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(dpa) - Bei einem Amoklauf in der Dominikanischen Republik sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann habe am Samstag in der Ortschaft Higüey in der Provinz La Altagracia zunächst das Feuer auf seine Frau eröffnet und sie dabei schwer verletzt, berichtete die Zeitung „Diario Libre“ unter Berufung auf die Polizei. Danach habe der 39-Jährige in der Gemeinde im Osten der Karibikinsel wahllos um sich geschossen. Dabei habe er sechs Menschen getötet und acht weitere Menschen verletzt. Der Mann sei schließlich bei einer Schießerei von der Polizei getötet worden.

In der Dominikanischen Republik kommt es immer wieder zu schweren Gewaltverbrechen. Allerdings ging die Mordrate in den vergangenen Jahren deutlich zurück. Vor der Corona-Pandemie galt die Dominikanische Republik als eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Auch Tausende deutscher Touristen reisten jedes Jahr in das Land auf der Insel Hispaniola.

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Heute

Kurzmeldungen International Vor 22 Minuten

(dpa) - Abtreibungen sind in San Marino künftig nicht mehr strafbar. Bei einem Referendum in dem Zwergstaat sprach sich am Sonntag eine überwältigende Mehrheit für eine Abschaffung des mehr als 150 Jahre alten Gesetzes aus. Dieses hatte Abtreibungen unter Strafe gestellt, selbst wenn sie beispielsweise zu einem ganz frühen Zeitpunkt der Schwangerschaften erfolgten, das Leben der Frau gefährdeten oder die Frau nach einer Vergewaltigung schwanger geworden war. Bei der Volksbefragung votierten nun 77,3 Prozent dafür, Abtreibungen nicht komplett unter Strafe zu stellen.

Die kleine Republik mit rund 33.000 Einwohnern war neben Malta, Gibraltar, Andorra, dem Vatikanstaat und Polen das einzige Land in Europa, in dem Abtreibungen illegal waren. Als Strafen drohten drei bis sechs Jahre Gefängnis. Nach dem deutlichen Votum vom Sonntag dürfen Frauen nun bis zur zwölften Schwangerschaftswoche abtreiben und auch darüber hinaus, wenn ihre Gesundheit gefährdet ist.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 13:10

(jwi) - Am Samstag kam es zwischen 4 und 5 Uhr zu einem Feuer in der Rue d’Echternach in Wasserbillig. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach möglichen Augenzeugen. Gesucht werden zweckdienlichen Informationen zur Ermittlung der Besitzer von den Kleidungsstücken auf dem Foto.  

Alle Informationen sind für die Abteilung „Enquêtes Spécialisées“ der Kriminalpolizei via Telefon: (+352) 244 60 1223 oder via E-Mail: spj.es@police.etat.lu.  

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Autofahrer kracht in den Eingangsbereich der Däichhal 

Kurzmeldungen International Heute um 10:29

(dpa) - Mindestens ein Mensch ist bei einem starken Erdbeben auf der Insel Kreta am Montagmorgen laut Medienberichten ums Leben gekommen, neun wurden leicht verletzt. Drei Menschen sollen in eingestürzten Häusern verschüttet sein, berichtete die griechische Zeitung „To Proto Thema“. Es handele sich dabei um Häuser nahe des Epizentrums in der Nähe der Ortschaften Arkalochori und Patsideros.

Das Beben ereignete sich um 9.17 Uhr (Ortszeit) und hatte nach Angaben des Geodynamischen Instituts Athen die Stärke 5,8, das Potsdamer Helmholtz-Zentrum gab die Stärke mit 6 an. Viele Menschen in der kretischen Hafenstadt Iraklion, aber auch an der türkischen Südwestküste flüchteten aus Gebäuden auf die Straßen, wie Fernsehbilder zeigten. Auf Kreta stürzten etliche ältere Häuser ein, auch neuere Gebäude wiesen Risse auf. Das Epizentrum lag rund 20 Kilometer südöstlich von Iraklion.

In der Türkei war das Beben vor allem in der Küstenregion Datca zu spüren, wo die Menschen ebenfalls auf die Straßen rannten. Zunächst gab es dort keine Informationen über Verletzte oder Tote. Berichte, wonach türkische Behörden eine Tsunami-Warnung ausgegeben hätten, bestätigten sich zunächst nicht. Die türkische Zeitung „Hürriyet“ berichtete am Montagmorgen, das Beben sei zwar im Südwesten des Landes zu spüren gewesen, es habe aber keine Tsunami-Warnung gegeben.

