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Achtjährige im Schwarzwald von Dachlawine verschüttet

(dpa) - Ein Mädchen aus Frankreich ist im Schwarzwald von einer Dachlawine verschüttet und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Die Achtjährige wurde unter den Schneemassen vollständig begraben, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Eltern und hinzugerufene Ersthelfer befreiten das Kind mit Schaufeln und versuchten es wiederzubeleben.

Nach einer weiteren Versorgung durch Rettungskräfte wurde das Kind mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren auf dem Dach des Privathauses in der Gemeinde Schönwald im Schwarzwald keine Schneefanggitter angebracht. Ob die Fläche unterhalb des Hausdachs gesichert war, war zunächst unklar. Dies sei nun Gegenstand von Ermittlungen.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 20.02.2019

Ladendiebe auf frischer Tat ertappt

(SH) - Zwei Männer wollten am Dienstagnachmittag in einem Supermarkt in der Marbuergerstrooss in Marnach Artikel im Gesamtwert von über 700 Euro entwenden. Das Sicherheitspersonal erwischte sie jedoch auf frischer Tat. Die Männer mussten sich am Mittwoch vor dem Untersuchungsrichter verantworten.

Kurzmeldungen Lokales 20.02.2019

Zeugenaufruf nach Überfall in Soller

(SH) - Nach einem bewaffneten Überfall in Soller, im Nordwesten des Landes, sucht die Polizei nach einem der mutmaßlichen Täter.

Am vergangenen Freitag wurden zwei Personen, die dabei waren, ihr Lager zu räumen, gegen 2.30 Uhr von fünf bewaffneten Männern überfallen und bedroht. Es kam zu einem Gefecht, beide Opfer konnten allerdings entkommen.

Vier Täter ergriffen in einem schwarzen Mercedes mit deutschen Kennzeichen die Flucht. Sie wurden von der Polizei gestoppt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Ein weiterer Täter konnte hingegen nicht aufgegriffen werden. Bei ihm könnte es sich um einen Mann von pakistanischer Herkunft handeln. In den Vorfall verwickelt gewesen sein könnte ein weiterer Wagen der Marke Mercedes sowie ein Lieferwagen, aller Wahrscheinlichkeit nach ein weißer Mercedes Vito.

Personen, die am vergangenen Freitag zwischen 1 und 10 Uhr zweckdienliche Beobachtungen im Umkreis von Soller gemacht haben, sollen sich an den Polizeinotruf (113) oder die Kriminalpolizei (4997-4867 oder 4997-4858) wenden.

Kurzmeldungen Panorama 20.02.2019

Lagerfeld bekommt keine öffentliche Zeremonie

(dpa) - Für den gestorbenen Modeschöpfer Karl Lagerfeld soll es keine öffentliche Zeremonie oder Würdigung geben. „Wir respektieren den Wunsch von Karl Lagerfeld“, sagte ein Sprecher von Lagerfelds Modehaus der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Paris. Zur Beisetzung gebe es bisher keine Entscheidungen.

Die Tageszeitung „Le Monde“ berichtete, Lagerfeld habe selbst eine Einäscherung geplant. Der letzte Pariser Modezar war den Angaben zufolge am Dienstag in Neuilly bei Paris gestorben. Das Modehaus Chanel, wo Lagerfeld jahrzehntelang als Kreativdirektor wirkte, hatte sich nicht zu Einzelheiten geäußert.

Mann zündet sich vor deutschem Gerichtsgebäude an

(dpa) - Vor dem Gebäude des Amts- und Landgerichts der westdeutschen Stadt Krefeld hat sich am Mittwoch ein Mann angezündet. Wie die Polizei weiter mitteilte, kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.

Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz, die Polizei sei mit vielen Kräften vor Ort. Nach Angaben eines Gerichtssprechers ist der Mann der Justiz bekannt. Es gebe Verfahren, in denen er eine Rolle spiele - noch sei aber unklar, ob die Tat einen Bezug dazu habe.

