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A400M: Drei Triebwerke gleichzeitig ausgefallen: Medien: Softwarefehler führte zum Absturz
International 19.05.2015 Aus unserem online-Archiv

A400M: Drei Triebwerke gleichzeitig ausgefallen: Medien: Softwarefehler führte zum Absturz

Ins Visier der Ermittler ist die Steuerung der Triebwerke gerückt.

A400M: Drei Triebwerke gleichzeitig ausgefallen: Medien: Softwarefehler führte zum Absturz

Ins Visier der Ermittler ist die Steuerung der Triebwerke gerückt.
REUTERS
International 19.05.2015 Aus unserem online-Archiv

A400M: Drei Triebwerke gleichzeitig ausgefallen: Medien: Softwarefehler führte zum Absturz

Für den Absturz des Militärtransporters Airbus A400M in Spanien ist möglicherweise ein Softwarefehler verantwortlich. Airbus hat einen Fehler entdeckt, bei dem mehrere Triebwerke gleichzeitig abgeschaltet werden.

(vb) - Für den Absturz des Militärtransporters Airbus A400M in Spanien ist möglicherweise ein Softwarefehler verantwortlich. Airbus hat einen Fehler entdeckt, bei dem mehrere Triebwerke gleichzeitig abgeschaltet werden.

Derzeit ermitteln Techniker mit Hochdruck die Ursache für den Absturz des Transporters A400M. Die Suche konzentriert sich auf die Steuerelektronik für die vier neuentwickelten Turboprop-Triebwerke sowie die Treibstoffversorgung der Motoren. Wie der "Spiegel" in seiner Online-Ausgabe meldet, gehen die Ermittler von einem Softwareproblem und nicht von einem mechanischen Schaden des nagelneuen Militärtransporters aus. Nach Angaben eines Überlebenden des Unglücks, bei dem vier Menschen ums Leben kamen, sollen gleichzeitig drei der vier Triebwerke unmittelbar nach dem Start ausgefallen sein.

Airbus warnte am Dienstag die Kunden des Militärtransporters A400M vor möglichen Problemen bei der Triebwerkssteuerung. In einer sogenannten dringlichen technischen Empfehlung des Herstellers seien die Nutzer des Flugzeuges über nötige Tests informiert worden.

Die Empfehlung sehe „die Durchführung eines einmaligen Kontrollchecks der elektronischen Triebwerkskontrolleinheit bei jedem Flugzeugtriebwerk vor dem nächsten Flug vor“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Dies geschehe, um „mögliche Risiken bei künftigen Flügen zu vermeiden“.


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