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Kurzmeldungen International Heute um 09:31

(dpa) - Die Bürger Berlins haben sich für die Enteignung großer Wohnungskonzerne ausgesprochen. 56,4 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag in einem Volksentscheid dafür, 39,0 Prozent lehnten das Vorhaben ab, wie die Landeswahlleitung am Montagmorgen mitteilte.

Allerdings ist das Votum für die Politik rechtlich nicht bindend. Denn abgestimmt wurde nicht über einen konkreten Gesetzentwurf, der durch einen erfolgreichen Volksentscheid direkt beschlossen wäre. Dennoch werden sich der neue Senat und das am Sonntag neu gewählte Abgeordnetenhaus mit dem Votum auseinandersetzen müssen.

Konkret geht es bei dem in Deutschland bisher einmaligen Vorhaben um Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin, soweit sie eine „Gewinnerzielungsabsicht“ verfolgen. Diese sollen vergesellschaftet, also gegen Entschädigung enteignet und in eine Anstalt öffentlichen Rechts überführt werden. Betroffen wären rund 240.000 Wohnungen, etwa 15 Prozent des Berliner Bestands an Mietwohnungen - ein milliardenschweres und rechtlich umstrittenes Unterfangen.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:00

(jwi) - Kurz vor 22.30 Uhr wurde der Polizei auf der B7 an der Ausfahrt Ingeldorf in Richtung Norden ein Verkehrsunfall gemeldet. Ein Auto fuhr gegen die Leitplanken und mehrere Verkehrsschilder, schreibt die Polizei in ihrem Bericht am Montag. Beim Eintreffen der Beamten war die Fahrerin allerdings nicht mehr vor Ort; sie konnte wenig später aufgefunden werden. Der Alkoholtest verlief positiv.

Um 23 Uhr kam einer Polizeistreife in der Route de Longwy in Rodingen ein Autofahrer frontal entgegen; die Beamten konnten aber noch ausweichen. Als die Polizisten den Fahrer zur Rede stellen wollten, gab dieser Vollgas und flüchtete mit über 100 Km/h in Richtung Petingen. Die Beamten verfolgten den Wagen und stoppten ihn wenig später. Auch hier war der Alkoholtest positiv.

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Autofahrer kracht in den Eingangsbereich der Däichhal

Kurzmeldungen Lokales Heute um 08:49

(jwi) - Am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr kollidierte in Altwies in der Route de Mondorf ein Autofahrer mit mehreren geparkten Fahrzeugen. Das schreibt der CGDIS in seinem Bericht am Montag. Eine Person kam dabei zu Schaden. Vor Ort waren die Rettungskräfte aus Bettemburg und Mondorf. 

Um 23.57 Uhr gab es in Ettelbrück in der Rue du Deisch einen Unfall. Die Polizei stellte vor Ort fest, dass ein Autofahrer in den Eingangsbereich der Däichhal gekracht war. Der technische Dienst der Gemeindeverwaltung sei daraufhin informiert worden, ergänzt die Polizei. Niemand wurde verletzt.

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Kurzmeldungen International Heute um 06:21

(dpa) - Der Notstand an den britischen Tankstellen nimmt alarmierende Züge an. Nach Angaben des Branchenverbands Petrol Retailers Association, der rund 5.500 unabhängige Tankstellen vertritt, haben zwei Drittel der Mitglieder keinen Kraftstoff mehr. Die Nachfrage liege um bis zu 500 Prozent höher, sagte Verbandschef Brian Madderson dem Sender BBC Radio 4. Madderson sagte, 50 bis 90 Prozent der Tankstellen seien leer, die anderen drohten bald auszutrocknen.

An zahlreichen Tankstellen in Großbritannien gibt es derzeit Engpässe mit Benzin und Diesel, seit Tagen kommt es zu Panikkäufen und langen Schlangen. Hintergrund ist ein gewaltiger Mangel an Lastwagenfahrern, der zuvor bereits zu leeren Supermarktregalen geführt hatte. Wegen der Corona-Pandemie wurden etliche Fahrstunden und -prüfungen verschoben. Zudem wanderten wegen des Brexits etwa 20.000 vor allem osteuropäische Fachkräfte ab - neue strenge Einwanderungsregeln hemmen nun aber den Zuzug. Um die Probleme zu bekämpfen, will die Regierung unter anderem Arbeitsvisa für bis zu 5.000 ausländische Lastwagenfahrer ausstellen. Verbandschef Madderson kritisierte, das Regierungsvorhaben greife zu kurz. Premierminister Boris Johnson hatte sich gegen Visa-Ausnahmen lange gesträubt, denn ein Ziel des Brexits war, die Freizügigkeit zu beenden.

