Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Wissen über Bankprodukte: Schlagwort Finanzbildung
19 Prozent der Luxemburger Haushalte investierten 2010 in Fonds.

Wissen über Bankprodukte: Schlagwort Finanzbildung

Foto: LW-Archiv
19 Prozent der Luxemburger Haushalte investierten 2010 in Fonds.
Wirtschaft 3 Min. 20.09.2016

Wissen über Bankprodukte: Schlagwort Finanzbildung

Laurent SCHMIT
Die Luxemburger sind vergleichsweise offen für eine Vielfalt von Finanzprodukten, doch an Wissen darüber mangelt es oft. Die Initiativen in Luxemburg, die dies verändern wollen, stecken noch in den Kinderschuhen.

Von Laurent Schmit

Mit Geld umzugehen, will gelernt sein. Lediglich ein Fünftel der befragten Luxemburger sagte 2013, dass sie dies in der Schule gelernt hätten. Aus der entsprechenden Studie von ING geht auch hervor, dass zwei Drittel sich ein besseres Angebot an Finanzbildung in den Schulen wünschen. Das deckt sich mit den Erfahrungen der Luxemburger Akteure, die ein fehlendes Wissen über die Produkte und die Funktionsweise des Finanzplatzes bemängeln.

Jene, die sich besser mit Finanzen auskennen, investieren eher in Aktien und Fonds, argumentiert die OECD ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

„Die Banken kamen nicht zufällig“
Die Ursprünge des Finanzplatzes sind kaum erforscht. Ein Team rund um den Historiker Benoît Majerus will dies ändern. Im Interview spricht er über die Fantasien von Bankern und die Gretchenfrage: Steuerparadies, ja oder nein?
Benoît Majerus interessiert sich auch für die gesellschaftlichen Entwicklungen in den Banken.
D'Woch vun de Suen: Sparen will gelernt sein
Sparbuch oder Smartphone: Während der „Woche des Geldes“ sollen Grundschüler den richtigen Umgang mit Geld lernen. Der Bedarf ist enorm, sagen die Beteiligten, denn Finanzerziehung wird in Luxemburg erst langsam zum Thema
Immer mehr Arbeitslose in der Schuldenfalle
Immer mehr Haushalte in Luxemburg rutschen im Zuge der Wirtschaftskrise in die Schuldenfalle. Im vergangenen Jahr wurde die Schuldenberatung der Ligue Médico-Sociale mit 335 neuen Fällen befasst. Erschreckende Erkenntnis: Es gibt immer mehr Personen, die ihre laufenden Kredite wegen Arbeitslosigkeit nicht mehr zurückzahlen können.
Die meisten Schuldner warten erst ab, ehe sie auf externe Hilfe zurückgreifen.