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21 Menschen nach Attentat auf russischen Agenten medizinisch versorgt
International 09.03.2018

21 Menschen nach Attentat auf russischen Agenten medizinisch versorgt

Das Haus, in dem die beiden Opfer gefunden wurden, wird derzeit von Spezialisten in Schutzanzügen untersucht.

21 Menschen nach Attentat auf russischen Agenten medizinisch versorgt

Das Haus, in dem die beiden Opfer gefunden wurden, wird derzeit von Spezialisten in Schutzanzügen untersucht.
Foto: AFP
International 09.03.2018

21 Menschen nach Attentat auf russischen Agenten medizinisch versorgt

Neben den Anschlagsopfern Sergej Skripal und seiner Tochter Yulia werden die Polizisten, die den beiden zur Hilfe eilten, wegen Vergiftungserscheinungen behandelt.

(dpa) - Nach dem Attentat mit Nervengift auf den russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter in England sind insgesamt 21 Menschen medizinisch behandelt worden. Die Zahl beinhalte den 66-jährigen Skripal und seine 33-jährige Tochter Yulia sowie den Polizisten, der zu Hilfe geeilt war, teilte die örtliche Polizei am Donnerstagabend mit.

Die beiden Russen waren am Wochenende mit Vergiftungserscheinungen im englischen Salisbury aufgefunden worden. Sie kämpfen seitdem in einem Krankenhaus um ihr Leben. Der Polizeibeamte war ansprechbar, sein Zustand war aber weiterhin ernst.

Der Fall hat inzwischen einen diplomatischen Schlagabtausch zwischen Moskau und London ausgelöst. Das Außenministerium in Moskau warf den britischen Behörden eine russlandfeindliche Kampagne vor. Noch vor Klärung der Fakten würden Vorwürfe gegen Russland erhoben, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Mittwoch.

Premierministerin Theresa May hatte den Besuch britischer Politiker und Würdenträger bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Sommer infrage gestellt, sollte sich herausstellen, dass Moskau hinter dem mutmaßlichen Attentat steckt.


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