Mit einem Maßnahmenpaket will die Regierung nun zudem Zehntausende Fahrprüfungen zusätzlich pro Jahr ermöglichen. Außerdem sollen die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Wie die Zeitung „The Times“ berichtete, sollen kurzfristig Soldaten als Lastwagenfahrer einspringen. Es könne allerdings noch eine Woche dauern, bis sie einsatzbereit sind.

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Gestern

Proteste in Tunis am Sonntag.

(dpa) - Tausende Gegner von Tunesiens Präsident Kais Saied haben am Sonntag in Tunis protestiert. Rund 3.000 Menschen versammelten sich nach Berichten von Augenzeugen im Zentrum der Hauptstadt. „Saied muss gehen“, skandierten sie. Polizisten riegelten den Protest von allen Seiten ab, weitere Menschen ließen sie am Nachmittag nicht mehr zur Demonstration. Dutzende mussten wieder abziehen. „Wir wollen wieder zur Demokratie zurückkehren“, sagte einer von ihnen der Deutschen Presse-Agentur.

Auch Anhänger des Präsidenten demonstrierten im Zentrum. Nach Medienberichten waren es wenige Hundert. Beide Demonstrationen wurden durch Sicherheitsbarrieren getrennt.

Am Rande der Proteste kam es teils zu Rangeleien zwischen Gegnern und Unterstützern des Präsidenten. Schaulustige unterbrachen ihre Einkäufe in den nahe gelegenen Geschäften, um die Auseinandersetzungen mit dem Handy zu filmen.

Tunesien ist nach Saieds überraschenden Maßnahmen vor zwei Monaten in Aufruhr. Der Staatschef hatte nach einem monatelangen Machtkampf zwischen Präsident, Regierung und Parlament den Ministerpräsidenten Hichem Mechichi abgesetzt und die Arbeit des Parlaments ausgesetzt.

Vor einigen Tagen hatte der Präsident zudem angekündigt, per Dekret regieren und Artikel der Verfassung ändern zu wollen, die die Zuständigkeiten von Legislative und Exekutive regeln. Damit ebnet er den Weg für die Ausweitung seiner eigenen Machtbefugnisse. Akteure der Zivilgesellschaft zeigten sich besorgt. Nach jüngsten Umfragen steht eine große Mehrheit der Bevölkerung aber weiter hinter Saied.

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(jt/dpa) - Bei der Bundestagswahl in Berlin mussten die Wäh­le­r teils stundenlang warten, bevor sie abstimmen konnten. Das melden verschiedene Medien in der deutschen Hauptstadt. In der „taz“ war von einer „sehr schlecht vorbereiten Wahl“ die Rede. In manchen Wahllokalen betrug die Wartezeit mehr als zwei Stunden. Im Stadtteil Wilmersdorf wurden Wähler wieder nach Hause geschickt, weil keine Wahlzettel mehr vorhanden waren, berichtete die „Berliner Zeitung“

In Berlin ist am Sonntag Superwahltag. Die Wahlberechtigten in der Hauptstadt wählen nicht nur einen neuen Bundestag, sondern auch ein neues Abgeordnetenhaus und zwölf neue Bezirksparlamente. Außerdem können sie bei einem Volksentscheid darüber abstimmen, ob große Wohnungskonzerne enteignet werden sollen. Nach Angaben der Landeswahlleitung gab es in Berlin noch nie derart viele Abstimmungen an einem Tag. Ebenfalls einen Rekord gibt es bei der Anzahl der Briefwähler.

Mehr zur Bundestagswahl unter wort.lu/de/international

(dpa) - Der Mitgründer der britischen Rockband Status Quo, Alan Lancaster, ist tot. Der Bassist sei im Alter von 72 Jahren gestorben, teilte die Gruppe am Sonntag auf ihrer Internetseite mit. Er litt seit Jahren an Multipler Sklerose. „Wir waren jahrelang Freunde und Kollegen und haben als „Frantic Four“ gemeinsam mit Rick Parfitt und John Coughlan fantastische Erfolge gefeiert“, sagte Quo-Sänger Francis Rossi der Mitteilung zufolge. „Alan war ein zentraler Bestandteil des Sounds und des enormen Erfolgs von Status Quo in den 1960er und 1970er Jahren.“

Lancaster hatte die Band 1985 verlassen und anschließend auch juristische Auseinandersetzungen mit seinen früheren Band-Kollegen geführt. Für eine Reunion-Tour 2013/14 spielte er aber doch noch einmal mit der Stammbesetzung zusammen. Mit Rossi und Coughlan leben nun noch zwei der „Frantic Four“. Parfitt war 2016 gestorben.

