ausbrachen.     

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Kurzmeldungen International Heute um 17:23

(dpa) – Das staatliche Institut für Gerichtsmedizin hat im Zusammenhang mit dem Tod der 22-jährigen Mahsa Amini Polizeigewalt ausgeschlossen. In dem am Freitag veröffentlichten Bericht zu Aminis Tod wird nach Angaben des Nachrichtenportals Misan erklärt, dass die iranische Kurdin schon seit ihrer Kindheit an einer Schilddrüsenkrankheit gelitten habe.

Die Untersuchungen sollen demnach ergeben haben, dass es wegen der Vorerkrankung nach ihrer Verhaftung zu einem Herzversagen gekommen sei – was zu ihrem Tod geführt habe. Polizeigewalt sei ausgeschlossen, weil bei der Leiche etwa keine Spuren von einem Schlag auf dem Kopf gefunden wurden.

Aminis Eltern hatten in den letzten Wochen mehrmals eine Vorerkrankung bei ihrer Tochter dementiert. Sie sei bis zu ihrer Verhaftung durch die Sittenpolizei völlig gesund gewesen und alle gegenteiligen Behauptungen seien gelogen, so die Familie. Die iranische Justiz wirft der Familie Amini wiederum vor, die Gesetze im Land zu missachten und mit dem Fall ihrer Tochter politische Stimmung gegen das iranische System machen zu wollen.

Die Sittenpolizei hatte Amini im September wegen ihres „unislamischen Outfits“ festgenommen. Sie fiel ins Koma und starb am 16. September im Krankenhaus. Die Polizei weist zurück, Gewalt angewendet zu haben. Der Tod der 22-Jährigen hatte landesweite Proteste gegen den Kopftuchzwang und die islamische Führung ausgelöst. Sicherheitskräfte gehen auch mit Gewalt gegen Demonstranten vor, Dutzende Menschen wurden getötet.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:13

(LW) – Die Luxemburger Gesundheitsdirektion empfiehlt allen Menschen, die älter sind als 65 Jahre sowie Risikopatienten eine Impfung gegen Pneumokokken. Das teilt die Regierung am Freitagnachmittag mit.

Zuvor hatte der Conseil supérieur des maladies infectieuses (CSMI) eine aktualisierte Empfehlung zur Impfung gegen Pneumokokken veröffentlicht. Darin weisen die Experten auf einen Anstieg der Fallzahlen in Europa sowie die Verfügbarkeit neuer Impfstoffe mit einem breiteren Spektrum hin.

Pneumokokken sind Bakterien, die bei Säuglingen, älteren Menschen und Menschen mit bestimmten chronischen Krankheiten Lungenentzündungen und Blutvergiftungen verursachen können. Diese Infektionen können lebensbedrohlich sein oder schwerwiegende Folgen haben. Die Pneumokokken-Impfung bei Kleinkindern ist seit vielen Jahren Teil des generellen Impfprogramms in Luxemburg. Die Übertragung erfolgt durch die Projektion von Tröpfchen, Posillionen, Speichel oder durch direkten Kontakt mit einer Person, die das Bakterium trägt. 

Laut Angaben des Gesundheitsministeriums beobachten Experten seit einigen Jahren eine Resistenz von Pneumokokken gegen Antibiotika, die üblicherweise zur Behandlung von Lungenentzündungen eingesetzt werden.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 17:07

(TJ) – Die Corona-Infektionszahlen bleiben hoch: Am Donnerstag wurden in Luxemburg 1.701 Tests durchgeführt, davon waren 30,76 Prozent - also 523 Proben - positiv. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,20.

In den Krankenhäusern liegen aktuell 29 Patienten. In einem Fall ist intensivmedizinische Versorgung notwendig. Es gibt kein weiteres Todesopfer in Zusammenhang mit Covid-19.

In Sachen Impfung wurden am Donnerstag 572 Dosen verspritzt - davon eine einzige als Erstimpfung.

Seit dem 16. August wird die Impfung gegen Affenpocken in Luxemburg angeboten.
Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:16

(TJ) – In der vergangenen Woche (bis 6. Oktober) verzeichnete die Santé keinen weiteren Fall von Affenpocken im Großherzogtum. Seit dem Auftauchen des Virus wurden in Luxemburg 55 Fälle registriert, die Betroffenen waren im Schnitt 37 Jahre alt, drei von ihnen mussten kurzzeitig ein Krankenhaus aufsuchen.

Seit dem 16. August 2022 können sich Risikopersonen impfen lassen. Bisher erhielten 681 Menschen die erste Dosis und 415 Menschen die zweite Dosis.   

