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Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg legt weiter zu
Wirtschaft 14.04.2022
Wirtschaftsstandort

Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg legt weiter zu

Nach einem starken Einknick im zweiten Quartal 2020 wächst die Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg.
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Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg legt weiter zu

Nach einem starken Einknick im zweiten Quartal 2020 wächst die Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 14.04.2022
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Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg legt weiter zu

Ende 2021 arbeiteten 458.210 Menschen im Land, die Zahl der Grenzgänger wuchs um 4,4 Prozent.

(MeM) -  Im vierten Quartal 2021 stieg die Zahl der Arbeitnehmer in Luxemburg im Vergleich zum dritten Quartal um 1,0 Prozent. Im Jahresvergleich betrug der Zuwachs der Beschäftigung damit 3,6 Prozent auf insgesamt 458.210. Das gab das Statistikamt Statec am Donnerstag bekannt. 

Den stärksten Zuwachs zum Jahresende verzeichneten die Wirtschaftszweige Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie öffentliche Verwaltung und sonstige öffentliche Dienstleistungen mit einem Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2021. 

„Über ein Jahr betrachtet stieg die Zahl der Beschäftigten in allen Wirtschaftszweigen erneut an“, so Statec. 


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Die Verwaltung und andere öffentliche Dienstleistungen beschäftigten Ende 2021 um 5,4 Prozent mehr Mitarbeiter im Jahresvergleich, bei der Erbringung von freiberuflichen und sonstigen Dienstleistungen stieg die Beschäftigtenzahl um 3,8 Prozent gegenüber Ende 2020. „Bei der öffentlichen Verwaltung und sonstigen öffentlichen Dienstleistungen stammt die günstige Entwicklung aus der zentralen Verwaltung und dem Sozialwesen ohne Heime für ältere Menschen und Behinderte“, teilt Statec mit. 

Mehr Grenzgänger

In der Branche Erbringung von freiberuflichen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen verzeichneten die Buchhaltung und die Unternehmenszentrale das stärkste Wachstum. 

Bei der Analyse der Quartalsveränderungen ist die Zahl der Grenzgänger um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal gestiegen auf 212.343. Das ist ein Zuwachs über das gesamte Jahr gesehen von 4,4 Prozent, während die Beschäftigtenzahl der nicht aus der EU kommenden Personen um 10,8 Prozent und um 2,7 Prozent bei in Luxemburg Ansässigen stieg. Am stärksten nahm der Anteil französischer Grenzgänger mit 5,5 Prozent auf 112.459 zu, gefolgt von Belgien mit einem Plus von 3,3 auf 50.384 Beschäftigten und 3,1 Prozent mehr Arbeitnehmern aus Deutschland auf 49.499. 

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