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(dpa) - Erstmals seit Ende Oktober ist der chinesische Milliardär Jack Ma wieder öffentlich in Erscheinung getreten. Chinesische Staatsmedien verbreiteten am Mittwoch eine Video-Botschaft des 56-Jährigen, mit der er sich den Berichten zufolge an 100 Lehrer im ländlichen Raum richtete. Ma kündigte in dem Video an, sich noch mehr als bislang für karitative Zwecke einsetzen zu wollen.

Der Gründer des chinesischen Online-Giganten Alibaba war seit Ende Oktober nicht mehr öffentlich aufgetreten, seit er in einer Rede die chinesischen Regulatoren scharf kritisiert hatte. Im Anschluss hatte es Spekulationen über das Verschwinden von Ma gegeben.

Anfang November stoppten die Behörden den geplanten Börsengang der Alibaba-Finanztochter Ant Group mit Verweis auf neue Regeln. Es hätte der größte Börsengang aller Zeiten werden sollen. Auch an anderer Front geriet Alibaba ins Kreuzfeuer, das nun auch noch wegen unterstellter Monopolvergehen von der chinesischen Kartellbehörde untersucht wird.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 07.02.2023

(dme) – In den vergangenen 24 Stunden hat das Gesundheitsministerium 99 Neuinfektionen registriert. Dazu kommen 104 Reinfektionen. Im selben Zeitraum wurden 1.070 Tests durchgeführt, woraus eine Positivitätsrate von 9,25 Prozent resultiert. Der R-Wert liegt aktuell bei 1,15.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit neun Corona-Patienten behandelt. Weitere Todesfälle wurden nicht verzeichnet.

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Kurzmeldungen Politik 07.02.2023

(dme) – Die Installation der sogenannten Periodenboxen an Schulen schreitet voran. Bildungsminister Claude Meisch antwortete auf eine parlamentarische Anfrage, dass der Prozess im Gang sei und alle Lyzeen mindestens fünf der Installationen erhalten sollen. Bisher seien 128 Periodenboxen in Lyzeen installiert worden, heißt es weiter. Weitere seien bestellt.

Zusätzlich sei eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Menstruation von März bis Mai geplant.  

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(dpa) – Bei einer großangelegten Polizeiaktion im belgischen Rotlichtmilieu sind 25 Menschen wegen des Verdachts auf Menschenhandel festgenommen worden. Dabei gehe es um mehr als 20 Opfer, die alle chinesische Prostituierte seien, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Die Bande soll Frauen in China rekrutiert und dann in Europa zur Prostitution gezwungen haben. Die Frauen wurden den Angaben zufolge oft von einem Ort in Europa zu einem anderen gebracht und mussten den Großteil ihrer Gewinne abgeben. Viele der Prostituierten hätten keinen legalen Aufenthaltsstatus mehr gehabt, wodurch sie noch abhängiger geworden seien.

Die Polizei durchsuchte verschiedene Gebäude in Antwerpen, Brüssel, Charleroi, Löwen und Neufchâteau. Auch im spanischen Alicante und Barcelona kam es zu Hausdurchsuchungen und Festnahmen.

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(dpa) – Der konservative britische Premierminister Rishi Sunak hat nach einem Vierteljahr im Amt sein Kabinett neu zugeschnitten. Ein neues Ministerium für Energiesicherheit - geleitet vom bisherigen Wirtschaftsminister Grant Shapps - solle die Energieversorgung gewährleisten und für niedrigere Gas- und Stromrechnungen sorgen, teilte Downing Street am Dienstag mit. Shapps ist außerdem für die Aufgabe verantwortlich, die Inflation zu senken - eines der wichtigsten Versprechen Sunaks.

Mit der Umbildung will der Premierminister nach Ansicht von Kommentatoren wieder in die Offensive kommen. Sunka steht gut 100 Tage nach seinem Amtsantritt bereits erheblich unter Druck. Zwar hat er die Finanzmärkte beruhigt, die durch die Wirtschaftspolitik seiner Vorgängerin Liz Truss ins Chaos gestürzt waren. Allerdings bekommt er die Skandale in seiner Partei nicht in den Griff und konnte bisher keine eigenen Akzente setzen.

Das neue Ressort wird aus dem Wirtschaftsministerium herausgelöst, das seinerseits mit dem Handelsministerium verschmilzt. Ressortchefin ist die bisherige Handelsministerin Kemi Badenoch. Ebenfalls neu ist ein Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie, das von Michelle Donelan geleitet wird. Deren bisheriges Ressort schrumpft um das Thema Digitales und kümmert sich nun noch um Kultur, Medien und Sport. Die Leitung übernimmt die Abgeordnete Lucy Frazer.

