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(dpa) - Die Untersuchungs- und Bergungsarbeiten an dem Frachtflugzeug, das am Samstag in Nordostgriechenland abgestürzt ist, dauern an. Militär und Rettungskräfte hätten die Nacht zum Montag an der Unglücksstelle durchgearbeitet, berichtete am Montag die Tageszeitung „Kathimerini“. Am späten Sonntagabend sei auch das letzte der acht Crew-Mitglieder geborgen worden. Alle seien Ukrainer, was auch der ukrainische Konsul in Thessaloniki bestätigt habe.

Die Maschine des Typs Antonow An-12 einer ukrainischen Fluggesellschaft war am Samstag aus dem serbischen Nis gestartet und hatte 11,5 Tonnen Munition an Bord. Bestimmungsland war Bangladesch, der Abnehmer der Munition das bangladeschische Verteidigungsministerium, wie der serbische Verteidigungsminister mitteilte. Über der nördlichen Ägäis meldete der Pilot Probleme mit dem Triebwerk und beantragte eine Notlandung in Kavala. Die Maschine schaffte es jedoch nicht mehr dort hin - rund 30 Kilometer entfernt stürzte sie in ein Feld.

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Gestern

 (dpa) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts des Vormarschs der eigenen Truppen die Kandidatur der Ukraine als Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft angekündigt. „Zusammen mit unseren Freunden – Spanien und Portugal – bewerben wir uns um die Ausrichtung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030“, sagte Selenskyj am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache. Selenskyj gab sich optimistisch bezüglich der Erfolgschancen. Es werde „sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union – Spanien, Portugal und die Ukraine – gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können“, sagte er. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.

Auf das Kampfgeschehen ging Selenskyj nur am Rande ein. Er meldete die Rückeroberung von drei weiteren Ortschaften im Gebiet Cherson und nannte die jüngsten russischen Angriffe mit iranischen Kampfdrohnen auf ukrainische Städte zwecklos. „Das hilft Euch schon nicht mehr. Ihr habt schon verloren“, wandte er sich an die russische Führung. Diese könne ihre eigenen Soldaten nicht mehr motivieren, während die Ukrainer wüssten, wofür sie kämpften, zeigte er sich überzeugt.

So bemühte sich der ukrainische Präsident darum, den geplanten Wiederaufbau in den Fokus zu rücken. Nach der Rückeroberung der ersten Gebiete im Donbass seien dort die Zahlungen von Renten und Sozialleistungen aufgenommen worden, sagte er und kündigte intensive Vorbereitungen für die Bewältigung des „schwierigen Winters“ an.

Als positiven Ausblick nannte er die Verhandlungen über eine Aufnahme in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Ein Regionalbüro der Organisation werde noch bis Jahresende in Kiew eröffnet, teilte er mit.    

Rádio Latina feiert diesen Mittwoch sein 30-jähriges Bestehen. Der portugiesischsprachige Radiosender, der wie die Wochenzeitung „Contacto“ zur Gruppe Mediahuis Luxembourg gehört, ging am 5. Oktober 1992 um 6 Uhr morgens in Betrieb. Der Tag wurde nicht zufällig gewählt: Am 5. Oktober wird in Portugal der Tag der Republik gefeiert. Damals wie heute bilden Portugiesen die größte ausländische Community im Großherzogtum.

Rádio Latina versteht sich bis heute als wichtiges Bindeglied zwischen den Lusophonen in Luxemburg und ihrer Sprache und Kultur. 

Mehr dazu auf der Website von Rádio Latina.

Am Donnerstag wurden in Luxemburg 403 Impfdosen verspritzt - nur fünf waren Erstimpfungen.
Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

Die Zahlen der Corona-Infektionen steigen auch in Luxemburg wieder. Am Dienstag registrierte die Santé 801 Neuinfektionen - bei 2.370 Tests. Zudem gibt es einen weiteren Toten in Zusammenhang mit Covid-19.

In den Krankenhäusern liegen 24 Patienten, einer von ihnen muss in der Intensivstation betreut werden. Die Reproduktionszahl ist im Vergleich mit den vorigen Tagen leicht zurückgegangen und liegt am Mittwoch bei 1,04.

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Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(tom) - Nach einem Unfall auf der A1 in Höhe Senningerberg ist die „Trierer Autobahn“ bis auf Weiteres in Richtung Trier gesperrt. Die Sperrung beginnt an der Ausfahrt Sandweiler/Hamm bis zur Ausfahrt Senningerberg. Eine Umleitung über die N1 ist eingerichtet. 

