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Ägypten: 17 Extremisten getötet
International 09.08.2019

Ägypten: 17 Extremisten getötet

Das Attentat ereignete sich vor dem Nationalen Krebsinstitut in Kairo.

Ägypten: 17 Extremisten getötet

Das Attentat ereignete sich vor dem Nationalen Krebsinstitut in Kairo.
Foto: Khaled Desouki/AFP
International 09.08.2019

Ägypten: 17 Extremisten getötet

Mitglieder der Terrorgruppe Hasm sollen in Kairo eine Explosion mit 20 Toten ausgelöst haben. Nun wurden 17 mutmaßliche Extremisten von den Behörden getötet.

(dpa) - Nach dem Terrorakt mit 20 Toten in Kairo haben ägyptische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben 17 mutmaßliche Extremisten getötet. Sie seien bei drei Zusammenstößen in Kairo und in der Provinz Al-Fajum ums Leben gekommen, teilte Ägyptens Innenministerium am Donnerstagabend in einer Erklärung mit. Die Männer hätten zur Terrorgruppe Hasm gehört, die die Regierung für den Terrorakt in der Nacht zum Montag verantwortlich macht.

Ein Geisterfahrer hatte dabei in Kairo einen Autounfall und schwere Explosionen verursacht. In seinem Fahrzeug transportierte er nach Regierungsangaben Sprengstoff. Ägyptens Präsident sprach von einem „feigen Terrorakt“. Die Regierung betrachtet die Hasm-Gruppe als bewaffneten Ableger der islamistischen Muslimbruderschaft, die in Ägypten verboten ist und als Terrororganisation eingestuft wird.

Ein ausgebranntes Auto am Schauplatz der Explosion im Zentrum von Kairo.
Ein ausgebranntes Auto am Schauplatz der Explosion im Zentrum von Kairo.
Foto: AFP/Aly Fahim

Die Ermittler konnten nach Angaben des Innenministeriums den Geisterfahrer mittlerweile durch eine DNA-Analyse identifizieren. Dabei handle es sich um einen Mann, der zur Hasm-Gruppe gehört habe und in Verbindung mit einem Terrorverfahren gesucht worden sei.

In Ägypten kommt es vor allem im Norden der Sinai-Halbinsel immer wieder zu Terroranschlägen und Razzien gegen islamistische Extremisten. Mitte Mai war nahe der Pyramiden von Giseh ein Sprengsatz explodiert, als ein Bus mit Touristen vorbeifuhr. Dabei wurden mehrere Urlauber aus Südafrika durch Glassplitter verletzt.



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