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Afghanistan: sechs Tote nach Explosion

(dpa) - Bei der Explosion einer Bombe am Straßenrand sind in Afghanistan sechs Zivilisten getötet worden. Zwei weitere seien verletzt worden, als ein Auto am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in der nordöstlichen Provinz Kapisa auf den Sprengsatz auffuhr, teilte das afghanische Innenministerium am Mittwoch mit. Unter den Toten seien auch zwei Kinder.

Die selbstgebauten Bomben werden oft von Taliban-Kämpfern gelegt, um Truppenbewegungen der afghanischen Sicherheitskräfte anzugreifen oder zu behindern. Zahlen der Vereinten Nationen zufolge starben in den ersten sechs Monaten diesen Jahres 20 Prozent aller zivilen Opfer in Afghanistan durch solche Sprengfallen. Insgesamt sind in der ersten Jahreshälfte nach UN-Angaben fast 1400 Zivilisten getötet und weitere fast 2500 verletzt worden.

Heute

Kurzmeldungen Panorama Heute um 16:53

Neunjähriger Hochbegabter stoppt Studium

(dpa) – „Wunderkind“ Laurent Simons (9) hat sein Studium an der niederländischen Universität TU-Eindhoven nach einem Streit gestoppt. Die Eltern des belgisch-niederländischen Jungen hätten das entschieden, teilte der Vater Alexander Simons am Dienstag in Amsterdam mit. Laurent ist hochbegabt und hatte erst im Alter von acht Jahren sein Abitur gemacht. Er stand kurz vor dem Bachelor-Abschluss in Elektro-Technik in Eindhoven.

Nach Angaben der Universitätsleitung wollten die Eltern, dass ihr Sohn vor seinem 10. Geburtstag Ende Dezember Examen machte. Das sei aber nicht möglich, erklärte die Universität. Laurent hätte noch einige Prüfungen ablegen müssen. Nach dem Zeitplan der Universität sollte Laurent Mitte 2020 sein Diplom bekommen.

Nach Angaben der Eltern gibt es Angebote von anderen Spitzenuniversitäten. Sie fürchten, dass die TU Eindhoven Laurent ohne Grund länger festhalten wolle. Das weist die Uni zurück. Noch nie zuvor habe ein Student so viel persönliche Begleitung bekommen wie Laurent. Es wäre noch immer außerordentlich schnell, wenn er das Studium von normalerweise drei Jahren in zehn Monaten absolviere.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:58

Alkoholisierte Fahrer unterwegs

(SH) - Ein alkoholisierter Fahrer hatte am Montag gegen 17.40 Uhr in der Duarrefstrooss in Weiswampach bei einem Abbiegemanöver zwei abgestellte Fahrzeuge beschädigt, bevor er mitten auf der Fahrbahn stehen blieb. Ein erster Alkoholtest verlief positiv. Da der Mann den Beamten Schläge androhte, musste er für die Fahrt zur Dienststelle in Handschellen gelegt werden. Auf dem Revier wurde ein weiterer Alkoholtest durchgeführt. Der Mann ließ zudem eine Blutprobe durchführen.

In der Rue d'Audun in Esch/Alzette fiel einer Polizeistreife bei einer Kontrolle am Dienstag gegen 3.40 Uhr unterdessen ein Fahrer auf, der nach Alkohol roch. Ein Test fiel positiv aus. Der Mann gab zudem an, Drogen konsumiert zu haben. Da auch dieser Test positiv ausfiel, wurde das Fahrzeug durchsucht. Hierbei konnten die Beamten illegale Substanzen und Drogenutensilien sicherstellen. Der Führerschein wurde eingezogen. Zudem muss der Fahrer mit strafrechtlichen Folgen rechnen.


Kurzmeldungen Lokales Heute um 14:38

Falschparker bestraft

(SH) - In der vergangenen Woche hat die Polizei Falschparker verstärkt in die Mangel genommen. So wurden am 3. und 4. Dezember während der Kampagne zur Nichteinhaltung der Parkvorschriften landesweit über 280 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden 500 Verstöße festgestellt.