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:17

(lm) – Um bestmöglich für eine mögliche Infektionswelle im Herbst und Winter gewappnet zu sein, öffnet das Impfzentrum in Esch-Belval ab Donnerstag, dem 13. Oktober, wieder. Die Öffnungszeiten sind von dienstags bis freitags von 7 bis 19 Uhr und samstags von 7 bis 13 Uhr. 

Wer sich impfen lassen möchte, kann ab dem 11. Oktober ohne Einladung über www.covidvaccination.lu einen Termin vereinbaren.

Da die Impfzentren jedoch nur vorübergehend wieder geöffnet sind, rät die Santé weiterhin, sich beim Arzt oder in einer Apotheke impfen zu lassen. Anlaufstellen für die Impfung können auf impfen.lu eingesehen werden. Für eine persönliche Beratung können Sie folgende Telefonnummer anrufen: (+352) 247-65533

Kurzmeldungen Lokales Heute um 10:58

(lm) – Das CGDIS musste am Freitagmorgen zu zwei Unfällen mit jeweils einem Verletzten ausrücken, wie aus dem Bericht des Rettungsdienstes hervorgeht.

Um 9.05 Uhr kam es in der Kehlener Rue de Kopstal zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Eine Person kam zu Schaden und wurden von den Rettungskräften aus Kehlen und Mamer erstversorgt.

Nur kurze Zeit später, um 9.48 Uhr, sind auf der Cloche d'Or in der Rue Guillaume Kroll ebenfalls zwei Autos zusammengestoßen. Auch hier trug eine Person Verletzungen davon. Die Rettungsdienste aus der Hauptstadt waren vor Ort.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:05

(lm) – Auf den Straßen Luxemburgs kamen am Donnerstagabend drei Menschen zu Schaden, wie das CGDIS am Freitagmorgen berichtet.

Um 17.16 Uhr kam es auf der A3 in Richtung Metz zwischen Livingen und dem Bettemburger Kreuz zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad, wobei eine Person verletzt wurde. Die Wehren aus Luxemburg-Stadt, Bettemburg und Roeserbann war vor Ort.

Ein weiterer Unfall ereignete sich um 19.31 Uhr auf der A4 in Richtung Esch. Hier kollidierten drei Fahrzeuge zwischen Leudelingen und der Aire de Pontpierre. Eine Person wurde beim Aufprall verletzt. Die Rettungsdienste aus Leudelingen, Bettemburg, Luxemburg-Stadt und Monnerich eilten zum Unfallort.

Auch der dritte Unfall passierte auf der Autobahn. Um 22.16 Uhr sind auf der A1 in Richtung Luxemburg zwischen Kirchberg und dem Tunnel Cents vier Autos zusammengestoßen. Erneut wurde eine Person verletzt. Die Rettungskräfte aus Luxemburg-Stadt kümmerten sich um die Erstversorgung. 

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Gestern

(dpa) – Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt nach Dutzenden Todesfällen bei Kindern in Westafrika vor dem Einsatz von vier verunreinigten Medikamenten eines indischen Herstellers. Die in Gambia vertriebenen Husten- und Erkältungssäfte stehen nach WHO-Angaben im Verdacht, akutes Nierenversagen auszulösen und den Tod von mehr als 60 Kindern verursacht zu haben, wie die WHO am Mittwoch in Genf mitteilte. Die gambischen Gesundheitsbehörden riefen ebenfalls dazu auf, die in Verdacht stehenden Husten- und Erkältungssäfte nicht mehr zu verschreiben. Ihren Angaben zufolge waren die vom Nierenversagen betroffenen Kinder unter fünf Jahre alt.

Die WHO untersucht nach eigenen Angaben den Vorfall in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma Maiden Pharmaceuticals Limited und indischen Behörden. Es sei nicht auszuschließen, dass die infrage stehenden Medikamente auch in weiteren Ländern verwendet wurden. 

Untersuchung läuft

Das indische Gesundheitsministerium teilte am Donnerstag mit, Proben der Hustensäfte zu untersuchen. Indische Behörden forderten auch die WHO auf, Informationen zum genauen Zusammenhang der Todesfälle und des Sirups zur Verfügung zu stellen. Ministeriumsangaben zufolge hat die indische Herstellerfirma nur eine Genehmigung, die Hustensäfte für den Export zu produzieren und sie habe sie nur nach Gambia exportiert. Die indische Herstellerfirma war am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Indien ist als Apotheke der Welt bekannt und stellt viele Medikamente kostengünstig besonders für ärmere Länder her.    