(dpa) - Bei einem Alm-Abtrieb im Zillertal in Tirol (Österreich) hat ein deutscher Autofahrer einen schweren Unfall mit insgesamt sechs Verletzten verursacht. Nach Angaben eines Polizeisprechers war der 78-Jährige aus Rheinland-Pfalz am Samstag bei Hippach mit seinem Wagen den talwärts ziehenden rund 20 Kühen gefolgt, als vermutlich die Bremsen versagten. Vier Menschen wurden den Angaben zufolge schwer verletzt.

Das Auto rollte in eine Menschengruppe und die Kuhherde, danach prallte es gegen ein Begleitfahrzeug und einen Pritschenwagen. An einer Begrenzungsmauer kam der Pkw schließlich zum Stehen. Eine 17-Jährige wurde schwer verletzt, sie soll von Kühen niedergestoßen worden sein. Der aus dem Rhein-Pfalz-Kreis bei Ludwigshafen stammende Unfallverursacher, seine 82 Jahre alte deutsche Beifahrerin sowie ein 39 Jahre alter, vom Auto erfasster Viehtreiber wurden laut Polizei ebenfalls schwer verletzt. Sie kamen in Krankenhäuser.

Zwei weitere Treiber erlitten leichte Verletzungen und konnten den Angaben zufolge die Kühe an ihr Ziel bringen. Danach hätten sich die beiden Österreicher in ärztliche Behandlung begeben. Tiere kamen bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Die Polizei stellte das Auto des 78-Jährigen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sicher. Es soll auf einen technischen Mangel hin untersucht werden.

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Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen

(dpa) - Zwei Personen sind durch einen Schlag mit einer Flasche auf einer Feier im deutschen Wissen (Landkreis Altenkirchen im Westerwald) verletzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, nahmen am Freitagabend mehrere Hundert Menschen an der von Schülern der 13. Jahrgangsstufe einer Schule organisierten Feier teil. Teils hätten die Gäste nicht der Schule angehört. Als diese gebeten worden seien, die Feier zu verlassen, seien einige Personen aggressiv geworden. Dabei sei es zu der Kopfverletzung beider Personen gekommen. Erst nach Eingreifen der Polizei habe sich die Situation beruhigt. 

Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. Nähere Angaben zu den Verletzten konnte die Polizei zunächst nicht machen. 

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Studentenfeier mit Tradition  

Vorgestern

Schwere Unwetter haben im Süden Russlands erhebliche Probleme verursacht. Wegen Gewittern hätten mehrere Flugzeuge in Sotschi am Schwarzen Meer nicht landen und starten können, meldete die Agentur Interfax am Samstag unter Berufung auf die Stadtverwaltung. Eine Fernstraße sei zwischenzeitlich wegen Überflutung komplett gesperrt gewesen. Später ereignete sich an derselben Straße ein Steinschlag; zunächst konnte deshalb nur eine von zwei Fahrbahnen genutzt werden.

Der Zivilschutz der Region veröffentlichte ein Video von überschwemmten Straßen und Rettungskräften, die mit Wasser vollgelaufene Gebäude auspumpten. Für das gesamte Wochenende warnte die Behörde vor weiteren Stürmen und Gewittern. Aufgrund des anhaltenden Starkregens war am Samstag auch das letzte freie Training vor dem Formel-1-Rennen in Sotschi abgesagt worden. Die Qualifikation zum Großen Preis von Russland später am Tag konnte aber gefahren werden.

Das Seenotrettungsschiff „Ocean Viking“ hat mit 122 Migranten an Bord in Augusta auf Sizilien angelegt. Die Menschen, unter ihnen auch unbegleitete Minderjährige, konnten am Samstag das Schiff nach Corona-Tests durch die italienischen Behörden verlassen, wie die europäische Hilfsorganisation SOS Mediterranee mitteilte.