190 Fahrzeugbesitzer erhielten eine gebührenpflichtige Verwarnung, weil sie einen Bürgersteig blockierten. Fast 100 Autos waren in einem Halte- und/oder Stationierungsverbot abgestellt worden, 24 Fahrzeuge blockierten unrechtmäßig einen Parkplatz für Lieferanten, 16 einen Parkplatz für Menschen mit Behinderung. In neun Fällen stand ein Wagen auf einer Bushaltestelle und in sieben Fällen wurde eine Garageneinfahrt blockiert.

Verkehrsteilnehmer, die ihren Wagen nicht ordnungsgemäß abstellen und somit beispielsweise einen Schul- oder Radweg blockieren, gefährden nicht nur die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer, sondern auch die anderer Verkehrsteilnehmer.

Kurzmeldungen International Heute um 12:10

Priester in Polen fährt volltrunken zu Beerdigung

Warschau (dpa) - Ein Priester in Polen ist volltrunken mit seinem Auto zu einer Beerdigung gefahren. Der 32-jährige Geistliche erschien laut Nachrichtenagentur PAP alkoholisiert vor dem Haus in einem Dorf in Ermland-Masuren, in dem die Beerdigungszeremonie beginnen sollte. Eine Teilnehmerin der Trauerfeier habe das Verhalten des Priesters auffallend gefunden und die Polizei gerufen, berichtete die Zeitung „Gazeta Gizycka“ auf ihrer Webseite. Die Beamten stellten bei einem Atemtest 2,5 Promille bei dem Mann fest. Den Trauergottesdienst übernahm ein anderer Priester aus der Gemeinde.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:30

Fußgänger in Rodange und Bonneweg angefahren

(TJ) - Fast zeitgleich mussten die Rettungsmannschaften des CGDIS am Montagabend gegen 18 Uhr drei Einsätze leisten. Dabei galt es, drei Verwundete zu versorgen und ins Krankenhaus zu fahren.

  • Auf der Route de Longwy in Rodange wurde ein Fußgänger von einem Wagen erfasst und stürzte zu Boden. Dabei wurde er verletzt. Sanitäter und Feuerwehr aus Petingen waren im Einsatz.
  • Ein ähnliches Szenario trug sich auf dem Boulevard Baden-Powell in Bonneweg zu. In diesem Fall mussten die Berufsfeuerwehr aus der Hauptstadt und ihre Kollegen aus dem Einsatzzentrum von Hesperingen mit Rettungswagen anrücken.
  •  Zwei Fahrzeuge kollidierten im Val St. André in Rollingergrund. Dabei wurde einer der Insassen verwundet. In diesem Fall war ebenfalls die Berufsfeuerwehr im Einsatz.
Kurzmeldungen International Heute um 06:22

Militärflugzeug auf Flug in die Antarktis verschollen

 (dpa) - Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Flug in die Antarktis verschollen. Die C-130 Hercules mit 17 Besatzungsmitgliedern und 21 Passagieren startete am Montagnachmittag (Ortszeit) in der im Süden gelegenen Stadt Punta Arenas in der Region Patagonien. Knapp zwei Stunden später brach der Kontakt zu der Maschine ab, wie die Luftwaffe am Montagabend mitteilte. Ziel des Flugzeugs war der Antarktisstützpunkt Presidente Frei.

Um 00:40 Ortszeit (04:40 MEZ) müsse der Maschine der Treibstoff ausgegangen sein, wie ein Militärsprecher dem Sender Radio Cooperativa erklärte. Die Luftwaffe erklärte das Flugzeug als verunglückt. Im Fokus der Suche stehe die Bergung von möglichen Überlebenden. Die Landung war für 19:17 (23:17 MEZ) am Montag vorgesehen.

Drei Flugzeuge der chilenischen Luftwaffe starteten zur Suche der viermotorigen C-130, vier weitere Maschinen wurden in der Nacht zum Dienstag zum Einsatz vorbereitet. Vier Schiffe steuerten den mutmaßlichen Unfallpunkt auf Drakestraße an, die die verschollene Maschine zum Zeitpunkt der Funkunterbrechung überflog. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen.