Vorgestern

Weitere Festnahme nach versuchtem Raubüberfall auf US-Amerikaner

(dpa/lrs) - Nach einem versuchten Raubüberfall auf eine US-amerikanische Familie in ihrem Haus in Landstuhl hat die Polizei einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Zweibrücken am Dienstag mit. Damit haben die Behörden drei der vier mutmaßlichen Eindringlinge vom 10. Februar identifiziert. Bei den drei Männern handelt es sich demnach um Brüder, zwei von ihnen sitzen nun in Untersuchungshaft. Der dritte war bei dem Überfall ums Leben gekommen, nachdem sich der Wohnungsinhaber mit einem Messer zur Wehr gesetzt hatte. Die Suche nach einem weiteren, nicht identifizierten Täter dauern der Justiz zufolge an.

Kurzmeldungen Lokales 19.02.2019

Motorrad gegen Auto: ein Verletzter

Bei einem Unfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Wagen wurde am Dienstag gegen 15.40 Uhr in der Route de Thionville in Luxemburg-Bonneweg eine Person verletzt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch ein Krankenwagen und die Rettungsdienste der Stadt Luxemburg.

Kurzmeldungen Lokales 19.02.2019

Zwei mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

(mth) - In der Nacht zum Dienstag konnte die Polizei im hauptstädtischen Bahnhofsviertel drei Männer festnehmen, die mutmaßlich auf offener Straße mit Drogen handelten.

Da der Verdacht bestand, dass die Männer Drogen verschluckt hatten, um sie vor der Polizei zu verbergen, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Scanner-Untersuchung durchgeführt, die zu einem positiven Ergebnis führte.

Alle drei werden am Dienstag einem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 19.02.2019

Bus kollidiert mit Auto

(mth) - Am Kreisverkehr Raemerich gab es am frühen Dienstagmorgen einen Unfall. Ein Bus kollidierte mit einem Auto, ein Insasse wurde bei dem Unfall verletzt.

Mexikanischer Migrant stirbt in Gewahrsam der US-Grenzschutzbehörde

(dpa) - Ein Migrant aus Mexiko, der wegen wiederholter illegaler Einreise in die USA an der Grenze festgenommen wurde, ist in einem Krankenhaus im Bundesstaat Texas gestorben. Der 45 Jahre alte Mann befand sich zum Zeitpunkt seines Todes im Gewahrsam des US-Grenzschutzes, wie die Behörde am Montag (Ortszeit) in Washington mitteilte. Er hatte demnach zuvor über gesundheitliche Probleme geklagt. Die Todesursache werde noch untersucht.

Nach dem Tod zweier Kinder aus Guatemala im Dezember ist der Mexikaner der dritte Mensch binnen drei Monaten, der in der Obhut der Behörde starb, wie US-Medien berichteten.

Der 45-Jährige war am 2. Februar von der texanischen Polizei am Grenzübergang Roma aufgegriffen worden und hatte um medizinische Hilfe gebeten. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, kehrte aber kurz darauf in die Haft zurück. Am folgenden Tag wurde er erneut in ein Krankenhaus gebracht, wo Ärzte eine Leberzirrhose sowie eine Herzinsuffizienz diagnostizierten. Er starb am Dienstag.

Der stellvertretende CBP-Pressesprecher Andrew Meehan bezeichnete den Tod des Migranten als „tragisch“. Die Behörde setze sich weiterhin für eine „sichere und menschliche Behandlung“ derer ein, die sich in ihrer Obhut befänden.

Dresden: Polizei findet 17 Handgranaten

(dpa) - In einem Geländewagen am Hauptbahnhof der ostdeutschen Stadt Dresden sind 17 Handgranaten gefunden worden. Die deutsche Bundespolizei nahm zwei Männer vorübergehend fest, wie sie am Dienstag mitteilte.

Der Wagen sei am Montagabend kontrolliert worden, weil er Beamten verdächtig vorkam. Ein Spürhund schlug demnach an. Die zwei Festgenommenen hätten in dem am Hauptbahnhof parkenden Auto gesessen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.