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Kurzmeldungen Lokales 06.10.2022

(TJ) - Am Mittwoch starb in Luxemburg ein weiterer Mensch an oder mit Corona – Dies geht aus den Zahlen hervor, die das Gesundheitsministerium am späten Donnerstagnachmittag online gestellt hat. Damit haben bislang 1.133 Menschen ihr Leben in Zusammenhang mit Covid-19 gelassen.

1.674 Tests wurden am Mittwoch im Land durchgeführt. 406 Menschen mussten sich mit einem positiven Befund abfinden. Das sind 24,28 Prozent aller Tests.

28 Personen liegen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus, ein Patient wird intensiv betreut. Die Reproduktionszahl ist auf 1,34 angestiegen.

Der belgische Atomreaktor Doel 2 nahe Antwerpen ist wegen eines möglichen Kurzschlusses unerwartet vom Netz gegangen. Der Reaktor habe sich am Donnerstagmorgen automatisch abgeschaltet, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Betreiber Engie. Grund sei wahrscheinlich ein Kurzschluss im Kontrollsystem eines Steuerstabs. „Es handelt sich um ein rein operatives Problem. Es gibt keinerlei Gefahr für die Sicherheit“, sagte ein Engie-Sprecher. Auswirkungen auf den Strommarkt gab es Belga zufolge bislang nicht.

Am Montag musste bereits der Atomreaktor Tihange 3, etwa 60 Kilometer von Aachen in Nordrhein-Westfalen, ungeplant vom Netz genommen werden. Grund war dem Betreiber zufolge ein Druckabfall in einem der Dampfgeneratoren. Frühestens am 15. Oktober soll der Reaktor wieder eingeschaltet werden.    

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(dpa) – Nordkorea hat zwölf Kampfflugzeuge in der Nähe der innerkoreanischen Grenze entsandt. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den südkoreanischen Generalstab am Donnerstag berichtete, sollen diese einer ersten Einschätzung zufolge Schießübungen durchgeführt haben. Südkorea schickte als direkte Reaktion 30 Kampfflugzeuge in das Grenzgebiet.

Erst am Donnerstagmorgen hat Nordkorea ungeachtet starker Proteste seine Serie von Raketentests fortgesetzt und erneut zwei ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung des Japanischen Meeres (koreanisch: Ostmeer) abgefeuert. 

Am Dienstag hatte Pjöngjang zudem eine ballistische Mittelstreckenrakete abgefeuert, die - erstmals seit knapp fünf Jahren - über die japanische Inselgruppe geflogen war. Die USA entsandten derweil am Mittwoch laut Angaben der südkoreanischen Armee ihren nukleargetriebenen Flugzeugträgers „USS Ronald Reagan“ in die Gewässer östlich der koreanischen Halbinsel.

(dpa) – In der Londoner City sind am Donnerstag drei Menschen niedergestochen worden. Der Vorgang sei nicht abgeschlossen, es bestehe aber kein Terrorverdacht, teilte die Polizei am Vormittag mit. 

Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall am Morgen im Viertel Bishopsgate nahe dem Bahnhof Liverpool Street Station. Die drei Opfer seien zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. 

In sozialen Medien war zuvor von vier Opfern die Rede gewesen. Die Polizei stellte jedoch klar, dass eine vierte Person lediglich zu Boden gestoßen wurde. Die Londoner Altstadt, in der sich auch ein großer Teil des Finanzdistrikts befindet, hat ihre eigene Verwaltung und Polizeibehörde, die City of London Police.

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Kurzmeldungen Politik 06.10.2022

(lm) – Die Zahl der Neuinfektionen ist in der Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober im Vergleich zur Vorwoche erneut deutlich angestiegen. Fast 56 Prozent mehr Menschen haben sich in dieser Woche mit dem Virus infiziert (2.324 gegenüber 1.300 in der Vorwoche). Aktuell sind im Großherzogtum 3.950 aktive Infektionen registriert (Vorwoche: 2.623). 

Die Reproduktionsrate stieg von 1,18 auf 1,31, die Positivitätsrate ging um rund sechs Prozent nach oben (von 20,17 Prozent auf 26,42 Prozent). Auch bei der Inzidenzrate registrierte die Santé einen Anstieg von 201 auf 360 Fälle pro 100.000 Einwohner. Die Zahl der PCR-Tests kletterte ebenfalls von 6.446 auf 8.795. 

Vom 26. September bis zum 2. Oktober wurden außerdem drei neue Todesfälle registriert, in der Vorwoche war es einer. Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landes stieg ebenfalls von zwölf auf 15. Nach wie vor befindet sich einer dieser Patienten auf der Intensivstation. 