Die C-130 transportierte Personal, das Wartungsarbeiten der schwimmenden Pipeline des chilenischen Antarktisstützpunktes verrichten sollte. An Bord befanden sich auch drei Heeresoffiziere, unter ihnen ein General, berichtete der Sender Radio Bío Bío.     

Gestern

Esa startet mit Partnern Kampf gegen Weltraumschrott

(dpa) - Hinterlassenschaften alter Raumfahrtmissionen kreisen wie Geschosse um die Erde. Die Internationale Raumstation ISS und auch Satelliten zeigen Spuren von Kollisionen. Und das Risiko steigt mit dem erwarteten Satelliten-Boom und der geplanten Militarisierung des Weltraums. Die Europäische Weltraumorganisation Esa plant zusammen mit einem kommerziellen Konsortium nun die weltweit erste Mission zur Beseitigung des Schrotts. Die europäischen Raumfahrtminister haben sich nach Angaben der Esa vom Montag darauf geeinigt, das Projekt zur Beseitigung von Trümmern aus der Erdumlaufbahn zu unterstützen.

„ClearSpace-1“ solle 2025 starten und sei bei einem kommerziellen Konsortium, das von einem Schweizer Start-up geführt wird, in Auftrag gegeben, teilte die Esa mit. Das Projekt soll im kommenden März beginnen. Ziel sei, dass eine Raumsonde im All eine Oberstufe einer alten Esa-Rakete mit vier Greifarmen einfängt und zum Verglühen in die Erdatmosphäre bringt. Später sollen Orbiter dann mehrere große Trümmerteile einfangen.

Für die Esa werden Experten im deutschen European Space Operations Centre (ESOC) das rund 120 Millionen Euro teure Vorhaben begleiten.

Kurzmeldungen Sport 09.12.2019

Liverpool-Coach Klopp weist Übersetzer zurecht

(dpa) - Der nette Herr Klopp kann auch anders. Bei der Pressekonferenz vor dem letzten Gruppenspiel seines FC Liverpool in der Fußball-Champions-League bei RB Salzburg wies der deutsche Fußballtrainer den Übersetzer zurecht. Als der eine Aussage von Mittelfeldspieler Jordan Henderson ins Deutsche übersetzte, fiel ihm Klopp ins Wort.

„Ist natürlich Scheiße für den Dolmetscher, wenn der Deutsch sprechende Trainer daneben sitzt. Also schon zuhören. Sonst kann ich das auch übersetzen. Das ist ja nicht so schwer“, sagte Jürgen Klopp am Montagabend. „Ich bin schon im Wettkampfmodus. Das kann ich Ihnen sagen“, sagte Klopp an den Dolmetscher gerichtet. Danach lief alles glatt, nur der 52-Jährige wirkte bei den sehr präzisen, aber dadurch langen Übersetzungen seiner Aussagen ein bisschen genervt.

Champions-League-Sieger Liverpool geht am Dienstagabend als Erster der Gruppe E ins letzte Gruppenduell gegen die Österreicher. Das Rennen ist eng: Denn Liverpool führt nur mit einem Punkt vor dem SSC Neapel, auch Salzburg mit sieben Zählern kann noch ins Achtelfinale einziehen.

Die Präsidentin des Presserats, Ines Kurschat, mit der Preisträgerin Sibila Lind.
Kurzmeldungen Politik 09.12.2019

Amnesty-Medienpräis für "Contacto"-Journalistin

Sibila Lind und Paula Telo Alves wurden am Montag mit dem Amnesty-Medienpräis ausgezeichnet. Die Journalistinnen erhalten den Preis für ihre Reportage über den 59-jährigen Luxemburger Claude, der trotz Arbeitsstelle auf der Straße leben muss.

Den Artikel "A vida de Claude", der in der Wochenzeitschrift "Contacto" erschien, gibt es hier nachzulesen. Auf wort.lu wurde eine französische Übersetzung veröffentlicht ("La vie de Claude").

