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86 Migranten bei Ärmelkanal-Überquerung aufgegriffen
International 11.09.2019 Aus unserem online-Archiv

86 Migranten bei Ärmelkanal-Überquerung aufgegriffen

Ein Boot der französischen Küstenwache fängt eines der Boote ab.

86 Migranten bei Ärmelkanal-Überquerung aufgegriffen

Ein Boot der französischen Küstenwache fängt eines der Boote ab.
Foto: AFP
International 11.09.2019 Aus unserem online-Archiv

86 Migranten bei Ärmelkanal-Überquerung aufgegriffen

Mehrere Gruppen steuerten mit vier kleinen Booten die britische Küste an.

(dpa) - Beim Versuch, den Ärmelkanal von Frankreich aus mit kleinen Booten nach Großbritannien zu überqueren, sind am Dienstag 86 Migranten aufgegriffen worden. Die britische Nachrichtenagentur Press Association (PA) berichtete unter Berufung auf das Innenministerium, es handele sich um Männer, Frauen und wohl auch Minderjährige. 86 Migranten an einem Tag stellten eine Rekordzahl dar. Die Meerenge gilt als einer der weltweit am stärksten befahrenen Seewege.

Insgesamt seien vier Boote abgefangen worden, als sie versuchten, die britische Küste zu erreichen, teilten die Einwanderungsbehörden nach PA-Angaben mit. Zwei anderen Gruppen sei es sogar gelungen, am Strand zu landen, bevor sie festgenommen worden seien. Das Innenministerium teilte mit, man arbeite auf allen Ebenen mit den französischen Behörden zusammen, „um dieses gefährliche und illegale Handeln zu bekämpfen“.


ARCHIV - 29.06.2019, ---, Mittelmeer: HANDOUT- Dieses von der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Seenotrettungsschiff «Alan Kurdi». Die Situation an Bord der «Alan Kurdi» wird immer dramatischer. Einer der acht Migranten, die seit dem 31. August auf hoher See festsitzen, habe versucht, über Bord zu springen, teilte der Sprecher des Regensburger Vereins Sea-Eye am Sonntag (08.09.2019) via Twitter mit. Foto: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
EU-Sondertreffen zu Seenotrettung am 23. September
Bei der Suche nach einer europäischen Übergangslösung für blockierte Rettungsschiffe auf dem Mittelmeer könnte es am 23. September Fortschritt geben.

Im August hatten die britische Innenministerin Priti Patel und ihr französischer Kollege Christophe Castaner vereinbart, die gemeinsamen Maßnahmen zur Reduzierung der Überfahrten von kleinen Booten zu intensivieren. Nach Angaben des britischen Innenministeriums wurden von Januar bis Ende August 65 Migranten, die illegal in kleinen Booten angekommen waren, in europäische Länder abgeschoben.


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TOPSHOT - Migrants in a dinghy sail in the Channel toward the south coast of England on September 1, 2020 after crossing from France. - Migrant crossings of the Channel between France and England have hit record numbers, with thousands having arrived in small boats since the beginning of the year. The issue is politically-charged in the UK, with the country's right-wing newspapers decrying the arrivals and many ruling Conservative lawmakers calling for tougher border enforcement. (Photo by Glyn KIRK / AFP)