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(dpa) – Ein ehemaliger Polizist hat in einer Kindertagesstätte in Thailand mindestens 34 Menschen getötet. Unter den Toten in dem Zentrum in Nong Bua Lamphu im Nordosten des Landes seien 22 Kinder, zitierte die Zeitung „Bangkok Post“ am Donnerstag Vize-Polizeichef Torsak Sukwimol.

Der Täter soll mit Schusswaffen und Messern bewaffnet gewesen sein und sich gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude verschafft haben. Dann habe er umgehend das Feuer eröffnet, hieß es.

Der Mann soll zunächst auf der Flucht gewesen sein. Der Zeitung „Khaosod“  zufolge soll er sich später selbst getötet haben.

Kurzmeldungen Lokales 06.10.2022

(lm) – Fahrer, die auf der A4 in Richtung Luxemburg-Stadt unterwegs sind, mussten sich am Donnerstagmorgen in Geduld üben. Zur Rushhour kam es kurz hinter nach Ausfahrt Steinbrücken zu einem Verkehrsunfall. Die linke Spur sowie die Pannenspur waren blockiert. Inzwischen ist der Unfall wieder geräumt

Der Verkehr staut sich dennoch weiter, der Stau dürfte sich aber demnächst auflösen. 

Weiter erinnert der ACL Fahrer erneut daran, im Fall von Stau eine Rettungsgasse zu bilden. 

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Am Donnerstag wurden drei Menschen von Autos angefahren.
Kurzmeldungen Lokales 06.10.2022

(lm) - Vier Menschen kamen am Mittwochabend bei Verkehrsunfällen zu Schaden, wie das CGDIS in seinem morgendlichen Bericht mitteilt.

Um 17.17 Uhr war das CGDIS selbst in einen Unfall verwickelt. Ein Auto und ein Krankenwagen des Rettungsdienstes sind auf dem CR141 zwischen Wasserbillig und Mompach zusammengestoßen. Eine Person wurde beim Aufprall verletzt. Ein Rettungswagen aus Trier sowie das CIS Mertert eilten zum Unfallort.

Eine Stunde später wurde in Howald eine Person angefahren und dabei verletzt. Die Rettungskräfte aus der Hauptstadt kümmerten sich um die Erstversorgung.

Weiter meldet das CGDIS einen Motorradsturz auf dem CR226 zwischen Itzig und Contern. Es sei um 18.29 Uhr zum Unfall gekommen. Die Wehren aus Hesperingen und der Hauptstadt waren vor Ort.

Nur wenige Minuten später, um 18.36 Uhr, ist in Kirchberg ein Auto mit der Tram kollidiert. Auch hierbei kam eine Person zu Schaden, wie das CGDIS meldet. Die Rettungsdienste aus der Hauptstadt und Mamer rückten aus und kümmerten sich um die verletzte Person. 

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Vorgestern

(dpa) – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts des Vormarschs der eigenen Truppen die Kandidatur der Ukraine als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft angekündigt. „Zusammen mit unseren Freunden – Spanien und Portugal – bewerben wir uns um die Ausrichtung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030“, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache. Selenskyj gab sich optimistisch bezüglich der Erfolgschancen. Es werde „sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union – Spanien, Portugal und die Ukraine – gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können“, sagte er. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.

Auf das Kampfgeschehen ging Selenskyj nur am Rande ein. Er meldete die Rückeroberung von drei weiteren Ortschaften im Gebiet Cherson und nannte die jüngsten russischen Angriffe mit iranischen Kampfdrohnen auf ukrainische Städte zwecklos. „Das hilft Euch schon nicht mehr. Ihr habt schon verloren“, wandte er sich an die russische Führung. Diese könne ihre eigenen Soldaten nicht mehr motivieren, während die Ukrainer wüssten, wofür sie kämpften, zeigte er sich überzeugt.

So bemühte sich der ukrainische Präsident darum, den geplanten Wiederaufbau in den Fokus zu rücken. Nach der Rückeroberung der ersten Gebiete im Donbass seien dort die Zahlungen von Renten und Sozialleistungen aufgenommen worden, sagte er und kündigte intensive Vorbereitungen für die Bewältigung des „schwierigen Winters“ an.

Als positiven Ausblick nannte er die Verhandlungen über eine Aufnahme in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ein Regionalbüro der Organisation werde noch bis Jahresende in Kiew eröffnet, teilte er mit.   