Mit Sarah Münchens im Télécran erschienenen Artikel „Mittendrin und nicht dabei“, der sich ebenfalls mit Obdachlosigkeit in Luxemburg beschäftigt, kam ein weiterer Beitrag aus dem Verlagshaus des "Luxemburger Wort" unter die Finalisten. 

Mit der Verleihung des Medienpräis will Amnesty International "den Beitrag der luxemburgischen Medien zur allgemeinen Debatte über Menschenrechte würdigen und Medienschaffende ermutigen, weiterhin Ungerechtigkeiten aufzudecken". Die Auszeichnung wurde dieses Jahr zum vierten Mal vergeben.

Foto: Die Präsidentin des Presserats, Ines Kurschat (r.), mit der Preisträgerin Sibila Lind. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Festivals der Menschenrechte in den Rotondes statt.


Auf der Escher Autobahn steht der Verkehr zwischen dem Cessinger Kreuz und Leudelingen.
Kurzmeldungen Lokales 09.12.2019

Stau auf der A3 und der A4

Nach einem Unfall in Höhe der Aire de Berchem staut sich auf der A3 der Verkehr ab dem Kreuz Gasperich in Richtung Frankreich. Die Überholspur ist blockiert.

Auf der A4 steht der Verkehr zwischen dem Cessinger Kreuz und Leudelingen. In diesem Fall ist eine Baustelle Schuld - eine der beiden Fahrspuren ist gesperrt.

Erdbebenserie in der Toskana

(dpa) - Eine Serie von Erdbeben hat in Mittelitalien am frühen Montag viele Menschen aus dem Schlaf gerissen. Es gab leichte Sachschäden, Verletzte wurden nicht gemeldet. Das Zentrum lag in der Nähe von Borgo San Lorenzo in der Toskana nördlich von Florenz.

Das stärkste der Beben mit einer Stärke von 4,5 ereignete sich um 04.37 Uhr, wie das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte. Viele Menschen verließen ihre Häuser. Regionalpräsident Enrico Rossi kündigte auf Twitter eine erste Bestandsaufnahme der Schäden an.

Zahlreiche Zugverbindungen wurden wegen nötiger Kontrollen des Schienennetzes unterbrochen. Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Florenz-Bologna war ab 08.30 Uhr wieder in Betrieb, wie die italienischen Bahnen mitteilten. Es gab aber lange Verspätungen.

Italien wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht. Im August 2016 starben fast 300 Menschen, als ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Apennin traf.

Betrunkener bedient Navi falsch und kracht in Unterführung

(dpa/lrs) - Ein betrunkener Tourist hat im Kreis Kaiserslautern das Navigationsgerät seines Autos versehentlich auf die Fußgängeransicht eingestellt - und deswegen einen Unfall gebaut. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zeugen den Leihwagen des Mannes am Sonntagmorgen mitten auf einem Feld in Neustadt an der Weinstraße. Der Mann habe im Auto gesessen und geschlafen, sein Wagen sei von einem Unfall stark beschädigt gewesen.

Die Polizei stellte fest, dass der Mann von Landstuhl aus zum Flughafen Stuttgart fahren wollte - und sein Navi 22 Stunden für die rund 200 Kilometer lange Strecke angezeigt hatte. Das habe den Mann laut Polizei wohl nicht verwundert - sodass er mit seinem Auto Wege befuhr, die nur für Fußgänger gedacht waren. Die Polizei vermutete, dass der Unfall in einer engen Fußgängerunterführung passiert war. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 1,04 Promille, ein Drogentest reagierte positiv auf Marihuana. Er musste seinen Führerschein abgeben.

Kurzmeldungen Lokales 09.12.2019

Mehrere Wohnungseinbrüche gemeldet

(SH) - In den vergangenen Stunden kam es zu mehreren Einbrüchen. 

So wurden der Polizei am Sonntagabend Einbrüche in Wohnhäuser in der Rue Johannes Gutenberg in Luxemburg-Gasperich und in der Rue de Bruxelles in Mamer gemeldet. 

