Wegen des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat nun auch die Nato Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt.
(dpa) - Wegen des Nervengiftanschlags im englischen Salisbury hat nun auch die Nato Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt. Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte am Dienstag an, dass sieben Mitarbeitern der russischen Nato-Vertretung die Akkreditierung entzogen werde. Zudem werde die russische Delegation künftig nur noch 20 Personen groß sein dürfen. Dies entspreche einer Reduzierung der Maximalgröße um zehn Personen.
Bei dem Anschlag in Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand den in der Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab.
Die Nato-Staaten hatten den Anschlag auf Skripal bereits Mitte des Monats verurteilt und ihre Solidarität mit Großbritannien zum Ausdruck gebracht. Zuletzt wiesen rund zwei Dutzend Nato-Partner Großbritanniens und Verbündete mehr als 140 russische Diplomaten aus.
Am 4. März werden ein bis dato weitgehend unbekannter russischer Ex-Doppelagent und seine Tochter bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury entdeckt - vergiftet. Der Fall hat inzwischen extreme Brisanz gewonnen, manche Töne erinnern an den Kalten Krieg.
Nach London geht jetzt auch die EU mit Moskau scharf ins Gericht: Die Verantwortung für den Giftanschlag auf einen ehemaligen Agenten schreibt sie Russland zu. Der EU-Gipfel beteuert seine Solidarität mit Großbritannien.
Die Skripal-Affäre eskaliert weiter: Russland weist ebenfalls Diplomaten aus, Deutschland, Frankreich und die USA stellten sich hinter Großbritannien. Ein russischer Diplomat hält den Westen für den Anschlag verantwortlich.
Der Streit zwischen London und Moskau nimmt weiter an Schärfe zu. Britische Soldaten sollen vorsichtshalber gegen Milzbrand geimpft werden. Plant Moskau eine Ausweisung britischer Diplomaten?
Britische Ermittler arbeiten mit Hochdruck am Fall des vergifteten russischen Ex-Spions Sergej Skripal. Trotzdem sind viele Fragen offen. Sollte sich der Verdacht gegen Moskau erhärten, stünde London unter Druck, zu reagieren.
Das politische Ränkespiel rund um den Shutdown in Washington treibt immer neue Blüten. Derweil müssen 800.000 Menschen zusehen, wie sie sie sich und ihre Familien ernähren. Nach Lage der Dinge bleibt auch die zweite Gehaltszahlung in Folge aus.
Mehrere südamerikanische Staaten sowie Kanada sind dem Beispiel der USA gefolgt und haben Juan Guaidó offiziell als Interimspräsidenten Venezuelas anerkannt. Die EU hält sich dagegen zurück.
Die Staatskrise in Venezuela steht vor der völligen Eskalation. Staatschef Nicolás Maduro beharrt auf seiner Präsidentschaft und der Souveränität Venezuelas. Die diplomatischen Beziehungen zu den USA sind abgebrochen.
Der junge Parlamentschef Guaidó stellt die Macht von Präsident Maduro offen in Frage. Die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft ist ihm sicher. Doch Maduro kann noch immer auf die Hilfe des mächtigen Militärs setzen.
Der bereits 2017 gestellte Austrittsantrag des Vereinigten Königreichs hat auf die gemeinsame Asylpolitik keinen Einfluss, bekräftigte der Europäische Gerichtshof am Mittwoch in Luxemburg.
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