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1.300 Menschen in Rheinland-Pfalz gelten als vermisst
International 5 16.07.2021
Weitere Todesopfer

1.300 Menschen in Rheinland-Pfalz gelten als vermisst

Ein Polizist verschafft sich in dem Ort im Kreis Ahrweiler nach dem Unwetter und den Überschwemmungen einen Überblick.
Weitere Todesopfer

1.300 Menschen in Rheinland-Pfalz gelten als vermisst

Ein Polizist verschafft sich in dem Ort im Kreis Ahrweiler nach dem Unwetter und den Überschwemmungen einen Überblick.
Foto: dpa
International 5 16.07.2021
Weitere Todesopfer

1.300 Menschen in Rheinland-Pfalz gelten als vermisst

1300 Menschen gelten als vermisst, 200 Rettungskräfte sind aus Bruchsal in der Region Ahrweiler eingetroffen. Die Zahl der Toten steigt weiter.

(dpa) - Nach der schweren Hochwasserkatastrophe werden im Kreis Bad Neuenahr-Ahrweiler 1.300 Menschen vermisst. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstagabend mit. 

Eine Sprecherin erklärte, das Mobilfunknetz sei lahmgelegt - und daher gebe es keinen Handy-Empfang und viele Menschen seien nicht erreichbar. „Wir hoffen, dass sich das klärt“, sagte sie zu der hohen Zahl. Zugleich teilte der Kreis mit, dass es weitere Todesopfer gebe

Zahlen wollte die Sprecherin dazu noch nicht nennen. Nach wie vor seien über 1.000 Angehörige von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, THW, DRK und weiterer Katastrophenschutzeinheiten aus weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, dem südlichen NRW sowie dem angrenzenden Baden-Württemberg im Einsatz. „Weitere Einsatzkräfte, unter anderem Sanitäts- und Transporteinheiten sowie Kräfte der Bundeswehr, wurden nachgefordert“.

Rund 3.500 Menschen seien aktuell in mehreren Betreuungseinrichtungen im gesamten Kreisgebiet untergebracht. Alle kreiseigenen Schulen bleiben am Freitag geschlossen.

Neue Einsatzkräfte eingetroffen

200 Einsatzkräfte haben sich in Bruchsal mit 100 Krankenwagen auf den Weg in die Region rund um Ahrweiler gemacht. Die Einsatzkräfte werden dort bei der Verlegung von Patienten aus Krankenhäusern, Pflegeheimen und anderen Einrichtungen helfen, wie die Stadt Bruchsal am Donnerstag mitteilte. 

Die Wagen fuhren in Konvois mit je 25 Fahrzeugen. Der Einsatz erfolgt laut Angaben auf Anforderung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz. Der Landkreis Ahrweiler zählt zu einem der am heftigsten von der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz getroffenen Kreise.  

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