Am Montagmorgen wurden den Beamten Meldungen zu weiteren Vorfällen in der Rue de Montmédy in Luxemburg-Bonneweg, in der Rue Pierre Schiltz in Tetingen, in der Rue du Canal in Esch/Alzette und in der Cité Millewee in Bartringen zugetragen.

Kurzmeldungen Lokales 09.12.2019

Rümelingen: Kind von Auto angefahren

(SC) - Am Montagmorgen gegen 7.30 Uhr wurde in Rümelingen ein Kind im Straßenverkehr verletzt. Der Unfall ereignete sich in der Rue de l'Usine. 

Einsatzkräfte aus Rümelingen und Esch/Alzette waren vor Ort um die Unfallstelle zu sichern und sich um das verletzte Kind zu kümmern.

Frankreich: Bewährung für Linkspolitiker Mélenchon

(dpa) - Der französische Linkspolitiker Jean-Luc Mélenchon ist nach Vorfällen bei einer Hausdurchsuchung zu einer Haftstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Mélenchon müsse zudem 8000 Euro Strafe zahlen, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Montag aus dem Gerichtssaal in Bobibny bei Paris. Das Gericht kam mit seinem Urteil den Forderungen der Staatsanwaltschaft nach.

Mélenchon wurde unter anderem Aufwiegelung vorgeworfen. Anti-Korruptions-Ermittler hatten im Oktober vergangenen Jahres Räumlichkeiten von Frankreichs Linkspartei La France Insoumise („Das unbeugsame Frankreich“/LFI) durchsucht. Dabei war es zu Auseinandersetzungen zwischen Mélenchon und Ermittlern gekommen, wie Medien damals berichtet hatten. Mélenchon ist Vorsitzender der LFI-Fraktion in der Nationalversammlung und hatte von einem „politischen Prozess“ gesprochen.

Bei der französischen Präsidentenwahl vor rund zweieinhalb Jahren hatte Mélenchon im ersten Durchgang rund sieben Millionen Stimmen erhalten. In die Endrunde waren dann der sozialliberale Anwärter Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen gekommen.

Drei Menschen in Polen mit Axt getötet: 18-Jähriger unter Verdacht

(dpa) - Ein 18-jähriger Schüler aus Polen wird verdächtigt, seine Eltern und seinen kleinen Bruder mit der Axt getötet zu haben. Die Tat ereignete sich laut Nachrichtenagentur PAP in der Nacht zu Montag in dem Ort Zabkowice Slaskie in Niederschlesien.

Der junge Mann habe vom Dach seines Elternhauses die Polizei angerufen und gesagt, seine Eltern und sein siebenjähriger Bruder seien von Einbrechern getötet worden. Als die Beamten eintrafen und die drei Leichen fanden, verwickelte sich der 18-jährige in Widersprüche. Er wurde festgenommen.

Wie das Nachrichtenportal des Radiosenders RMF FM berichtet, soll er mittlerweile die Tat gestanden haben. Den Angaben zufolge zeigte er den Beamten auch, wo er die Axt begraben hatte, die als Tatwaffe diente. Zum möglichen Tatmotiv gibt es noch keine Erkenntnisse.

Kurzmeldungen Panorama 09.12.2019

Japan: Bären machten Winterschlaf im Krankenhaus

(dpa) - Eine Bärenmama und ihre beiden Kinder haben sich in Japan zum Winterschlaf in ein Krankenhaus zurückgezogen. Sie wurden am Montag jedoch jäh aus dem Schlaf gerissen, als ein von der Polizei herbeigerufener Jäger die Tiere mit einem Gewehrschuss hochjagte. Daraufhin habe er die Bärin mit einem Narkoseschuss niedergestreckt und ihre Kleinen mit einem Netz eingefangen, berichteten örtliche Medien in der nordwestlich von Tokio gelegenen Präfektur Niigata.

