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14 Milliarden Dollar für Anti-Aids-Kampf
International 10.10.2019

14 Milliarden Dollar für Anti-Aids-Kampf

French President Emmanuel Macron (R) delivers a speech next to Microsoft founder and Co-Chairman of the Bill & Melinda Gates Foundation Bill Gates (2nd R) Irish rock band U2 singer Bono (3rd R) and Global Fund Executive Director Peter Sands (5th R) at the announcement of the final amount raised for the Global Fund to Fight HIV, Tuberculosis and Malaria on october 10, 2019, in Lyon, central eastern France. - The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria opened a drive to raise $14 billion to fight a global epidemics but face an uphill battle in the face of donor fatigue. (Photo by Ludovic MARIN / AFP)

14 Milliarden Dollar für Anti-Aids-Kampf

French President Emmanuel Macron (R) delivers a speech next to Microsoft founder and Co-Chairman of the Bill & Melinda Gates Foundation Bill Gates (2nd R) Irish rock band U2 singer Bono (3rd R) and Global Fund Executive Director Peter Sands (5th R) at the announcement of the final amount raised for the Global Fund to Fight HIV, Tuberculosis and Malaria on october 10, 2019, in Lyon, central eastern France. - The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria opened a drive to raise $14 billion to fight a global epidemics but face an uphill battle in the face of donor fatigue. (Photo by Ludovic MARIN / AFP)
AFP
International 10.10.2019

14 Milliarden Dollar für Anti-Aids-Kampf

Frankreichs Staatschef Macron verhandelt auf einer Geberkonferenz bis zuletzt, um die nötigen Finanzmittel zum Kampf gegen Aids und andere Krankheiten zusammenzubekommen.

(dpa) - Die USA und andere internationale Geldgeber haben im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria 14,02 Milliarden US-Dollar (rund 12,7 Milliarden Euro) für die kommenden drei Jahre zugesagt. Das bestätigte der Globale Fonds zur Bekämpfung dieser drei Krankheiten am Donnerstag in Lyon nach Abschuss einer zweitägigen Geberkonferenz. Es gebe nun die nötigen Mittel, um rund 16 Millionen Menschenleben zu retten.

Engagierter Gastgeber

Macron war bei dem Treffen hinter den Kulissen aktiv, um noch mehr Zusagen zu erhalten.
Macron war bei dem Treffen hinter den Kulissen aktiv, um noch mehr Zusagen zu erhalten.
Foto: AFP

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte als Gastgeber des Treffens mit rund 700 Teilnehmern den Milliarden-Betrag bereits im September in Aussicht gestellt. Er sprach davon, dass 13,92 Milliarden Dollar zusammengekommen seien. Es solle nun noch weitere Beiträge geben. „Ich kann Ihnen heute korrekt sagen, dass wir die 14 Milliarden erreichen werden“, sagte er zum Abschluss. 


(FILES) In this file photograph taken on November 29, 2013, Indian sand artist Sudersan Pattnaik gives the final touches to a sand sculpture on the eve of World AIDS Day, as a horseman rides by on Golden Sea Beach in Puri, some 65 kms east of Bhubaneswar. - HIV-related deaths last year fell to around 770,000 -- some 33 percent lower than in 2010 -- the United Nations said July 15, 2019, but warned that global efforts to eradicate the disease were stalling as funding dries up. An estimated 37.9 million people now live with HIV -- a record 23.3 million of those have access to some antiretroviral therapy (ART), UNAIDS said in its annual report. (Photo by ASIT KUMAR / AFP)
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Eine Sprecherin des Fonds bestätigte, dass die 14 Milliarden bereits erreicht seien. Diese Zielmarke war von Nicht-Regierungsorganisationen als das absolut nötige Minimum bezeichnet worden. 2016 hatte eine Geberkonferenz in Montreal annähernd 13 Milliarden Dollar zusammenbekommen.

USA sind führend

Größter Geber sind mit Abstand die USA mit einem Anteil von rund einem Drittel. Der US-Kongress habe einen Beitrag von 4,68 Milliarden US-Dollar zugesagt, berichtete der Globale Fonds. 

Lob von Bono

Bono mit der 18-jährigen Amanda Dushime, einer Goodwill-Botschafterin der Organisation Grandir Ensemble.
Bono mit der 18-jährigen Amanda Dushime, einer Goodwill-Botschafterin der Organisation Grandir Ensemble.
AFP

Der U2-Sänger Bono, der am Ende neben Macron auf der Bühne stand, erklärte laut One: „Angeführt von Frankreichs Präsident Macron haben die Menschen hier und heute entschieden, den größten aller Kämpfe zu gewinnen und die größten Killer zu besiegen, die die Menschheit jemals erlebt hat. Ich nenne das historisch.“   


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