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AfD-Gründer Lucke lehrt wieder an Universität
International 30.07.2019 Aus unserem online-Archiv

AfD-Gründer Lucke lehrt wieder an Universität

Der ehemalige Vorsitzende Bernd Lucke winkt  auf dem Parteitag der AfD.

AfD-Gründer Lucke lehrt wieder an Universität

Der ehemalige Vorsitzende Bernd Lucke winkt auf dem Parteitag der AfD.
Foto: Maja Hitij/dpa
International 30.07.2019 Aus unserem online-Archiv

AfD-Gründer Lucke lehrt wieder an Universität

Nach dem Scheitern seiner Wiederwahl ins Europaparlament kehrt der deutsche AfD-Gründer und Wirtschaftswissenschaftler Bernd Lucke an die Universität Hamburg zurück.

(dpa) - Der 56-Jährige werde zum Wintersemester wieder im Lehrbetrieb der Uni arbeiten, sagte eine Sprecherin. Lucke selbst wollte sich nicht öffentlich äußern. Bei den Studierenden stößt die Rückkehr des Professors auf Kritik. Lucke habe mit "seiner bürgerlichen Fassade den Weg der AfD zur menschenverachtenden und rassistischen Partei geebnet", sagte der Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA), Karim Kuropka, der Deutschen Presse-Agentur.

2016: Bernd Lucke, Wirtschaftswissenschaftler und damaliger Spitzenkandidat der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) für die Bundestagswahl, spricht in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.
2016: Bernd Lucke, Wirtschaftswissenschaftler und damaliger Spitzenkandidat der Liberal-Konservativen Reformer (LKR) für die Bundestagswahl, spricht in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.
Foto: Kay Nietfeld/dpa

Der Volkswirtschaftler und Euro-Kritiker war 2013 maßgeblich an der Gründung der Alternative für Deutschland (AfD) beteiligt und einer ihrer ersten Bundessprecher.


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2014 hatte er sich von der Uni Hamburg beurlauben lassen, um als Berufspolitiker für die AfD ins Europaparlament zu wechseln.

2015 verließ er die Partei im Streit um eine stärker nationalkonservative Ausrichtung und prangerte in der Folgezeit fremdenfeindliche und rechtsextreme Tendenzen an. Seine Versuche, mit der von ihm gegründeten Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA), die sich später in Liberal-Konservative Reformer (LKR) umbenannte, politisch Fuß zu fassen, scheiterten. Bei der Europawahl Ende Mai kam die LKR mit Spitzenkandidat Lucke nur auf 0,1 Prozent der Stimmen.


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