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13 Festnahmen bei Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger
International 29.06.2022
Nach verdeckten Ermittlungen

13 Festnahmen bei Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger

13 mutmaßliche Täter seien über einen längeren Zeitraum festgenommen worden.
Nach verdeckten Ermittlungen

13 Festnahmen bei Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger

13 mutmaßliche Täter seien über einen längeren Zeitraum festgenommen worden.
Foto: Polizei Osnabrück/dpa
International 29.06.2022
Nach verdeckten Ermittlungen

13 Festnahmen bei Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger

Die Polizei hat zum Schlag gegen eine mutmaßliche Bande von Geldautomaten-Sprenger ausgeholt – unter anderem in Rheinland-Pfalz.

(dpa/lrs) – Ein internationales Ermittlerteam ist in den Niederlanden sowie in Rheinland-Pfalz und mehreren anderen Bundesländern gegen Geldautomaten-Sprenger vorgegangen. 13 mutmaßliche Täter seien über einen längeren Zeitraum festgenommen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die vorerst letzte Festnahme war demnach am Dienstag in der Nähe von Helmond in den Niederlanden. Zeitgleich durchsuchten rund 100 Beamte 16 Objekte in dem deutschen Nachbarland sowie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hessen.

Den Festnahmen sind monatelange verdeckte Ermittlungen vorausgegangen, die von der Zentralen Kriminalinspektion und der Staatsanwaltschaft in Osnabrück koordiniert wurden. 


Erstmals Automatensprenger verurteilt
20 Jahre Haft hatte die Staatsanwaltschaft aus Diekirch für einen 29-jährigen Mann gefordert. Am Ende wurden es zehn.

Nach derzeitigen Erkenntnissen stehen 17 Mitglieder einer niederländischen Tätergruppierung im dringenden Verdacht, in unterschiedlicher Zusammensetzung insgesamt zwölf Geldautomatensprengungen in Deutschland verübt zu haben - darunter sechs in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz, wie das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz berichtete. Den gesamten Schaden beziffern die Ermittler auf mehr als vier Millionen Euro.

Vier Festnahmen in Rheinland-Pfalz

Im Zusammenhang mit den sechs Geldautomaten-Sprengungen in Rheinland-Pfalz seien vier der 13 mutmaßlichen Täter festgenommen worden, sagte LKA-Sprecher Bastian Kipping - zwei in Belgien und zwei in den Niederlanden. Ein weiterer Komplize, der auch in den Niederlanden festgenommen werden sollte, sei noch auf der Flucht.


Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Zweckdienliche Hinweise werden über die Notrufnummer 113 entgegengenommen.
Serie von Automatensprengungen: Fortsetzung offen
Am Samstag sind es auf den Tag genau zwei Jahre, dass in Luxemburg eine Serie von bislang sechs Sprengattacken auf Geldautomaten begonnen hat.

Bei der Aktion am Dienstag fanden die Beamten unter anderem mutmaßliche Täterkleidung, gestohlene Kennzeichen und mehrere Handys. In den Niederlanden zogen die Einsatzkräfte zudem ein Auto und ein Motorrad im Wert von etwa 40.000 Euro ein.

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