Was mit den Bären geschehen soll, war zunächst unklar. Die Polizei war am Vortag darüber alarmiert worden, dass sich drei Bären in einem Lagerraum der Klinik befänden. Das Elterntier hat eine Größe von 1,5 Metern, die Kleinen 50 Zentimeter. Vermutlich hätten die Bären das Krankenhaus als Winterschlafstätte ausgesucht, hieß es. Versuche, sie mit Feuerwerkskörpern herauszutreiben, waren zunächst fehlgeschlagen. Erst der Schuss des Jägers am nächsten Tag brachte sie auf Trab.

Kurzmeldungen Lokales 09.12.2019

Vier Unfälle in der Nacht von Sonntag auf Montag

(SC) - Am Sonntagabend und in den frühen Morgenstunden der neuen Woche ereigneten sich in Luxemburg vier Verkehrsunfälle, bei denen jeweils eine Person verletzt wurde.

Um 18 Uhr kam es auf der Autobahn A3 in Richtung Luxemburg auf der Zufahrtsstraße zwischen der A3 und der A13 zu einem Unfall. Eine Person wurde dabei verletzt, Einsatzkräfte aus Düdelingen und Bettemburg waren zur Stelle.

Gegen 4.20 Uhr krachte es auf der A3 ein zweites Mal - diesmal auf der Höhe der Aire de Berchem in Richtung Metz. Auch hier gab es einen Verletzten. Einsatzkräfte aus Luxemburg-Stadt, Esch/Alzette und Hesperingen sicherten die Unfallstelle und kümmerten sich um den Verletzten.

In Petingen kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag ebenfalls zwei Verkehrsunfälle. Gegen 19.30 Uhr verunfallte ein Auto in der Rue de Krieps. Eine Person erlitt dabei Verletzungen. Die örtliche Feuerwehr und ein Rettungswagen aus Petingen waren vor Ort, genau wie die Polizei.

In der Rue de l'Église in Petingen kam es um 1.45 Uhr zu einem weiteren Unfall. Auch hier wurde eine Person verletzt. Einsatzkräfte aus Petingen und aus Esch/Alzette.

(FILES) In this file photo Actor Rene Auberjonois, who played the character Odo on the television series "Star Trek: Deep Space Nine," appears at the Star Trek convention at the Las Vegas Hilton August 14, 2005 in Las Vegas, Nevada. - Rene Auberjonois, the actor best known for his roles in "Star Trek: Deep Space Nine" died Sunday at his home in Los Angeles of metastatic lung cancer. (Photo by Ethan Miller / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / AFP)
Kurzmeldungen Panorama 09.12.2019

"Star Trek"-Schauspieler René Auberjonois gestorben

(dpa) - Der aus der Kultserie "Star Trek: Deep Space Nine" bekannte US-Schauspieler René Auberjonois ist tot. Er sei am Sonntag gestorben, hieß es auf seiner Homepage und auf seinem Twitter-Profil. Sein Sohn Remy Auberjonois teilte dem Portal "Entertainment Weekly" mit, dass sein Vater an Lungenkrebs gelitten habe. Der Schauspieler wurde 79 Jahre alt.

In "Star Trek: Deep Space Nine" spielte Auberjonois von 1993 bis 1999 die Figur des Sicherheitschefs Odo, eines Formwandlers, der viele Identitäten annehmen konnte. In der TV-Serie "Boston Legal" stand er ab 2004 mehrere Jahre in der Rolle eines Anwalts vor der Kamera. Er drehte auch mehrere Spielfilme, darunter "MASH" und "McCabe & Mrs. Miller".  

"Star Trek"-Kollegen wie George Takei und William Shatner bekundeten ihre Trauer. "Dies ist ein schrecklicher Verlust", schrieb Takei auf Twitter. "Er war ein wunderbarer, liebevoller und intelligenter Mann." Shatner schrieb, er werde seine "wunderbare Freundschaft" mit Auberjonois in Erinnerung behalten.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 08.12.2019

Einbruch in Postgeschäft

(AW) - Unbekannte drangen um halb vier in der Nacht zum Sonntag durch das Dach der Belle Etoile in die Räumlichkeiten der Post ein, lösten den Alarm und flüchteten erneut übers Dach. Die Fahndung verlief erfolglos. Die Einbrecher konnten in der kurzen Zeit mehrere Smartphones entwenden.  