Ausgelöst wurde der Umbau durch den Rauswurf des bisherigen Generalsekretärs der Konservativen, Nadhim Zahawi, der als Minister ohne besonderen Aufgabenbereich am Kabinettstisch saß. Dessen Nachfolger wird der bisherige Handels-Staatssekretär Greg Hands.    

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 06.02.2023

(dme) – Am vergangenen Wochenende hat die Santé insgesamt 125 Neuinfektionen registriert. Die Positivitätsrate lag bei 3,7 Prozent, der R-Wert wurde mit 1,15 angegeben.

Erneut ist ein Mensch an den Folgen der Infektion verstorben. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer auf 1.212.

In den Krankenhäusern des Landes werden aktuell acht Corona-Patienten behandelt.

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Kurzmeldungen Lokales 06.02.2023

(MS) – Am Montagmorgen wurde eine Polizeistreife in Bergem auf zwei sich verdächtig verhaltende Personen aufmerksam. Bei der Kontrolle entdeckten die Polizeibeamten Einbruchswerkzeug bei den beiden Männern.

Bei darauffolgenden Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass die beiden Männer zuvor für einen Einbruch in der Rue des Fleurs verantwortlich waren. Die mutmaßlichen Einbrecher wurden festgenommen und am Nachmittag einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Am Tatort wurden Spuren gesichert und das sichergestellte Diebesgut wurde den Besitzern zurückgegeben.

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Kurzmeldungen Lokales 06.02.2023

(dpa/lrs) - Ein Mann ist bei einem Arbeitsunfall in der Dillinger Hütte zu Tode gekommen. Der 53-jährige Mitarbeiter des Unternehmens verunglückte am Samstagabend bei Kranarbeiten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zuvor hatten der Saarländische Rundfunk und die „Saarbrücker Zeitung“ darüber berichtet. 

Die Unfallursache sowie der Unfallhergang waren zunächst unklar. Ein technischer Defekt könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, sagte ein Polizeisprecher. Aber auch ein Fehlverhalten seitens des Verstorbenen oder des Kranführers sei denkbar. In der Dillinger Hütte im Kreis Saarlouis werden Grobbleche produziert.

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(dpa/lrs) - Betroffene von Gewalt am ehemaligen bischöflichen Internat Albertinum Gerolstein in der Eifel haben in Anerkennung ihres Leids insgesamt mehr als 650.000 Euro erhalten. Das Geld sei aus Mitteln des Bischöflichen Stuhls an insgesamt 38 ehemalige Schüler geflossen, teilte das Bistum Trier am Montag mit. Damit ende das Verfahren für die Anerkennung des Leids in der bisherigen Form. Wer darüber hinaus eine materielle Anerkennung wünsche, sollte sich bis spätestens zum 31. Dezember 2023 melden.

Vor rund einem Jahr hatte der Bericht eines kirchenunabhängigen Aufarbeitungsprojekts regelmäßige Misshandlungen in dem einstigen katholischen Internat offengelegt. Demnach hatten viele Jungen zwischen 1946 bis zur Schließung des Hauses in 1983 körperliche, sexuelle und psychische Gewalt erlebt. Die ehemaligen Schüler berichteten unter anderem von Stockschlägen, Essenszwang „bis zum Erbrechen“, sexuellen Übergriffen und Einsperren über einen längeren Zeitraum. Die traumatischen Ereignisse belasten viele bis heute.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann berichtete von Gesprächen mit den Betroffenen. Darin seien ihm „die Leiden der Schüler ergänzend zum sehr detaillierten Abschlussbericht nochmals erschreckend deutlich geworden“, hieß es. Viele hätten aber auch gesagt, dass ihnen die Aufarbeitung und die Anerkennung geholfen hätten. Auch wenn das Verfahren nun beendet werde, könnten sich auch weiterhin ehemalige Schüler zur Aufarbeitung beim Bistum melden.    

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Kurzmeldungen Lokales 06.02.2023

(lm) – Am Freitagabend wurde einem Mann in der Hauptstadt das Handy gestohlen. Als er dies bemerkte, stellte er noch vor Ort zwei Personen zur Rede. Diese ergriffen anschließend die Flucht, konnten aber kurze Zeit später dank Zeugenmeldungen geschnappt werden. Das Diebesgut wurde sichergestellt.

Die zwei Tatverdächtigen wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und am Samstagmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

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