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(dpa) - Ein Jahr nach der Erstürmung des US-Kapitols hat das Justizministerium Anklage gegen den Anführer der rechten Miliz „Oath Keepers“ sowie zehn weitere Mitglieder der Gruppe erhoben. Ihnen werde „aufrührerische Verschwörung“ zur Last gelegt, teilte das Ministerium in Washington am Donnerstag mit. Der Gründer und Anführer der Miliz, Stewart Rhodes, sei am Donnerstag im Bundesstaat Texas festgenommen worden. Für ihn sei es die erste Anklage im Zusammenhang mit der Attacke auf das Kapitol, erklärte das Ministerium, das auch für Strafverfolgung zuständig ist. Mehrere andere Mitglieder seien zuvor bereits wegen anderer Punkte angeklagt worden.

Anhänger des damaligen abgewählten Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar 2021 das Gebäude des Parlaments in Washington erstürmt, um zu verhindern, dass der Wahlsieg des Demokraten Joe Biden vom November 2020 bestätigt wird. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben. Die Attacke aufs Herz der US-Demokratie erschütterte das Land. Trump hatte seine Anhänger zuvor in einer Ansprache angestachelt. Die Demokraten warfen dem Republikaner daher „Anstiftung zum Aufruhr“ vor und setzten ein Amtsenthebungsverfahren gegen ihn in Gang, das allerdings mit einem Freispruch endete.

Wie das Justizministerium mitteilte, soll Rhodes gemeinsam mit den Mitangeklagten einen Komplott geschmiedet haben, mit dem Ziel, den Machtwechsel nach der Präsidentenwahl mit Gewalt zu verhindern. Dazu hätten sie unter anderem die Anreise nach Washington zum 6. Januar 2021 geplant, Waffen und paramilitärische Ausrüstung organisiert und vorab Trainings für Kampftechniken auf die Beine gestellt. Mehrere der Angeklagten seien selbst in das Kapitol eingedrungen, andere hätten sich außerhalb des Kongresssitzes und teils außerhalb der Stadt um weitere Koordinierung gekümmert. Für „aufrührerische Verschwörung“ könne eine Höchststrafe von bis zu 20 Jahren Haft verhängt werden, hieß es weiter.

Im Zusammenhang mit der Attacke auf das Kapitol wurden laut Justizministerium bislang mehr als 725 Personen in fast allen Bundesstaaten festgenommen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an. 

Vorgestern

(dpa) - Ein ukrainischer Soldat hat aus zunächst ungeklärten Motiven das Feuer auf Kameraden eröffnet und fünf Menschen getötet. Unter den Todesopfern in der südostukrainischen Großstadt Dnipro seien vier Männer und eine Frau, schrieb der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj am Donnerstagvormittag auf Facebook. Weitere fünf Menschen seien bei dem tragischen Vorfall in der Nacht auf dem Gelände einer früheren sowjetischen Raketenfabrik verletzt worden. „Ärzte kämpfen um ihr Leben.“

Warum der 20 Jahre alte Wehrdienst leistende Nationalgardist bei der Waffenausgabe auf seine Kameraden schoss, war zunächst unklar. Nach der Tat floh er zunächst, wurde aber einige Stunden später festgenommen. Präsident Wolodymyr Selenskyj drückte in einem Beitrag in sozialen Medien sein Beileid aus und kündigte „personelle Konsequenzen“ an.

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Schütze von Heidelberg hatte Verbindungen nach Rechtsaußen  

(LW) – Am Mittwoch war der deutschen Polizeiinspektion St. Ingbert im Saarland gegen 16.40 Uhr ein Fahrzeug gemeldet worden, welches durch eine äußerst langsame Fahrweise auffiel. Das Fahrzeug mit Stuttgarter Kreiskennzeichen wurde schließlich einer Verkehrskontrolle unterzogen. 

Es wurde festgestellt, dass der 54-jährige Fahrzeugführer von Stuttgart aus ins Saarland gefahren war, obwohl er unter erheblicher alkoholischer Beeinflussung stand. Er hatte somit bereits eine Fahrstrecke von über 200 km zurückgelegt! Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von fast zwei Promille. Der Mann zeigte deutliche Anzeichen des Alkoholkonsums und verhielt sich bei der Kontrolle auch zeitweise aggressiv und aufbrausend. Es konnte weiterhin ermittelt werden, dass ihm aufgrund eines ähnlich gelagerten Falles in der Vergangenheit bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden und er somit aktuell nicht mehr im Besitz eines Führerscheins war. 

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Kurzmeldungen Lokales 27.01.2022

(TJ) - Die Mannschaften des CGDIS mussten am Mittwochabend zu zwei Bränden und zwei Unfällen ausrücken.

Einen Leichtverletzten gab es bei einem Zusammenstoß zweier Wagen zwischen Liwingen und Bettemburg gegen 18.15 Uhr. Sanitäter aus Düdelingen und die Feuerwehr Roeserbann waren im Einsatz. In der Rue d'Esch in Zolwer kollidierten gegen 18.25 Uhr ebenfalls zwei Autos. Bei diesem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt. Sanitäter aus Esch/Alzette und Sassenheim-Differdingen nahmen sie in Obhut, die Feuerwehren aus der Minettemetropole und aus Sassenheim-Differdingen sicherten den Unfallort ab und koordinierten die Räumungsarbeiten.

Die hauptstädtische Feuerwehr musste gegen 17.45 Uhr in der Rue Laurent Menager eine Überprüfung eines Kellers vornehmen, nachdem dort Brandgeruch sich ausgebreitet hatte, an der Hauptstraße in Hoscheid-Dickt musste gegen 21.45 Uhr ein Kaminbrand gelöscht werden. Bei den beiden Brandeinsätzen blieb es bei leichtem Materialschaden.

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