Das Schiff war am 13. September von Marseille aus Richtung zentrales Mittelmeer gestartet. Die Besatzung hatte die Menschen in den vergangenen Tagen aus mehreren Booten vor der libyschen Küste gerettet. Einige wurden aus medizinischen Gründen schon vorab von der italienischen Küstenwache an Land gebracht. Am Donnerstag wurde der „Ocean Viking“ Augusta an der Ostküste Siziliens als sicherer Hafen zugewiesen.

Beim Betanken einer Fähre im Vierwaldstättersee in der Schweiz ist eine größere Menge Diesel ins Wasser gelaufen. Im See bildete sich nach Polizeiangaben vom Samstag bei Beckenried im Kanton Nidwalden ein über einen Kilometer langer Ölteppich. Die Einsatzkräfte errichteten nach dem Unfall am Freitag eine Ölsperre. Der Fährbetrieb war den Angaben zufolge mehrere Stunden eingestellt. Der genaue Hergang des Unfalls müsse noch ermittelt werden, hieß es seitens der zuständigen Kantonspolizei. 

Kurzmeldungen Lokales 25.09.2021

Gegen 11 Uhr kam es auf dem CR 115 Roost in Richtung Cruchten zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Anhänger. Der Radfahrer wurde verletzt.

Kurz nach 12 Uhr stürzte ein Motorradfahrer auf der N10 Kounenhaff Richtung Obereisenbach. Dabei zog sich der Fahrer Verletzungen zu.

Drei Verletzte gab es kurz nach 12 Uhr bei einer Kollision zwischen mehreren Fahrzeugen auf der Autobahn A1 Richtung Luxemburg.

Gegen 15 Uhr kam es auf einer Tankstelle in der Rue de Luxembourg in Esch/Alzette zu einem Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden.

Kurz vor 16 Uhr wurde ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Auto auf der N27 Erpeldingen an der Sauer Richtung Michelau verletzt. 

Kurzmeldungen Lokales 25.09.2021

Am Freitagabend gegen 16.45 Uhr stoppte die Polizei auf der Autobahn A7 am Croix de Grünewald ein Fahrzeug, welches in Schlangenlinien fuhr. Der Fahrer war stark alkoholisiert.

Auf der N1 zwischen Weckergrond und Potaschberg wurde gegen 2.55 Uhr ebenfalls ein Fahrer gestoppt, welcher sein Fahrzeug im Zick-zack-Kurs fuhr. Auch hier schlug der Alkoholtest positiv aus.

Gegen 4.45 Uhr am Samstag ließ ein Fahrer vor einem Lokal, nahe des Bahnhofs in Mersch sein Fahrzeug mehrmals aufheulen. Eine Polizeipatrouille wurde daraufhin auf das Auto aufmerksam. Auch hier war der Alkoholtest positiv.

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Fahrradfahrer von Auto angefahren

 

(dpa) - Die seit Jahren in Kanada festsitzende Huawei-Finanzchefin Meng Wanzhou kann nach einer Vereinbarung mit den US-Behörden nach China zurückkehren. Die US-Regierung zog am Freitag ihren Auslieferungsantrag zurück, ein kanadisches Gericht hob daraufhin alle Kautionsauflagen auf. „Meng Wanzhou steht es frei, Kanada zu verlassen“, erklärte das kanadische Justizministerium.

Die Finanzchefin des chinesischen Telekom-Riesen war wenige Stunden zuvor einen Deal mit dem US-Justizministerium eingegangen. Das Verfahren soll zunächst auf Eis gelegt und später eingestellt werden, wenn sich Meng an die Konditionen der Vereinbarung hält. Meng verpflichtete sich unter anderem, nicht der Darstellung einzelner Sachverhalte durch die US-Seite zu widersprechen. Zuvor hatte sich Meng vor Gericht erneut für unschuldig erklärt. Die Frist, für die das Verfahren ausgesetzt werde, laufe bis 1. Dezember 2022, hieß es bei der Verhandlung.

Die Huawei-Finanzchefin und Tochter des Unternehmensgründers Ren Zhengfei war im Dezember 2018 auf Betreiben der US-Behörden im kanadischen Vancouver festgenommen worden. Die US-Regierung warf ihr unter anderem Umgehung der Sanktionen gegen den Iran vor. Meng wehrt sich in dem langwierigen Verfahren gegen die Auslieferung in die USA. Sie hatte stets ihre Unschuld beteuert und den Behörden vorgeworfen, ihre Rechte bei der Festnahme verletzt zu haben.

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