Kurzmeldungen Lokales 08.12.2019

363 Fahrer bei Alkoholkontrollen kontrolliert

(SC) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag fanden in Luxemburg auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vier Alkoholkontrollen statt.

Zwischen 23 Uhr und 23.45 Uhr wurde auf der Route d'Esch in Luxemburg-Stadt kontrolliert. Auch auf der Route de Thionville in Hesperingen (00.45 bis 1.30 Uhr), der N7 in Helmsingen (22.30 bis 23.30 Uhr) und in der Côte d’Eich in Luxemburg-Stadt (2.30 bis 3.15 Uhr) hatten Beamte Kontrollstationen aufgebaut.

Insgesamt mussten sich 363 Verkehrsteilnehmer einem Alkoholtest unterziehen, unabhängig davon, ob ihre Fahrweise bereits auf Alkoholmissbrauch hinwies oder nicht.

In fünf Fällen lieferte der Alkoholtest ein positives Ergebnis. Gegen alle fünf Fahrer wurde ein Strafzettel ausgestellt und ein Führerschein musste vor Ort eingezogen werden. 

Kurzmeldungen Panorama 08.12.2019

Betrunkener 15-Jähriger baut Unfall mit Auto der Eltern

(dpa/lrs) - Ein 15-Jähriger hat im rheinland-pfälzischen Münsterappel betrunken mit dem Auto seiner Eltern einen Unfall gebaut. Der Jugendliche fuhr am Samstagabend im Donnersbergkreis mit dem Wagen gegen eine Hauswand und flüchtete dann mit dem Auto.

Dabei gefährdete er einen Fußgänger, wie die Polizei am Sonntag in Kaiserslautern mitteilte. Bei einer Kontrolle des Jugendlichen stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von 1,2 Promille fest. Die Polizisten nahmen die Autoschlüssel zunächst an sich.

Kurzmeldungen Panorama 08.12.2019

Erste Gute-Nacht-Geschichte auf Klingonisch

(dpa) - Nach "Der kleine Prinz" hat Star-Trek-Sprachexperte Lieven L. Litaer jetzt auch eine Gute-Nacht-Geschichte ins Klingonische übersetzt. Gerade sei das Buch "Schlaf gut, kleiner Wolf" in der Sprache der Außerirdischen erschienen, sagte der Klingonisch-Lehrer der Deutschen Presse-Agentur.

Dazu gebe es auch ein Hörbuch: "Damit erbringe ich den Beweis, dass Klingonisch auch angenehm klingen kann." Die Gute-Nacht-Geschichte von Ulrich Renz und Barbara Brinkmann sei bereits in mehr als 50 Sprachen erschienen. Auf Klingonisch heißt der Titel "Qongchu', ngavyaw' mach".

Litaer sagte, er wolle "alle Aspekte der Sprache Klingonisch hervorheben". Denn er wolle zeigen, "dass es eben nicht nur eine Sprache ist, die man für Star Trek verwenden kann, um irgendwelche kriegerischen Situationen zu erklären". Sie funktioniere auch bei Literatur und sogar bei Einschlafgeschichten.

Vor kurzem wurde Litaer auf der Berliner Buchmesse "Buch Berlin" für seine Übersetzung des Kinderbuch-Klassikers "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2019 in der Kategorie "Beste deutschsprachige Übersetzung" ausgezeichnet. Dies sei eine große Ehre gewesen, sagte Litaer, der sich seit rund 20 Jahren für die Entwicklung der klingonischen Sprache engagiert.

Erfinder der Kunstsprache ist der US-amerikanische Sprachwissenschaftler Marc Okrand. Das aus der Science-Fiction-Reihe bekannte Klingonische umfasst laut Litaer mittlerweile rund 4000 Wörter, jedes Jahr kommen neue dazu. Litaer bietet jedes Jahr in Saarbrücken einen Sprachkurs für Klingonisch an, der von Interessierten aus aller Welt besucht wird.