Der Verkehr staut sich bis ans Gaspericher Kreuz zurück. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren und die Ampelanlage am Tunnel Howald zu beachten.

Mehr Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite. 

Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(dpa) – Der belgische Atomreaktor Tihange 3 wird nicht wie geplant an diesem Mittwoch wieder hochgefahren. Der Reaktor soll frühestens wieder am 15. Oktober eingeschaltet werden, wie die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den Betreiber Engie am Dienstagabend berichtete. Zusätzliche Wartungsarbeiten würden in den nächsten Tagen durchgeführt. Außerdem seien noch technische Analysen im Gange, erklärte Engie demnach.

Tihange 3 war am Montag unerwartet vom Stromnetz genommen worden. Grund war dem Betreiber zufolge ein Druckabfall in einem der drei Dampfgeneratoren. Engie hatte bekräftigt, die Abschaltung habe keine Auswirkung auf die Sicherheit der Anlagen oder für die Angestellten.

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Kurzmeldungen Lokales 05.10.2022

(CGDIS) – Zweimal musste das CGDIS am Dienstagabend zu Unfällen mit jeweils einem Verletzten ausrücken, wie aus dem morgendlichen Bericht hervorgeht.

Um 18.15 Uhr kam es in Kirchberg auf dem Boulevard Konrad Adenauer zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Die Rettungsdienste aus der Hauptstadt waren vor Ort und kümmerten sich um die Erstversorgung der verletzten Person.

Später in der Nacht, um 2.47 Uhr, wurde den Rettungsdiensten gemeldet, dass ein Auto auf der Niederfeulener Route de Bastogne gegen einen Baum gefahren ist. Die Fahrerin wurde nur leicht verletzt, beim Auto entstand hingegen Totalschaden. Die örtlichen Rettungskräfte eilten zur Unfallstelle. 

Wie die Polizei später am Morgen präzisierte, fiel der Alkoholtest bei der Fahrerin des Wagens positiv aus. Ihr Führerschein wurde eingezogen. 

Mehr Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite.

(dpa) – Einen Tag nach Nordkoreas Test einer Mittelstreckenrakete wollen die USA erneut einen Flugzeugträger in die Gewässer östlich der koreanischen Halbinsel entsenden. Wie der südkoreanische Generalstab am Mittwoch mitteilte, soll die „sehr ungewöhnliche“ Rückkehr des nukleargetriebenen Flugzeugträgers „USS Ronald Reagan“ die Verteidigungsbereitschaft der Verbündeten gegen nordkoreanische Provokationen demonstrieren. Südkorea steht unter dem militärischen Schutzschild der USA.

Zuletzt war das Schiff im September zu seinem ersten Besuch in Südkorea seit fast vier Jahren eingetroffen und hatte an einem Seemanöver zwischen südkoreanischen und US-Streitkräften teilgenommen. 

Am Dienstag hatte Pjöngjang eine ballistische Mittelstreckenrakete in Richtung des Japanischen Meeres abgefeuert. Es war das erste Mal seit knapp fünf Jahren, dass eine nordkoreanische Rakete über die japanische Inselgruppe flog. Als Reaktion haben die USA und Südkorea am Mittwoch vier Boden-Boden-Raketen in Richtung des Japanischen Meeres (koreanisch: Ostmeer) geschossen. 

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Vorgestern

27,42 der am Montag durchgeführten Tests waren positiv.
Kurzmeldungen Lokales 04.10.2022

Am Montag wurden im Großherzogtum 1.507 PCR-Tests durchgeführt. In 413 Fällen war die Diagnose positiv. Zudem meldet das Gesundheitsministerium einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Damit steigt die Gesamtzahl der Opfer auf 1.132.

Die Zahl der Hospitalisierungen macht einen deutlichen Sprung nach oben: Von 15 am Montag steigt sie auf 26 an. In den Intensivstationen liegen zwei Patienten wegen eines schweren Krankheitsverlaufs. Die Reproduktionsrate liegt bei 1,20.

(dpa) – Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhält den Nansen-Preis des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR). Das teilte die Organisation am Dienstag in Genf mit. Das UNHCR erkenne ihre Rolle 2015 und 2016 an, als Deutschland mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge und Asylsuchende aufgenommen habe. 

„Dr. Merkel hat gezeigt, was erreicht werden kann, wenn Politiker richtig handeln und daran arbeiten, Lösungen für die Herausforderungen der Welt zu finden, statt die Verantwortung an andere weiterzureichen“, teilte das UNHCR mit. Der Preis ist mit 150.000 Dollar (etwa 152.000 Euro) dotiert.

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