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Angreifer schießt in russischer Uni um sich - acht Tote
International 20.09.2021
Perm am Ural

Angreifer schießt in russischer Uni um sich - acht Tote

Studenten springen während der Schießerei aus dem Fenster einer Universität.
Perm am Ural

Angreifer schießt in russischer Uni um sich - acht Tote

Studenten springen während der Schießerei aus dem Fenster einer Universität.
Foto: Alexey Romanov/Sputnik/dpa
International 20.09.2021
Perm am Ural

Angreifer schießt in russischer Uni um sich - acht Tote

Studierende sprangen auf der Flucht aus Fenstern der Universität. Unter den Toten ist nach Angaben der Hochschule auch der Täter.

(dpa/tom) - Ein Mann hat in der russischen Stadt Perm am Ural in einer Universität um sich geschossen und mehrere Menschen getötet. Es gebe acht Tote und rund 20 Verletzte, teilten die Ermittler am Montagvormittag der Agentur Interfax zufolge mit. Der Angreifer wurde nach Angaben der Hochschule getötet. Zunächst war von einer Festnahme die Rede gewesen.


11.05.2021, Russland, Kasan: Angehörige der Opfer und Betroffene haben sich vor dem Gymnasium Nr. 175 versammelt. Bei einem Angriff auf die Schule sind mehrere Menschen getötet worden. Foto: Maksim Bogodvid/Sputnik/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Elf Menschen bei Angriff auf russische Schule getötet
Mindestens elf Menschen - darunter acht Schüler und ein Lehrer - sind Berichten zufolge in einer Schule im russischen Kasan erschossen worden.

Auf Videos im sozialen Netzwerk Telegram war zu sehen, wie Menschen aus Fenstern sprangen. Im Inneren des Gebäudes in der Stadt rund 1.200 Kilometer östlich von Moskau verbarrikadierten Studenten mit Stühlen und Tischen die Türen. Sie waren aufgefordert worden, sich in den Hörsälen einzuschließen. Dozenten hatten sich eigenen Angaben zufolge vor dem maskierten Mann in ihren Büros verschanzt.

Über das Motiv des Täters war zunächst nichts bekannt. Es wurden Ermittlungen wegen Mordes eingeleitet.

Auf Twitter kursieren - nicht verifizierte - Videos und Fotos, die den Täter zeigen sollen, einen schlanken, schwarz vermummten jungen Mann mit Helm und mehreren Patronengurten, der in der Hand ein langes Gewehr trägt. Medien identifizierten den Schützen als einen 18-jährigen Studenten der Hochschule. Er habe auf dem russischen sozialen Netzwerk VKontakte kurz vor der Tat geschrieben, dass er die Tat lange geplant und seit der 10. Klasse auf eine Waffe gespart habe. 

Im Mai hatte ein 19-jähriger Attentäter ein Blutbad in einer Schule in der Stadt Kasan angerichtet. Elf Menschen starben, darunter acht Schulkinder, zahlreiche weitere wurden verletzt. In der Folge wollte Russland das Recht auf Waffenbesitz verschärfen. Dazu ist es bisher aber nicht gekommen.   


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