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Armbrust-Fall: Opfer wurden betäubt
International 12.08.2019

Armbrust-Fall: Opfer wurden betäubt

Die Pension in Passau, in der im Mai drei Leichen gefunden wurden.

Armbrust-Fall: Opfer wurden betäubt

Die Pension in Passau, in der im Mai drei Leichen gefunden wurden.
Lino Mirgeler/dpa
International 12.08.2019

Armbrust-Fall: Opfer wurden betäubt

Neue Erkenntnisse im mysteriösen Fall der drei Toten in Passau. Die Toten gehörten zu einer Art Glaubensgemeinschaft und planten die Tat akribisch.

(dpa) - Im Fall um drei durch Armbrust-Schüsse getötete Menschen im süddeutschen Passau gehen deutsche Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer vor ihrem Tod mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau in Bayern am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei. Im sogenannten Passauer Armbrust-Fall vor gut drei Monaten wird davon ausgegangen, dass eine 30 Jahre alte Frau ihre 53- und 33-jährigen Begleiter in einer Pension mit einer Armbrust tötete. Danach soll sie sich selbst gerichtet haben. Mitarbeiter der Pension hatten die drei tot auf deren Zimmer gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete.


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Die drei Toten in Passau sowie zwei weitere tote Frauen, die in einer Wohnung im Wittingen in Niedersachsen gefunden worden waren, gehörten nach Angaben des Staatsanwaltschaftssprechers zu einer Gruppe. Diese habe sich als „Welterneuerer und Welterschaffer“ gesehen und die Meinung vertreten, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das „Dasein“ verlassen, „um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen“.


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