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100 Jahre Völkerbund: Das gebrochene Versprechen des Friedens

  • Der Vorläufer der Vereinten Nationen
  • Nationale Eigeninteressen
  • Produkt des Versailler Vertrags
  • "Diktat von Versailles"
  • Von Anfang an ein Torso
  • Die Schwächen des Bundes
  • Die Schwergewichte im Völkerbund
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  • "Diktat von Versailles" 4/7
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  • Die Schwächen des Bundes 6/7
  • Die Schwergewichte im Völkerbund 7/7

100 Jahre Völkerbund: Das gebrochene Versprechen des Friedens

100 Jahre Völkerbund: Das gebrochene Versprechen des Friedens

100 Jahre Völkerbund: Das gebrochene Versprechen des Friedens


von Jan Dirk HERBERMANN/ 10.01.2020

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Nach dem Ersten Weltkrieg sollte der Völkerbund eigentlich Konflikte vermeiden. Den Zweiten Weltkrieg konnte die Vorläuferorganisation der Vereinten Nationen aber nicht verhindern.

Tausende Schaulustige waren in Genf auf den Beinen. Sie bejubelten die fremden Diplomaten und Politiker aus mehr als 40 Staaten, die in der Schweizer Stadt eingetroffen waren. Die Abgesandten nahmen ab dem 15. November 1920 an der ersten Versammlung des neuen Völkerbundes teil. „Genf, Hauptstadt der Welt“, hieß es in einer Depesche der Nachrichtenagentur UP. Niemals zuvor in der Geschichte hatte es eine vergleichbare Einrichtung wie den Völkerbund gegeben. Die League of Nations sollte den „internationalen Frieden“ erreichen, so hieß das große Versprechen in der Satzung.

 Von LW-Korrespondent Jan Dirk Herbermann (Genf)     

Grausame Konflikte wie der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 mit Millionen Toten würden nie mehr ausbrechen, so die Hoffnung. Nach den Bestimmungen des Vertrages von Versailles betrat der Völkerbund vor genau 100 Jahren die Bühne der Geschichte. Der Bund wurde formal am 10. Januar 1920 gegründet: Er umfasste die Versammlung seiner Mitgliedsstaaten, einen Rat für die wichtigsten Mitglieder und einen Generalsekretär. 

Als Antreiber einer regelbasierten Weltordnung mit der League of Nations als Mittelpunkt hatte sich US-Präsident Woodrow Wilson profiliert ...

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