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Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Europa
International 3 28.07.2021
Am Wochenende

Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Europa

In Rom gingen etwa 3.000 Menschen auf die Straße.
Am Wochenende

Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Europa

In Rom gingen etwa 3.000 Menschen auf die Straße.
Foto: AFP
International 3 28.07.2021
Am Wochenende

Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Europa

Die Delta-Variante sorgt dafür, dass einige Länder wieder härter durchgreifen wollen. Das treibt vielerorts Menschen auf die Straßen.

(dpa) - In mehreren europäischen Ländern haben Tausende Menschen gegen wieder strengere Corona-Maßnahmen und gegen Nachteile für Ungeimpfte demonstriert. In Frankreich gingen am Samstag landesweit mehr als 160.000 Menschen auf die Straßen, wie der französische Nachrichtensender Franceinfo berichtete. Sowohl dort als auch bei einer Demonstration von Impfgegnern in Athen kam es zu Ausschreitungen und Festnahmen.


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Zur Arbeit nur noch mit Impfpass?
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In Rom protestierten 3.000 Menschen unter anderem gegen das digitale Corona-Zertifikat der EU, auch in anderen italienischen Städten wurde Medienberichten zufolge demonstriert.

In allen drei Ländern haben die Regierungen zuletzt die Corona-Maßnahmen angesichts steigender Infektionszahlen wieder verschärft. In Frankreich wurde eine Impfpflicht für Gesundheitspersonal auf den Weg gebracht, in Griechenland ist eine solche bereits verfügt worden.

Ein Mann zeigt seinen Nachweis in einem Café im französischen Benerville-sur-Mer.
Ein Mann zeigt seinen Nachweis in einem Café im französischen Benerville-sur-Mer.
Foto: AFP

Zudem planen die Regierungen in Italien und Frankreich, den Zugang zu vielen Örtlichkeiten an den Nachweis einer Corona-Impfung, eines negativen Testergebnisses oder einer Genesung zu koppeln. In Frankreich könnten solche Nachweise bald etwa für Fernzüge und Einkaufszentren zur Pflicht werden, in Italien müssen entsprechende Nachweise ab dem 6. August etwa für den Besuch von Innenbereichen von Gaststätten und Fitnessstudios vorgelegt werden.


(FILES) This file photo taken on May 08, 2021 shows vials of Pfizer-BioNTech vaccine at a Covid-19 vaccination center in Paris amid the campaign of vaccination against the coronavirus. - "40 million French people have received at least one dose of vaccine, or nearly 60% of the population (+ 4 million in two weeks)," wrote the president, who is currently in French Polynesia, in a tweet. (Photo by Martin BUREAU / AFP)
Parlament beschließt Impfpflicht für Gesundheitspersonal
In Frankreich schießt die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder in die Höhe. Das Parlament gibt nun grünes Licht für strengere Maßnahmen.

Bereits vor einer Woche hatten in Frankreich rund 114.000 Menschen landesweit gegen die Pläne der Regierung protestiert. Am Freitag gaben die Abgeordneten der Nationalversammlung als Unterhaus des Parlaments dann der geplanten Impfpflicht für Gesundheitspersonal in erster Lesung ihre Zustimmung.

In Luxemburg gibt es derzeit keine Corona-Impfpflichten. Auch in Deutschland ist dies nicht vorgesehen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann schloss eine solche Regelung am Sonntag aber nicht komplett aus. „Es ist möglich, dass Varianten auftreten, die das erforderlich machen“, sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) versprach in der „Bild am Sonntag“, dass Geimpfte „definitiv mehr Freiheiten“ haben werden als Ungeimpfte.

Proteste gegen Corona-Maßnahmen mit Tausenden Teilnehmern gab es am Samstag auch in Sydney. Dort gilt wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Corona-Virus seit gut einem Monat ein strenger Lockdown. Ähnliche Kundgebungen wurden aus Brisbane und Melbourne gemeldet.


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