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Bannon erklärt sich für nicht schuldig
International 21.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Bannon erklärt sich für nicht schuldig

Bannon beim Verlassen des Gerichtsgebäudes.

Bannon erklärt sich für nicht schuldig

Bannon beim Verlassen des Gerichtsgebäudes.
Foto: AFP
International 21.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Bannon erklärt sich für nicht schuldig

Der frühere Chefstratege von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, hat sich nach seiner Festnahme wegen Betrugsverdachts für nicht schuldig erklärt.

 (dpa) -  Haftrichter Stewart Aaron in New York legte am Donnerstag fest, dass Bannon gegen eine Kaution in Höhe von fünf Millionen Dollar zunächst freikommt. Davon muss Trumps Ex-Berater 1,75 Millionen als Sicherheit hinterlegen. Aaron verhängte außerdem eine Reisesperre für Gebiete außerhalb des Nordostens der USA. Seinen Reisepass muss Bannon abgeben.


(FILES) This file photo taken on December 5, 2017 shows Steve Bannon speaking before introducing former Republican Senatorial candidate Roy Moore during a campaign event at Oak Hollow Farm in Fairhope, Alabama. 
Former White House chief strategist Steve Bannon has described a meeting between President Donald Trump's son Don Jr and a Russian lawyer during the 2016 presidential election campaign as "treasonous" and "unpatriotic," The Guardian reported on January 3, 2018 .Bannon made the scathing comments in Michael Wolff's book "Fire and Fury: Inside the Trump White House," which is to be published next week. "They're going to crack Don Junior like an egg on national TV," Bannon reportedly said.
 / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / JOE RAEDLE
Früherer Trump-Berater Steve Bannon festgenommen
Steve Bannon trug zum Sieg Donald Trumps 2016 bei, danach war er zeitweise einer der wichtigsten Berater des Präsidenten. Am Donnerstag wurde er in New York festgenommen.

Der 66-Jährige wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft am Donnerstag um 7.15 Uhr (Ortszeit) auf einer Jacht vor der Küste des Bundesstaats Connecticut festgenommen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft wirft ihm und drei weiteren Beschuldigten vor, Geld aus einer Online-Spendenaktion für den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko abgezweigt zu haben. Die gemeinnützige Organisation namens „We Build the Wall“ („Wir bauen die Mauer“) habe mehr als 25 Millionen Dollar von „Hunderttausenden“ Spendern eingesammelt.


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Haftrichter Aaron verfügte, dass Bannon für die Nutzung von privaten Flugzeugen oder Booten eine Erlaubnis beantragen muss. Er darf außerdem keinen Kontakt zu den anderen Angeklagten oder zu Personen mit Verbindungen zu „We Build the Wall“ unterhalten.    

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