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Asselborn sieht May als gescheitert
International 13.03.2019

Asselborn sieht May als gescheitert

Asselborn war am Mittwoch zu Gast im ZDF-Morgenmagazin.

Asselborn sieht May als gescheitert

Asselborn war am Mittwoch zu Gast im ZDF-Morgenmagazin.
Foto: dpa
International 13.03.2019

Asselborn sieht May als gescheitert

Außenminister Jean Asselborn äußerte sich am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin zum Votum im britischen Unterhaus.

(dpa) - „Eigentlich hat Theresa May gestern den Dirigentenstab abgegeben und dem Parlament den Stab gegeben. Sie hat nicht mehr den Lead als Regierung“, sagte er am Mittwoch im ZDF-Morgenmagazin. Darin könnte Asselborn zufolge vor allem eine neue Chance entstehen, dass die zwei großen Parteien aufeinander zugehen und sich auf ein „Brexit-Light“ verständigen könnten, „wo Großbritannien in der Zollunion bleibt.“


A handout photograph released by the UK Parliament shows Britain's Prime Minister Theresa May speaking at the start of the debate on the second meaningful vote on the government's Brexit deal, in the House of Commons in London on March 12, 2019. - Prime Minister Theresa May's Brexit deal suffered a big blow on March 12, 2019 when her chief attorney ruled that risks from its most contention points remained "unchanged". (Photo by JESSICA TAYLOR / various sources / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - NO USE FOR ENTERTAINMENT, SATIRICAL, ADVERTISING PURPOSES - MANDATORY CREDIT " AFP PHOTO /Jessica TAYLOR/ UK Parliament"
Brexit: Was geht noch?
Wieder eine Niederlage für Theresa May, wieder keine Mehrheit in London für den Brexit-Vertrag. Nun wird der Tunnel eng und die Zeit knapp. „Die Optionen sind trostlos“, meint die Premierministerin.

Das britische Unterhaus hatte am Dienstagabend das mit Brüssel ausgehandelte Brexit-Abkommen trotz Nachbesserungen erneut abgelehnt. Es ist bereits die zweite schwere Niederlage für den Deal, den Premierministerin Theresa May im vergangenen Jahr mit der EU vereinbart hatte.

Nach dem Nein der britischen Abgeordneten ist wieder alles offen. Zwar bleiben bis zum Austrittsdatum 29. März noch einige Tage, in der theoretisch eine Lösung gefunden werden könnte. Der nun zum zweiten Mal vom Unterhaus abgelehnte Vertrag ist jedoch der einzige auf dem Tisch. Mit dem erneuten Scheitern zeichnet sich damit ein rechtliches Vakuum ab, das Millionen Bürgern und Unternehmen große Sorgen macht.


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