Rádio Latina feiert diesen Mittwoch sein 30-jähriges Bestehen. Der portugiesischsprachige Radiosender, der wie die Wochenzeitung „Contacto“ zur Gruppe Mediahuis Luxembourg gehört, ging am 5. Oktober 1992 um 6 Uhr morgens in Betrieb. Der Tag wurde nicht zufällig gewählt: Am 5. Oktober wird in Portugal der Tag der Republik gefeiert. Damals wie heute bilden Portugiesen die größte ausländische Community im Großherzogtum.

Rádio Latina versteht sich bis heute als wichtiges Bindeglied zwischen den Lusophonen in Luxemburg und ihrer Sprache und Kultur. 

Mehr dazu auf der Website von Rádio Latina.

Am Donnerstag wurden in Luxemburg 403 Impfdosen verspritzt - nur fünf waren Erstimpfungen.
Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

Die Zahlen der Corona-Infektionen steigen auch in Luxemburg wieder. Am Dienstag registrierte die Santé 801 Neuinfektionen - bei 2.370 Tests. Zudem gibt es einen weiteren Toten in Zusammenhang mit Covid-19.

In den Krankenhäusern liegen 24 Patienten, einer von ihnen muss in der Intensivstation betreut werden. Die Reproduktionszahl ist im Vergleich mit den vorigen Tagen leicht zurückgegangen und liegt am Mittwoch bei 1,04.

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Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(tom) - Nach einem Unfall auf der A1 in Höhe Senningerberg ist die „Trierer Autobahn“ bis auf Weiteres in Richtung Trier gesperrt. Die Sperrung beginnt an der Ausfahrt Sandweiler/Hamm bis zur Ausfahrt Senningerberg. Eine Umleitung über die N1 ist eingerichtet. 

Der Verkehr staut sich bis ans Gaspericher Kreuz zurück. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren und die Ampelanlage am Tunnel Howald zu beachten.

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Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(dpa) – Der belgische Atomreaktor Tihange 3 wird nicht wie geplant an diesem Mittwoch wieder hochgefahren. Der Reaktor soll frühestens wieder am 15. Oktober eingeschaltet werden, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Betreiber Engie am Dienstagabend berichtete. Zusätzliche Wartungsarbeiten würden in den nächsten Tagen durchgeführt. Außerdem seien noch technische Analysen im Gange, erklärte Engie demnach.

Tihange 3 war am Montag unerwartet vom Stromnetz genommen worden. Grund war dem Betreiber zufolge ein Druckabfall in einem der drei Dampfgeneratoren. Engie hatte bekräftigt, die Abschaltung habe keine Auswirkung auf die Sicherheit der Anlagen oder für die Angestellten.

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Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(CGDIS) – Zweimal musste das CGDIS am Dienstagabend zu Unfällen mit jeweils einem Verletzten ausrücken, wie aus dem morgendlichen Bericht hervorgeht.

Um 18.15 Uhr kam es in Kirchberg auf dem Boulevard Konrad Adenauer zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Die Rettungsdienste aus der Hauptstadt waren vor Ort und kümmerten sich um die Erstversorgung der verletzten Person.

Später in der Nacht, um 2.47 Uhr, wurde den Rettungsdiensten gemeldet, dass ein Auto auf der Niederfeulener Route de Bastogne gegen einen Baum gefahren ist. Die Fahrerin wurde nur leicht verletzt, beim Auto entstand hingegen Totalschaden. Die örtlichen Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle. 

Wie die Polizei später am Morgen präzisierte, fiel der Alkoholtest bei der Fahrerin des Wagens positiv aus. Ihr Führerschein wurde eingezogen. 

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(dpa) – Einen Tag nach Nordkoreas Test einer Mittelstreckenrakete wollen die USA erneut einen Flugzeugträger in die Gewässer östlich der koreanischen Halbinsel entsenden. Wie der südkoreanische Generalstab am Mittwoch mitteilte, soll die „sehr ungewöhnliche“ Rückkehr des nukleargetriebenen Flugzeugträgers „USS Ronald Reagan“ die Verteidigungsbereitschaft der Verbündeten gegen nordkoreanische Provokationen demonstrieren. Südkorea steht unter dem militärischen Schutzschild der USA.

Zuletzt war das Schiff im September zu seinem ersten Besuch in Südkorea seit fast vier Jahren eingetroffen und hatte an einem Seemanöver zwischen südkoreanischen und US-Streitkräften teilgenommen. 

Am Dienstag hatte Pjöngjang eine ballistische Mittelstreckenrakete in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Es war das erste Mal seit knapp fünf Jahren, dass eine nordkoreanische Rakete über die japanische Inselgruppe flog. Als Reaktion haben die USA und Südkorea am Mittwoch vier Boden-Boden-Raketen in Richtung des Japanischen Meeres (koreanisch: Ostmeer) geschossen. 

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